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London Weatherplot
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 Regenwald (Kongo)

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Daniel Howard
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BeitragThema: Regenwald (Kongo)   Sa Dez 31, 2011 4:15 pm

Hier öffnen sich immer wieder Anomalien in die späte Kreidezeit. Einheimische berichten von seltsamen Kreaturen, die die Tiere im Wald reißen und ganze Bäume fällen. Das Team wird gebeten, sich dieses Phänomen anzuschauen. Zusammen mit der afrikanischen Regierung wurde hier ein Stützpunkt errichtet, der die nötigen Ausrüstungen bietet.

Dauer des Plots: 01.01.2012 - 31.01.2012

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Danny Quinn
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Do Jan 05, 2012 4:39 am

„Ah, Sie müssen Mister Quinn sein. Sie und Ihr Team müssen sich das unbedingt anschauen.“
Das war jetzt schon das dritte und hoffentlich auch letzte Mal, dass Danny darauf hingewiesen wurde. Er und sein Team – Matt Anderson, Jasper Hart, Rayann Jordan, Sarah Page und John Ansburow - waren von der Regierung nach Zentralafrika geschickt worden, da dort immer wieder Anomalien erschienen und sich im Kongo angeblich schon ein richtiges Ökosystem an Dinosauriern etabliert hatte. Auf dem Hinweg zu ihrem Stützpunkt mitten im Dschungel voll nerviger Moskitos wurde ihm schon mehrmals eingetrichtert, was für eine einmalige Gelegenheit sie hier beobachten konnten. Eigentlich interessierte ihn dies nicht besonders, er hing in Gedanken wie sonst auch immer an seinem Bruder Patrick. Es schien ihm wie eine Ewigkeit, als er ihn zum letzten Mal gesehen hatte – wie er durch eine Anomalie verschwand, die sich gleich darauf schloss. Davor hatte Danny sich vorgenommen, seinem Bruder zu folgen und die Menschheit vor ihm und ihn vor sich selbst zu schützen, und dann schaffte Patrick es doch, ihn abzuhängen. Aber Danny würde nicht aufgeben. Wer weiß, vielleicht könnte er ja mal auf der anderen Seite der Anomalien hier im Kongo nachschauen?
Der Stützpunkt war wie befürchtet nicht viel mehr als ein Zeltlager. Aber immer noch besser als überhaupt kein Dach über dem Kopf. Danny musste unweigerlich an die Zeit denken, die er in der Urzeit herumgeirrt war – nicht während er nach Patrick suchte, die Zeit davor, als er glaubte, er wäre Zeuge von Helen Cutters Tod geworden. Aber wie der Vorfall letzte Woche wieder einmal gezeigt hatte, verging Unkraut einfach nicht. Apropos Unkraut, hier wuchert es ja ohne Ende! „Wenn hier wirklich Dinosaurier leben, müssten wir dann nicht inmitten einer abgeholzten Weidefläche stehen?“, wand sich der Teamleiter skeptisch an einen eingeborenen Forscher.
„Ach, Sir, Sie unterschätzen die Größe dieses Regenwaldes. Und Sie überschätzen Ihre Dinosaurier. Die Tiere, die wir bisher gesehen haben, sind keine 100-Tonner, und es scheinen auch nicht so viele zu sein. Anscheinend fressen sie auch nicht alle modernen Pflanzen und leben durchaus im Einklang mit der Natur... Das sind aber alles nur vage Spekulationen, und um die wissenschaftlich zu überprüfen, sind ja Sie und Ihr Team hier!“
„Eigentlich bin ich Polizist, der Experte ist Mister Ansburow hier...“ Ein fernes, tiefes Brüllen unterbrach Danny. „... aber wir können das mit den Vorstellungen auch auf später verschieben. Was war das denn zum Teufel?“
„Mokele Mbembe“, entgegnete der Einheimische. „Der den Lauf des Flusses stoppt.“
„Aha, ein Biber also?“ Dannys Witz kam bei dem Mann aber nicht so gut an.
„Es ist eine elefantengroße Kreatur mit einem langen Hals, irgendeine mittelgroße Spezies von Sauropoden. Ein sehr aggressives Wesen. Jedes Boot, das in sein Territorium eindringt, wird versenkt und die Menschen getötet, aber niemals gefressen.“ In den Augen des Mannes war deutlich Furcht zu erkennen.
„Und zum Studieren dieses Tieres müssen wir natürlich in sein Territorium eindringen.“ Danny zeigte sich nicht gerade begeistert. Hätte man denn nicht dem anderen Team diese Aufgabe aufdrängen können? Für ihn war jede Anomalienmeldung aus dem ARC, die er verpasste, eine mögliche Chance, wieder auf Patrick zu treffen.
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Sarah Page
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Do Jan 05, 2012 4:12 pm

