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 01. 02. 2012 - 29. 02. 2012

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BeitragThema: 01. 02. 2012 - 29. 02. 2012   Mi Feb 29 2012, 18:26

Datum real: 1. Februar – 29. Februar 2012
Datum inplay: Februar 2014
Anomalien: Anomalien im Regenwald des Kongo, Afrika (Kreide und Trias), Anomalien in die Oberkreide Afrikas, Anomalien in die Gegenwart
Kreaturen: Euoplocephalus, Tyrannosaurus Rex, Spinosaurus, Hadrosaurier, Carcharodontosaurus (alle Oberkreide)



Im Elefantengehege des Anomaly Research Centres wartet Nick, wie seine mit ihm dort eingeschlossenen Kollegen auch, dass sie irgendjemand dort herausholt. Er ist angespannt und übermüdet und bedauert, dass das komplette Team um Danny in den Kongo nach Afrika abkommandiert worden ist. Somit besteht für sie alle keine Aussicht auf eine Ablösung und damit auf eine verdiente Auszeit, selbst dann nicht, wenn sie endlich wieder frei sind. Schließlich war die Einrichtung eines zweiten Teams ursprünglich für genau diese Fälle gedacht gewesen, damit sie zwischendurch immer wieder Zeit zum Regenerieren haben.
Völlig in seine Gedanken versunken, schreckt er hoch, als Lester und Becker, die nach Aufhebung des Lockdowns in der Türe erscheinen, von Peanut mit lautem Trompeten empfangen werden. Jeder der Eingeschlossenen ist froh, das Elefantengehege endlich verlassen zu können und so wird Lester von allen vier mehr oder weniger stürmisch begrüßt. Besonders Connor, der doch etwas enttäuscht ist, dass Stephen die Türe nicht so wie in alten Zeiten mit Gewalt geöffnet hat und dass alles was passiert, ein leises Klicken ist, als die Türverriegelung aufgeht, kann sich gerade noch bremsen, seinen Chef zu umarmen.
Erleichtert stellen sie fest, dass es Lester gut geht und auch sein Sarkasmus während der Entführung nicht verlorengegangen ist. Deshalb ist auch niemand wirklich beunruhigt, als er ihnen allen, wegen des angerichteten Chaos, mit der Kündigung droht, zumal es nicht das erste Mal ist. Allerdings entgeht auch keinem von ihnen die violette Verfärbung um sein linkes Auge, die er Ethans Ohrfeige zu verdanken hat, aber darauf spricht ihn lieber keiner an.
Die Fragen, die sie alle beschäftigen, ob Helen und Ethan geschnappt werden konnten und wo Samantha und Calvin sind, beantwortet Nick schließlich selbst. Da keiner der beiden mit Becker und Lester mitgekommen ist, ist er sich ziemlich sicher, dass sie tot sind, zumal er weiß, dass Helen und wohl auch Ethan kein unnötiges Risiko eingehen würden.

~*~
Da das gesamte, in London zurückgebliebene Team wegen Lesters Entführung und dem Tod ihrer beiden Kollegen verständlicherweise noch etwas angeschlagen und deprimiert ist, schlägt Jenny einen gemeinsamen Besuch im Thorpe Park, einem Freizeitpark im Westen Londons, vor, damit alle wieder auf andere Gedanken kommen. Sogar Lester stimmt diesem Vorschlag, wenn auch etwas genervt, zu, da er schließlich ein leistungsfähiges Team braucht, solange die anderen noch in Afrika sind. Jenny findet, dass ihm selbst etwas Abwechslung auch gut getan hätte, vermutet aber, dass er aufgrund seines Veilchens nicht in die Öffentlichkeit gehen möchte.