Während der gesamten Fahrt über, zu dem notdürftig errichteten Lager mitten in den Regenwäldern des zentralafrikanischen Kongos, welches das Team in der nächsten Zeit als Stützpunkt verwenden würde, hatte Sarah geschwiegen und sich konzentriert ihrem Notizbuch gewidmet.
Das stetige Summen der zahllosen Mücken, Käfer und anderen Insekten jagte der jungen Frau einen kühlen Schauer über den Rücken. Sie verabscheute diese kleinen Krabbelviecher mehr als alles andere sonst und zuckte immer wieder unruhig, sobald sie glaube, eines der Geschöpfe auf ihrer Haut zu spüren. „Urgh … widerlich. Hoffentlich müssen wir nicht allzu lange hier bleiben…“, betete die Schwarzhaarige innerlich und verzog angewidert das Gesicht in Gedanken an die zahllosen Moskitos, die vor allem in der Abenddämmerung ihr Unwesen zwischen den Zelten der Teammitglieder treiben würden.
Glücklicherweise hatte Sarah ein wenig mitgedacht und vor ihrer Abreise jede nur erdenkliche Art von Insektenspray in den dunklen Koffer gepackt.
Es würde sie ziemliche Überwindung kosten, tiefer in den Wald vorzudringen, durch das Gestrüpp zu kriechen und Ausschau nach den Tieren zu halten, welche durch die stetig erscheinenden Anomalien in die Gegenwart gekommen waren, doch das gehörte bedauerlicherweise nun einmal zu ihrem Job. Je schneller das Team die aufgetragenen Aufgaben erfüllt hatte, desto schneller würden sie wieder zurück nach London fliegen können, also hieß es tapfer die Zähne zusammen beißen und durch.
Im Lager angekommen zögerte die Ägyptologin jedoch zunächst, bevor sie sich letztendlich dazu durchringen konnte aus dem Fahrzeug auszusteigen und zitternd einige Schritte umher zu gehen, damit sie sich einen besseren Blick von dem Ort machen konnte, der in den nächsten Tagen ihre Unterkunft darstellen sollte. „Na großartig … ich habe das Gefühl, ich erlebe gerade meinen schlimmsten Albtraum.“
Nur wenige Momente später glitt auch schon ein heiserer Schrei über die Lippen der Schwarzhaarigen, als ein daumengroßes, flugfähiges Insekt brummend direkt auf sie zugeflogen kam. Erschrocken sprang Sarah zurück und schlug panisch mehrmals mit ihrem Notizbuch nach dem Käfer. Der war davon so begeistert, dass er kurzerhand abzog und irgendwo zwischen den Blättern der Baumkronen verschwand.
„T-Tut mir leid …“ sprach die junge Frau an ihr Team gewandt, noch immer unruhig hin und her wankend und versuchte sich etwas zu beruhigen, indem sie tief ein und aus atmete. Scheinbar hatte die Ankunft der Wissenschaftler die Krabbeltierchen vorerst auf Abstand gebracht, sodass sich kein weiterer Zwischenfall ereignete und Sarah einigermaßen gelassen dem Wortwechsel zwischen Danny und einem der Einheimischen lauschen konnte.
Ein bald darauf durch den Wald hallendes Brüllen unterbrach das Gespräch der beiden Männer für einen flüchtigen Augenblick und zog gleich darauf auch die Aufmerksamkeit der Ägyptologin auf sich. „Das hört sich nicht gerade nach einem besonders kleinen Tier an …“ Friedlich sollte der Besitzer dieses tiefen Brüllens, der Erzählung des Eingeborenen nach, scheinbar auch nicht sein, aber das wäre natürlich auch zu viel zu einfach gewesen…
Verständlicherweise besaß Sarah kein allzu großes Verlangen danach in nächster Zeit die Bekanntschaft des Tieres zu machen, nutzlos im Lager zurück zu bleiben und sich zu langweilen wollte sie dann allerdings auch nicht, sodass sie sich mehr oder weniger bereits damit abgefunden hatte, durch das dichte Unterholz des Waldes zu spazieren und auf dem Weg zum Fluss zusätzlich noch vor einigen Mücken davon zu laufen.
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Daniel Howard
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Do Jan 05, 2012 5:08 pm

Dan würde es nie freiwillig zugeben, aber ein bisschen mulmig war ihm schon geworden bei dem Gedanken, quer über den halben Erdball zu fliegen.
Das ganze war nur dadurch aufgefangen worden, dass er sich daran erfreuen konnte, wie sehr Emily sich freute, in einem Flugzeug zu sitzen. Sicherlich hatte sie das bisher noch nie gemacht, denn in der zeit, aus der sie kam, hatte es so etwas kaum bis gar nicht gegeben.
Das einzige Problem war nur, dass keiner der anderen aus dem Team wusste, dass Emily mitfliegen würde. Mitgeflogen war.
Am Flughafen hatte er sich erstaunt umgesehen. Er war noch nie weiter von daheim weg gewesen als vielleicht bis nach Schottland. Und jetzt das. Er würde echte Dinosaurier in mehr oder weniger freier Wildbahn sehen, fotografieren und studieren können.
Jetzt standen sie mitten im Regenwald und ließen sich von einem hochgewachsenen Parkaufseher zu ihrer zeltanlage führen.
Und die denken, dass diese Zelte uns gegen riesige Echsen helfen?
Er wollte es sich lieber nicht vorstellen, als er zu Danny und Sarah trat.
"Hi.", begrüßte er sie und schaute dann gleich zwischen Emily und Danny hin und her.
"Ähm... ich hoffe, das ist okay, wenn sie... sie kennt sich wirklich gut mit ieren aus und so, sie kann sicherlich helfen.", versuchte er jeden tadel gleich im Keim zu ersticken.

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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Do Jan 05, 2012 5:41 pm

pP:London Airport

Und so schnell findet man sich bei 'Ärzte ohne Grenzen' wieder, fluchte Ray, als sich nach der Schaukelfahrt durch die Pampa ein Zeltlager vor ihr auftat. Doch wenn sie ehrlich war, war der einzige Unterschied zwischen dem hier und ihrer Wohnung, dass es keine undichten Fenster besaß, aber ein Blick in den Himmel – den man sich höchstens zwei Sekunden erlauben konnte, bevor man fürchten musste, dass einem das gesamte Gesicht verbrannte – verriet ihr, dass sie die wohl kaum brauchen würden. Die restliche Crew hatte sich schon um die Einheimischen versammelt, also entlud sie den medizinischen Kram alleine und folgte schließlich einem der braungebrannten Männer in das medizinische Zelt, um die Flüssigkeiten und Medikamente kühlzustellen. Auf dem Weg dahin hatte der es scheinbar für nötiger gehalten, sein Gewehr auffällig offensichtlich hin und her zuschwenken, als ihr beim Tragen zu helfen, aber sie hatte es schulterzuckend hingenommen und sich von ihm in gebrochenem Englisch noch kurz einweisen lassen.
Als sie das künstlich gekühlte Zelt verließ schlug ihr eine heiße Wand ins Gesicht und sie zog sich ihre Schildkappe noch tiefer ins Gesicht, bevor sie eine Horde weitere Männer – natürlich auch bewaffnet – passierte und zu den anderen dazustieß. Auch wenn sie die Situation im ARC schon gewundert hatte, das hier waren ihr eindeutig zu viele Menschen mit eindeutig zu vielen Waffen...
Wenn das hier lediglich Nachforschungen werden sollten, wie sah die Bewaffnung dann erst aus, wenn sie diesen Tieren offiziell den Krieg erklärten?
Ray war sich ziemlich sicher, dass eine Moralpredigt in Sachen Heldentaten und Alleingänge nach dem Motto „Frau Doktor flickt uns schon wieder zusammen“, nicht viel bringen würde, aber trotzdem wurde sie das ungute Gefühl nicht los, dass sie nicht umsonst mitgeflogen war. Allein der Flug hatte schon Turbulenzen genug gehabt, um ihr die Aussicht auf einen Reibungslosen Auftrag kräftig zu versauen.
Sie war nur erleichtert darüber, dass sie zwischen diesen ganzen Männern nicht das einzige weibliche Wesen war, auch wenn sie die Dunkelhaarige Frau mit Doktortitel bisher noch nicht gekannt hatte.

Ein tiefes Brüllen aus der Ferne lies sie zusammenzucken und mit einem Mal verstehen, wieso hier jeder mit Bewaffnung herumrannte.
„Das war wohl unser Willkommensgruß.“ Ray biss sich auf die Lippe. Ihr waren diese Tiere wirklich lieber, solang man eine dicke Betonwand zwischen sich und sie bringen konnte...
Sie wand sich um, als Daniel sich in die Gruppe drängte und hob überrascht die Augenbrauen als sie Emily neben ihm erkannte. Die beiden mussten in einem anderen Wagen gefahren sein, als sie, denn bis jetzt war es völlig an ihr vorbeigegangen, dass Emily auch mitkam.
„Ah, die weibliche Quote steigt.“, lächelte sie Em entgegen.
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Emily Merchant
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Do Jan 05, 2012 6:22 pm

Emily war total aufgeregt gewesen, als Dan ihr eröffnet hatte, dass er sie mit nach Afrika nehmen würde. Das hatte ihr ermöglicht, dass sie endlich mit einem Flugzeug hatte fliegen können.
Sie erinnerte sich, dass sie vor ein paar Wochen, als sie die Nacht im Hotel verbracht hatten, am nächsten Tag noch auf den Flugplatz hatte fahren wollen, um diese fliegenden Maschinen anzuschauen. Allerdings war dann ja dieser Einsatz in der Psychiatrie dazwischen gekommen.
`Aber jetzt bin ich nicht nur davorgestanden, sondern sogar damit geflogen´, lächelte sie, nicht ohne Stolz, vor sich hin.

Am Flughafen angekommen, schulterte sie den großen Rucksack, den sie anstatt eines Koffers mitgenommen hatte und in dem alles seinen Platz gefunden hatte, was sie brauchte. Unter anderem auch das kleine Tagebuch, das sie seit ihrer erneuten Ankunft in der Gegenwart begonnen hatte zu schreiben.
Während sie mit einem Taxi zu ihrem Einsatzort fuhren, blickt sie lächelnd zu Daniel hinüber, der neben ihr saß. Er war so toll gewesen. Er hatte ihre Hand gehalten, als sie beim Start in die Sitze gedrückt worden waren und sie ihn erschreckt angeschaut hatte. Er hatte ihr auch alles erklärt, wie sie sich anschnallen musste, was die ganzen Kontrollleuchten über ihr bedeuteten, wie sie ihren Sitz zurückklappen konnte, als sie glücklich die Augen geschlossen hatte und er dachte sie wäre müde. Dabei war sie viel zu aufgeregt gewesen, als dass sie hätte schlafen können, obwohl der eigentliche Flug eher unspektakulär gewesen war.