Die PR-Managerin ist die erste, die vor den Schranken des Parks ankommt und während sie auf die anderen wartet, stellt sie fest, dass der Andrang an den Kassen widererwarten sehr groß ist. Es ist Wochenende und so nutzen zahlreiche Besucher das zwar noch recht kühle, aber herrlich sonnige Februarwetter für einen Familienausflug. Der nächste der eintrifft ist Nick, der vorsichtshalber einen von Connors modifizierten Handdetektoren eingesteckt hat, um bei dem Auftauchen einer neuen Anomalie nicht total überrumpelt zu werden, obwohl Lester sie selbstverständlich sofort informieren würde.
Nacheinander gesellen sich dann auch die anderen Teammitglieder zu den beiden. Richard, ist froh, sich nach der unfreiwilligen Gefangenschaft im beengten Elefantengehege wieder frei an der frischen Luft bewegen zu können und versucht jeden Gedanken an Helen und deren Intrigen beiseite zu schieben, um einen entspannten Tag mit seinen Kollegen zu verbringen. Becker wirkt dagegen eher missmutig, weil er sich von Lester zu der Erholungspause gedrängt fühlt und Saichania ist von der Idee mit dem ungewöhnlichen, gemeinsamen Ausflug etwas überrascht. Als letzter stößt Connor dazu, dessen gedrückte Laune mit einem Schlag besser wird, als er vor dem Freizeitpark steht. In Vorfreude auf die Abwechslung wühlt er gleich seine Kamera aus dem Chaos seines Rucksacks und fotografiert seine Kollegen, um die Wartezeit in der Schlange vor der Kasse zu überbrücken, was den einen mehr, den anderen weniger freut.
Becker ist etwas genervt und versucht Connor die Kamera abzunehmen, um etwaige Beweisfotos, die ihn vor einem Freizeitpark zeigen, zu verhindern. Jenny und Cutter dagegen lassen sich bereitwillig zusammen ablichten, wobei Nick schmerzlich daran erinnert wird, dass es durch ihre Heirat nie eine gemeinsame Zukunft für sie geben wird.

Als sie endlich den Weg durch die Absperrung geschafft haben, haben alle unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Attraktion sie zuerst besuchen möchten. Connor würde zu gerne in den Dino-Park gehen, wobei einige seiner Kollegen aber finden, dass sie sich in der Realität schon genügend mit Dinosauriern rumärgern müssen. Außerdem würde Jenny ohnehin lieber ihre Höhenangst mit einer Fahrt im Riesenrad bekämpfen, was aber Becker wiederum für zu langweilig hält. Richard dagegen geht in Gedanken schon einmal die verschiedenen Achterbahnen durch, könnte sich aber auch vorstellen, Connor zuliebe mit dem in den Dino-Park zu gehen. Deshalb schlägt Rick vor, sich für eine Stunde zu trennen und da jeder, wie gewohnt, seine Blackbox und die Ohrstecker dabei hat, wäre es keine Schwierigkeit, sich trotz der Menschenmassen wiederzufinden.

~*~
In Afrika, im Regenwald des Kongos, möchte Matt mit Emily reden, nachdem der Riojasaurus wieder abgezogen ist und die kommt seiner Bitte nach, obwohl sie eigentlich lieber beim Team geblieben wäre, um mit den anderen auf Erkundungstour zu gehen. Daniel dagegen gefällt der Gedanke, ohne Geleitschutz mitten durch den Regenwald Afrikas zu laufen weniger, genauso wie die Tatsache, dass die beiden, die immerhin mal zusammen gewesen sind, hinter dem Rest der Gruppe zurückbleiben. Auf der anderen Seite muss er zugeben, dass er schon gerne einen Tyrannosaurus Rex in freier Wildbahn beobachten würde.
Rayann rechtfertigt inzwischen ihr unerlaubtes Entfernen vom Camp, nachdem sie von Danny bei ihrer Ankunft recht missmutig empfangen worden war. Ihr klappt dann allerdings die Kinnlade herunter, als sie erfährt, dass der Schrei, der sie zu ihrem spontanen Einsatz veranlasst hat, „nur“ durch eine Spinne verursacht worden war. Sie beschließt dann allerdings, da sie sowieso schon einmal hier ist und die Temperaturen im Dickicht wesentlich angenehmer als draußen in der Sonne sind, beim Team zu bleiben und nicht ins Camp zurückzukehren. Deshalb ist sie letztendlich ganz froh, dass anscheinend niemand ihre streitlustige Laune bemerkt hat. Außerdem möchte sie auch nicht, dass man eventuelle Verletzte zu ihr bringen muss, weil sie nicht vor Ort war, obwohl ihr nicht sonderlich nach Science-Fiction-Dinogemetzel, wie sie es nennt, zumute ist.