Schon von weitem sah sie die Zelte, die wohl ihre Unterkunft für die nächsten Tage oder sogar Wochen waren. Das war okay, sie hatte schon wesentlich schlechter übernachtet. Das Leben in der Wildnis war sie gewohnt, das würde ihr keine Probleme bereiten. Kaum, dass sie aus dem Taxi ausgestiegen waren, hörte auch sie, wie alle anderen, das Brüllen des Tieres und blickte automatisch in die Richtung aus der es kam.
Sie zog ihren Rucksack aus dem Kofferraum und lief mit Daniel zu den anderen hinüber. Erfreut darüber, ein bekanntes Gesicht zu sehen, begrüßte sie Ärztin. „Hallo, Ray, schön, dass Du auch hier bist.“
Dann erkannte sie Danny, der neben einer dunkelhaarigen Frau stand, der sie im ARC noch nie begegnet war, nickte ihm zu und streckte ihr die Hand hin. „Hey, ich bin Emily, gehörst Du auch zum Team?“.
Als sie Daniels Blick bemerkte, den er Danny zuwarf und seine Rechtfertigung hörte, warum er sie mitgenommen hatte, wurde ihr klar, dass das gar nicht so geplant gewesen war und er das auf eigene Faust entschieden hatte. Naja, sie würde sich hier so unauffällig wie möglich ins Team integrieren und ihre Erfahrung mit den vorzeitlichen Tieren beisteuern, dann würde er schon keinen Ärger deswegen bekommen. Und ansonsten konnte sie auch gut für sich alleine sorgen und selbst auf sich aufpassen.
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Matt Anderson
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Do Jan 05, 2012 6:50 pm

pP:London ARC

Nach gefühlten 50 stunden Flugzeit war Matt froh wider den Boden unter sich zu spüren. Er ging zu einem in tarnfarben lackierten Jeep der vor dem Airport auf ihn wartete, verstaute den Koffer mit seiner Ausrüstung und die Tasche mit seinem Klamotten im Kofferraum und stieg dann in den Wagen. auf dem Fahrersitz saß ein Einheimischer, er war einer von vielen die Lester angeheuert hatte um sie durch den Dschungel zu Führen und ihnen die stellen zu zeigen wo sich die Tiere am liebsten aufhielten. Es dauerte nicht lange bis sie am Camp waren wo auch schon Danny, Sarah, Daniel, Emily und Rayann waren und sicherlich schon auf ihn warteten. Das Emily mit in seinem Team war gefiel Matt gar nicht, er war zwar über die misslungene Beziehung hinweg aber irgenwie fühle er sich immer noch zu ihr hingezogen. Matt stieg aus und sah sich in der Gegend in dem sich das Camp befand war auf einer Kleinen Lichtung vor dem Dschungel und ein guter Sammelpunkt. Auch er bekam das Gebrüll des Willkommenskomites, lies es aber erstmal links liegen und packte erstmal aus,da es etwas dauerte das mobile Labor aufzubauen. " kann mir bitte mal einer von euch bein Aufbauen des Laborzeltes helfen " rief er den anderen zu .
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Danny Quinn
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Fr Jan 06, 2012 12:35 am

Erst jetzt bemerkte Danny, dass auch Emily Merchant dabei war, die Zeitreisende aus dem 19. Jahrhundert. So genau kannte er sie eigentlich nicht, hatte aber mal gehört, dass sie ein Talent dafür hatte, in Schwierigkeiten zu geraten. Vielleicht hatte das der ARC-Mitarbeiter aber auch nur falsch formuliert. Aber was machte sie hier? Danny war sich sicher, dass Lester sie nicht mitgeschickt hatte, und allein der Anblick eines Flugzeuges hätte sie bestimmt abschrecken müssen. Da begann auch schon Daniel Howard, für sie zu sprechen.
„Wenn du meinst, dass das eine gute Idee ist... Immerhin hat sie schon ein paar Jahre in der Wildnis überlebt“, antwortete Danny, um keinen Streit anzufangen, doch der skeptische Unterton war noch deutlich zu vernehmen. Und wir können sie ja wohl schlecht allein in einen Flieger zurück nach London setzen.
Dass die weibliche Quote gestiegen war, wie Rayann es ausdrückte, machte sich schon gleich bemerkbar, als Emily begann, die anderen Frauen zu begrüßen. Danny würde es nicht überraschen, wenn die drei gleich mit dem neuesten Klatsch und Tratsch beginnen würden, ganz ungeachtet der Umgebung, in der sie sich befanden. Oder gerade deshalb, um davon abzulenken. Die Luft war entsetzlich schwül und hier auf der Lichtung brannte einem die Sonne auf dem Kopf. Und dann das ganze Ungeziefer. Danny war Sarahs kleiner Panikausbruch vorhin nicht entgangen. Für jemanden mit Insektenphobie war dies der denkbar ungünstigste Arbeitsplatz. Dass die Stechmücken hier auch gefährliche Krankheiten wie die Malaria übertrugen, daran wollte er gar nicht denken. Wenn er erst mal wieder im ARC war, würde er aber mit Lester ein Wörtchen reden.
Und wieder hallte das Brüllen durch den Regenwald, und Danny wurde zugegeben etwas mulmig. „Und Sie sind sicher, dass sich unser Lager außerhalb seines Territoriums befindet?“, wendete er sich an den Einheimischen. Die vielen Männer mit Gewehren ließen ihn was anderes vermuten.
„Absolut“, entgegnete der Forscher. „Das Tier kontrolliert regelmäßig die Grenzen seines Reviers - bis hierher ist es noch nie gegangen - und brüllt, um Eindringlinge abzuschrecken.“
„Das funktioniert auch vorzüglich“, stellte Danny ernüchternd fest. „Warte, Matt, ich helfe dir beim Aufbauen des Laborzelts. Je eher das mobile Labor fertig ist, desto besser.“ Falls sich doch ganz unerwartet ein Dinosaurier bis hierher verirrt, können wir ihn dann ja wenigstens noch untersuchen, bevor er uns umbringt.
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Sarah Page
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Fr Jan 06, 2012 2:56 pm

Unsicher, ob nicht vielleicht doch irgendwo eines dieser garstigen Insekten lauerte und nur darauf wartete, die junge Frau zu beißen, neckisch über ihre Haut zu krabbeln oder sich in ihrem Ärmel zu verirren, drehte Sarah sich mehrere Male um deine eigene Achse, fuhr immer wieder mit den Fingern durch ihr langes Haar und musste überprüfen, dass nicht eines der kleinen Krabbelviecher auf ihr ruhte.
Die ungewohnte Hitze des Dschungels setze der Ägyptologin bereits ordentlich zu, dennoch trug sie zusätzlich eine lange Hose, der Oberkörper wurde von einer Jacke verdeckt. Auf Grund ihrer ausgeprägten Insektenphobie konnte sie nicht anders, zu groß war die Angst davor, dass eines der flinken Wesen ihr zu nahe kam. Das Ergebnis einer solchen Begegnung hatte sich erst wenige Augenblicke zuvor deutlich gezeigt.
Glücklicherweise schien das Schicksal erst einmal auf Sarahs Seite zu sein, mit Freuden stellte sie fest, dass außer dem ohrenbetäubenden Brummen der zahllosen Moskitos, in annehmbarer Entfernung, kein Hinweis auf irgendwelche käferartigen Tiere vorhanden war. Trotzdem ließ die Schwarzhaarige es sich nicht nehmen, eine Dose mit Anti-Insektenspray in der Hand zu behalten, nur für alle Fälle.
Nachdem sie wieder Herrin der Lage war, hob Sarah den Kopf und glitt mit ihrem Blick aufmerksam über die Anwesenden, welche sich nach und nach im Lager einfanden. Da sie allerdings erst vor kurzem diesem Team zugewiesen worden war, konnte sie, abgesehen von Danny, niemanden erfolgreich identifizieren.
Sonderliche Probleme im Knüpfen von Bekanntschaften besaß die junge Frau jedoch nicht, weswegen sie sich auch keine allzu großen Sorgen bezüglich der Zusammenarbeit machte. Es würde schon alles gut gehen. Hoffentlich. Wenn die Insekten auf Abstand blieben. Und um das zu erreichen fiel gleich darauf auch schon ein weiteres der kleinen Geschöpfe, vermutlich eine Art übergroße Fliege, dem harten Schlag von Sarahs Notizbuch zum Opfer. „Das muss die Hölle sein …“
Um sich ein wenig abzulenken, trat die Ägyptologin näher an die wachsende Gruppe von ARC-Mitarbeitern heran, zitterte flüchtig und versuchte sich klar zu machen, dass die feinen Berührungen auf ihrer Haut, durch weitere böse Blutsauger, bloß Einbildung waren. „Ah, hallo“, sprach sie freundlich, als einer der Anwesenden, ein junger Mann, etwa Mitte 20 mit auffallend rotbraunem Haar, an Sarah und den ehemaligen Polizisten heran trat und beide begrüßte. Ihm folgte eine Frau, welche Sarah, wie zuvor bereits erwähnt, genauso wenig kannte, wie all die anderen Menschen. Die gleichdarauf folgenden Worte des Mannes ließen die Schwarzhaarige allerdings stutzen, es klang beinahe so, als wolle er Danny überzeugen, dass es eine gute Entscheidung war, die Dame mitzunehmen. Gehörte sie denn nicht zum Team?
Viel Zeit um über diese Frage nachzudenken blieb der Ägyptologin nicht, da sie bereits kurz darauf auch schon in ihrem inneren Monolog unterbrochen wurde. Eine weitere Frau trat an die Versammelten heran, Sarahs Schätzung nach zu folge, musste sie die Ärztin der Gruppe sein. Jedenfalls vermutete sie das, nachdem sie die vielen Medikamente gesehen hatte, welche von der Fremden in einem der Zelte verstaut worden waren. Aber vielleicht irrte sie sich in dieser Hinsicht auch.
Insgeheim war die Schwarzhaarige sehr erfreut über die Tatsache, dass sie dieses ‚Abenteuer‘ nicht ganz alleine unter Männern bestreiten musste. Die beiden Frauen begrüßten einander, ebenso wie die restlichen Teammitglieder, scheinbar kannten sie sich gegenseitig bereits, was in Sarahs Magengegend ein mulmiges Gefühl hervor rief. Irgendwo ‚die Neue‘ zu sein hatte ihr noch nie besonders gut gefallen, wenigstens war Dannys Gesicht ihr bekannt, sodass sie sich nicht vollkommen alleine in die Gruppe einfinden musste.
Ein sanftes Lächeln huschte über die Lippen der Ägyptologin, als die eine der beiden Frauen sich als Emily vorstellte und ihr die Hand entgegen streckte. „Dr. Sarah Page, freut mich dich kennen zu lernen. Ja ich gehöre auch zum Team“, antwortete sie höflich und schüttelte Emilys Hand.
Das erneute Brüllen eines der Tiere, welches nun schon das zweite Mal durch den dichten Urwald hallte, brachte Sarah nicht mehr allzu sehr aus der Verfassung, wie bei ihrer Ankunft, ließ sie aber dennoch zusammen zuckten und skeptisch den Blick ein wenig umher schweifen.
„Na das kann ja heiter werden…“
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Daniel Howard
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Fr Jan 06, 2012 4:14 pm

Daniel konnte ganz genau sehen, dass sein Chef nicht gerade angetan von der tatsache war, dass Emily mit dabei war. Weil Zivilisten hier eigentlich nichts verloren haben., überlegte er für sich. Aber sie ist ja eigentlich keine Zivilistin. Sie weiß vermutlich mehr über die Anomalien und die daraus kommenden Tiere als sonst irgendwer aus dem Team.
Trotzdem war ihm nicht ganz wohl. Ihm war durchaus klar, dass Emily sich im Notfall selbst helfen konnte, aber das Brüllen, das jetzt zum wiederholten Mal durch den Wald schallte, ließ ihm die Haare zu berge stehen.
Er lenkte sich ab, indem er Sarah ebenfalls die Hand reichte.
"Wir sind einander glaube ich auch noch nicht vorgesetllt worden. Daniel Howard, freut mich." Er bemerkte ebenso wie Danny ihre leichte Panik vor Insekten. Er selbst hatte gegen die meisten Vertreter der Insektengruppe nichts, nur gegen die mit acht Beinen. Je größer, desto angsteinflößender. Beim Anblick einer Spinne sah man ihn meist stocksteif dort stehen, weil er sich vor Panik nicht mehr rühren konnte, es sei denn, das Vieh bewegte sich gerade auf ihn zu. Er hoffte nur, sich vor seinen Kollegen nicht die Blöße geben zu müssen, nachts schreiend in den Urwald zu flüchten. Vor allem nicht, wenn man bedachte, auf welche Tiere er dann treffen könnte. Da war ihm etwas kleines, achtbeiniges, das ihn nicht fressen konnte doch lieber als etwas riesiges, zweibeiniges, dass das sehr wohl konnte.
"Wo wir schon dabei sind... was für Arten haben Sie hier schon klassifizieren können? Ich bin Tierarzt, mich interessiert das nur, damit ich weiß, worauf ich mich einstellen muss."
Hätte ich doch mal nicht krank gefeiert, als wir an der Uni das krokodil seziert haben...

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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Fr Jan 06, 2012 6:50 pm

Seufzend sah Ray sich in der Gruppe um. War sie denn hier die einzige, die auch wirklich absolut nichts mit Tieren zu tun hatte, geschweige denn wollte? Da hätten sie Daniel, der als Tierarzt wahrscheinlich nicht unbedingt hergeflogen war, um prähistorische Patienten zu verarzten, aber immerhin schon eine berufliche Verbindung hatte. Matt, der neben seiner Soldatenausbildung auch Zoologist war – und ja, sie hatte die Akten gelesen. Sarah hatte zumindest die Aufgabe, die Tiere von ihr fern zu halten, und damit war sie bei deren Prozentsatz in der Luft wohl auch ausreichend bedient und für Emily mochte das ganze doch stark an die Zeit erinnern, bevor sie zu ihnen gestoßen waren. Übrig blieb Danny, der allerdings als Teamleiter den Überblick über die Dinge behalten musste. Und seiner Akte nach, würde es sie nicht im Geringsten wundern, wenn er einem dieser Tiere direkt auf den Fuß trat.
Wenn sie ehrlich war, hatte sie nicht die geringste Ahnung, womit sie sich eigentlich die Zeit totschlagen sollte, solange keiner von ihnen ihr Patient wurde. Und darauf legte sie es wirklich nicht an. Vermutlich sollte sie sich eher wünschen, für die Tage arbeitslos zu sein, denn laut den Einheimischen war die Überlebensquote bisher nicht allzu hoch gewesen...
„Ohmann, wir kommen doch nicht umsonst aus der Stadt, der man den meisten Regen nachsagt...“, murrte sie, als sie eine Windböe streifte, die nur noch mehr schwüle Luft mitbrachte, und war nur froh, dass sie eine Menge dünner Shirts mit oder ohne Ärmel mitgenommen hatte.
Als ein weiteres Brüllen durch das Dickicht hallte, hob sie skeptisch den Kopf. Wer wusste schon, ob sie sich bei der Hitze nur etwas einbildete, aber „Irr ich mich, oder klang der Laut gerade bedeutend näher als der erste?“
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Emily Merchant
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Sa Jan 07, 2012 11:35 am

Obwohl sie gerade dabei war, die anderen Frauen zu begrüßen, entging Emily der skeptische Unterton in Dannys Stimme nicht, als es darum ging, dass sie mit Daniel hierher geflogen war. Hatte er etwa Angst, sie würde hier nicht alleine klarkommen? Eigentlich sollte er es doch besser wissen. Er hatte doch damals gesehen, wie sie sich gegen den Titanis, den Terrorvogel, hatte selbst wehren können und das, obwohl Ethan sie in dem verlassenen Gefängnis an den Pfeiler gekettet hatte. Und genauso würde sie auch hier niemanden brauchen, der sie beschützte.
`Ich brauche weder ihn, noch sonst jemanden, den ich von der Arbeit abhalten könnte, wenn er sich deswegen Sorgen macht´, dachte sie trotzig. `Und immerhin habe ich keine Angst vor Insekten und ähnlichem Getier.´
Aber da er sie nicht zurückschickte, ließ sie es darauf beruhen und wandte sich zu Matt um, der in dem Moment zu ihnen stieß.
Sie hatte ihn nicht mehr gesehen seit … ja, seit sie vor zwei Jahren wieder zu den Leuten von Time Tribe zurückgekehrt war, weil sie das Gefühl gehabt hatte, hier nicht her zu gehören. Nein, das stimmte nicht ganz. Gesehen hatte sie ihn auf dem Ball in der Royal Festival Hall, allerdings hatten sie da keine Zeit gefunden, sich zu begrüßen, geschweige denn, miteinander zu reden.
Für einen Moment dachte sie daran zurück, wie sie sich damals jeden Tag unglücklicher gefühlt hatte, weil sie den Eindruck von Eingesperrt sein nicht losgeworden war. Das hatte nicht an Matt gelegen, sondern daran, dass sie die Freiheit und Unabhängigkeit vermisst hatte, die ihr das Leben mit dem Time Tribe garantierte. Sie war zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht so weit gewesen, das aufzugeben.
„Hallo Matt, schön Dich zu sehen“, begrüßte sie ihn, merkte dann aber, dass er es wohl eilig hatte, das Laborzelt aufzubauen, aus welchem Grund auch immer und so beließ sie es dabei.
Plötzlich drang wieder das Brüllen des Tieres zu ihnen durch. Sie horchte auf. Der Lautstärke und dem Klang seines Gebrülls nach, schien es nicht klein zu sein. Schade, dass Sophie nicht dabei war, die würde sich hier sicher wie zu Hause fühlen. Aber wenn sie die auch noch mitgenommen hätten, hätte Daniel wahrscheinlich wirklich Ärger bekommen.
„Ja, es scheint etwas näher zu sein, aber keine Angst, noch sind wir nicht in Gefahr“, beruhigte sie Rayann.
`Wahrscheinlich stellen eher wir für das Tier eine Bedrohung dar, als das Tier für uns.´
Außerdem liefen hier genug bewaffnete Männer rum, die sofort schießen würden, wenn eines der Tiere in ihre Nähe kam. Kurz überlegte sie, ob sie Danny oder Matt nach einer EMD fragen sollte, überlegte es sich aber anders. Wenn die meinten, dass sie eine übrig hatten und sie die haben sollte, würden sie ihr das schon sagen. Solange hatte sie ihren kleinen Dolch, mit dem sie früher auch immer ausgekommen war.
Sie entfernte sich etwas von der Gruppe und lief in die Richtung, aus der das Brüllen gekommen war, in der Hoffnung, dass sie einen Blick auf das Tier erhaschen konnte.

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Jack Charles Steel
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   Sa Jan 07, 2012 5:52 pm

Langsam sah auch Jack sich zu der Gruppe um, //also darf ich mal wieder den aufpasser spielen// dachte er kurz, während er zu Matt sah, erst jetzt entdeckte er die beiden Frauen, die eine davon kannte er nur flüchtig und die andere war Emilly, welcher er bereits damals im Kaufhaus begegnete wo er sich einen Anzug für den Ball gekauft hatte. Langsam ging er zu den beiden "Jack Steel, zuständig für eure Sicherheit" sagte er mit einem kleinem lächeln auf den Lippen. Natürlich lies er seinen Rang weg, auch dass er aus der Zukunft stammte stand in keiner der Akten und warscheinlich wusste es von den hier anwesenden auch nur Emily, seine Kleidung bestand aus einem Mantel, welchen er damals als er im Krieg war getragen hatte, darunter trug er ein Schwarzes T-Shirt und eine normale blaue Jeans. Er war froh, dass der Mantel auch Wasserfest war was die meiste Kleidung aus dem Jahrhundert aus dem der Mantel stammte nicht war. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm bereits das er wirklich noch pünktlich gekommen war.
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Danny Quinn
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   So Jan 08, 2012 3:43 am

Während Sarah schon die nächste Dose Insektenspray zückte, begann Ray als erste, laut und deutlich über das schwüle Wetter zu nörgeln, das nur wenige Minuten nach der Ankunft sicher schon dem Großteil von ihnen auf den Wecker ging. Danny fand die Hitze noch tolerierbar, vor allem verglichen mit dem Pliozän. Das waren bestimmt deutlich höhere Temperaturen gewesen, und von Luftfeuchtigkeit keine Spur. Der Aufbau des Laborzeltes zusammen mit Matt ging ihm da im tiefsten Kongo immer noch leichter von der Hand als Essen sammeln bei 45° im Schatten und mit Terrorvögeln auf der Pirsch. Ray meinte nach dem zweiten Brüllen, dass dieses deutlich näher zu sein schien als das letzte.
"Keine Sorge, das bilden Sie sich nur ein. Das Tier geht bis zu den Grenzen seines Reviers und keinen Meter weiter", beschwichtigte der Forscher. Dann fügte er aber noch etwas nachdenklich hinzu: "Aber vielleicht haben die Motoren der Autos, in denen Sie hergekommen sind, es bei einem Verdauungsschläfchen gestört."
"Von seiner letzten Forscher-Mahlzeit?", fragte Danny beiläufig, während er ein Photometer hervorkramte und sich wunderte, wofür sie das überhaupt brauchen würden.
"Nein, Sir, wie ich vorhin erwähnt habe, frisst der Mokele Mbembe die Leichen nie. Er ist ein reiner Pflanzenfresser, wenn auch kein friedlicher."
Ein zweiter Wissenschaftler kam aus dem Zelt heraus, älter mit einem Vollbart. Der könnte direkt Arthur Conan Doyles "Vergessenen Welt" entsprungen sein, dachte sich Danny, während er den Mann grüßte. Der Mann wand sich sogleich an Daniel, da der Tierarzt zuvor nach bereits klassifizierten Tieren gefragt hatte. "Sir, ich weiß nicht, was Sie in Ihrem Anomaly Research Center in England schon alles behandelt haben, aber ich kann Ihnen versichern, es ist nichts verglichen mit dem, was Sie hier erwartet." Bei dem Mann schien es sich um einen erfahrenen Paläontologen zu handeln, zumindest klangen die ganzen Fachausdrücke, die jetzt folgten, nicht gerade nach einem Laien. Einen Moment überlegte Danny Quinn, warum man nicht diesen Richard Thomson mitgeschickt hatte. Der hätte jetzt prima dolmetschern können.
"Die Tiere, die wir bis jetzt klassifizieren konnten, müssen aus mindestens zwei solchen Zeitportalen stammen, eins in die späte Kreidezeit und eins in die späte Triaszeit. Vielleicht gibt es auch noch weitere, das wissen wir nicht, da wir bis jetzt nur drei Arten bestimmen konnten. Zunächst haben wir natürlich den Mokele Mbembe, bei dem es sich unseren Recherchen zufolge um einen Riojasaurus aus der Obertrias Südamerikas handelt. Die Fossilien weisen auf Längen im Bereich von sechs bis elf Metern und ein Gewicht von bis zu drei Tonnen hin, aber die größten Exemplare, die wir hier im Regenwald gesehen haben - wahrscheinlich alte Männchen - sind noch etwas größer. Diese langhalsigen Tiere sind eigentlich keine richtigen Sauropoden, sondern gehören zu einem primitiveren Zweig, aber das ist belanglos. Obwohl, vielleicht erklärt das primitivere Gehirn ja, warum diese Tiere bei der kleinsten Störung instinktiv mit Aggression reagieren, wer weiß...
Dann die beiden Arten aus der Kreidezeit. Beide Tiere haben auch schon ihren eigenen Namen in den Geschichten der Eingeborenen, Muhuru und Ngoubou. Muhuru ist eine Bestie mit gepanzertem Rücken und Keulenschwanz. Unserer Recherche zufolge handelt es sich um einen Euoplocephalus aus der Oberkreide Kanadas, einen reinen Pflanzenfresser. Ngoubou heißt in unserer wissenschaftlichen Sprache Styracosaurus, ebenfalls ein Dinosaurier aus der Oberkreide Kanadas. Dieses Tier besitzt ein riesiges Nasenhorn und sechs große Stacheln an seinem Nackenschild. Es ist sehr aggressiv und scheint sich nur von einem ausgewachsenen Mokele Mbembe einschüchtern zu lassen. Was ich sehr interessant finde, wenn man bedenkt, dass Riojasaurus und Styracosaurus sich im normalen Verlauf der Erdgeschichte nie begegnet hätten."
"Also drei cholerische Pflanzenfresser?", rekapitulierte Danny die für ihn wesentlichen Punkte. "Ich hab mit Schlimmerem gerechnet."
"Es gibt noch mindestens ein unbestimmtes Tier", entgegnete da der Paläontologe. "Aber wir haben nur Fußabdrücke gefunden. Große mit drei Zehen und scharfen Klauen. Es muss hier noch einen großen Theropoden geben, quasi der Topräuber in seiner und in dieser Zeit. Wenn er aus demselben Zeitportal kam wie der Euoplocephalus und der Styracosaurus, könnte es ein Tyrannosaurier sein."
"Das wäre ja auch zu einfach gewesen." Danny quälte sich ein Lächeln auf und blickte nacheinander Sarah und Ray an, dann Jack Steel, dann Daniel, dann den leeren Fleck neben Daniel... "Emily!" Er sah sich um. "Emily!!! Emily, wo stecken..." Er sah gerade noch ihre braunen Haare im Unterholz verschwinden. Natürlich rannte sie in die Richtung, aus der das Gebrüll kam. "Auf manche Individuen hat das Gebrüll ja anscheinend keine abschreckende, sondern eine anziehende Wirkung", brummte er den Wissenschaftler an. Einige der bewaffneten Männer entsicherten bereits die Gewehre, aber Danny nahm seine EMD und befohl den Männern, hier beim Camp zu bleiben. Um das Verhalten von Tieren zu studieren, mussten sie schließlich am Leben sein, und er traute keinem zu, angesichts eines drei Tonnen schweren Dinosauriers nicht abzudrücken. Bevor er losrannte, warf er Daniel noch einen kurzen, aber bohrenden Blick zu. Wenn du meinst, dass das eine gute Idee ist... hatte er vor ein paar Minuten noch behauptet. Und jetzt rannte die neugierige Lady vielleicht geradewegs in ihr Verderben.
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Matt Anderson
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BeitragThema: Re: Regenwald (Kongo)   So Jan 08, 2012 8:12 pm

Der aufbau des Zeltes dauerte zum glück nicht lange, so das Matt es einrichten konnte. Er erschrak etwas als Emily auf einmal hinter ihm stand " hey Emily Lange nicht gesehen " begrüßte er sie, doch ehe Matt noch etwas anderes Sagen konnte kam wieder das Gebrüll des Sauriers dazwischen. " ok ob das lager so nah dran eine gute Idee war bezweifle ich !" dachte er laut Matt wollte gerade etwas zu Emily sagen da war sie auch schon wieder weg. Daran werde ich mich wohl nie gewöhnen dachte er sich. Matt drehte sich und und räumte weiter das Zelt ein. Einige zeit später war er fertig und kam aus dem Zelt, es war als würde er gegen eine Wand laufen, im Klima gekühltem Zelt war es angenehm Kühl damit die Geräte durch die extreme Wärme nicht beschädigt werden, doch hier draußen waren es mindesten 40°C wenn nicht noch mehr.
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Regenwald (Kongo)

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