Einen Moment später kommt der einheimische Paläontologe auf Danny zugerannt, um ihm mitzuteilen, dass er frische Fußabdrücke gefunden hat. Auf die Frage des Teamleiters hin erklärt er, dass es sich dabei um Spuren eines großen Theropoden handelt und wirft mit Fachausdrücken nur so um sich. Immerhin kann Danny mit Tyrannosaurus Rex, Spinosaurus und Gigantosaurus etwas anfangen, was ihn jedoch nicht unbedingt beruhigt.
Allerdings bricht sich dann erst einmal ein gepanzerter Dinosaurier mit Keulenschwanz seinen Weg durch das Unterholz und verjagt eine Gruppe Buschböcke aus dem Dickicht. Der Paläontologe erkennt, dass es sich um einen Euoplocephalus tutus handelt, den die Einheimischen Muhuru nennen und ein harmloser Pflanzenfresser ist. Daniel weiß jedoch, dass sich in der Nähe von Pflanzenfressern in der Regel auch Raubtiere aufhalten und Danny befürchtet ebenfalls, dass sie noch einen der genannten Theropoden zu Gesicht bekommen werden.
Nebenbei versuchen Danny und Daniel, die beide nur ungefähr ahnen, um was es überhaupt geht, vergeblich, den immer lauter werdenden Wortwechsel zwischen Matt und Emily zu ignorieren, obwohl ihnen nicht ganz wohl dabei ist. Danny hat Angst, dass die beiden den Anschluss an die Gruppe verlieren, während Daniel sich Sorgen macht, dass Emily womöglich ihre Gefühle für Matt wiederentdecken könnte. Trotzdem wollen sie beide deren Privatsphäre nicht verletzen, zumal der Tierarzt vermutet, dass seine Freundin ihre Gründe dafür hat, wenn sie nicht mit ihm darüber spricht.

Zwischen den beiden Zurückgebliebenen ist inzwischen eine hitzige Diskussion, wegen Emilys plötzlichem Verschwinden vor einem Jahr, entbrannt. Matt macht der Zeitreisenden Vorwürfe, dass sie immer wieder vor Problemen davonlaufen und in eine andere Zeit verschwinden würde, statt sich mit ihnen auseinanderzusetzten. Er kann nicht verstehen, dass sie fortgegangen ist, ohne vorher mit ihm über ihre Beweggründe zu reden, nur um einige Monate später wieder zurückzukommen und sich gleich einen anderen Mann, wie er es nennt „zu angeln“.
Emily ist enttäuscht, dass er so über sie denkt und möchte das Gespräch lieber verschieben und an einem ruhigeren Ort weiterführen, worauf er sich aber nicht einlässt. Daraufhin versucht sie ihm zu erklären, dass sie damals gegangen ist, weil sie sich zu dem Zeitpunkt unwohl und mit der heutigen Zeit überfordert gefühlt hat, dass sie aber keineswegs immer und vor allen Problemen davonlaufen würde, wie die Vergangenheit gezeigt hat.
Außerdem versichert sie Matt, dass sie ihm, auch wenn sie jetzt Daniel liebt, immer dankbar dafür sein würde, was er für sie getan hat und bittet ihn, Freunde zu bleiben. Der Euoplocephalus, dessen Auftauchen nicht zu überhören ist, bietet ihr dann unerwartet eine willkommene Gelegenheit, das Gespräch zu beenden und zu den anderen zurückzulaufen.

Rayann, die diesen Streit, wie alle anderen auch, unfreiwillig mitbekommen hat, nimmt sich vor in dieser Sache neutral zu bleiben, obwohl sie Matts Vorwürfe gegenüber der Zeitreisenden nicht verstehen kann. Aber ehe sie sich versieht, merkt sie, wie sich unbewusst doch auf die Seite ihrer Shoppingfreundin stellt, da sie die alles andere als feige findet.
Inzwischen ist Emily zurück und während sie ansetzt Daniel zu fragen, was sie verpasst hat, wirft sie einen Blick auf die vor ihr liegende Lichtung und das Wort bleibt ihr im Hals stecken. Entsetzt macht sie Danny auf ihre Entdeckung aufmerksam, als genau in dem Moment ein ohrenbetäubendes Gebrüll durch den Dschungel dringt. Geistesgegenwärtig packt sie Daniel am Arm, um ihn mit sich hinter ein paar Büsche zu ziehen und hofft, dass der Rest des Teams es ihr gleichtun würde und niemand auf die Idee kam panisch loszurennen.

~*~
Währenddessen ziehen sich Ethan und Helen, die es schließlich doch noch geschafft haben in die Zukunft zu fliehen, wieder in ihren Stützpunkt,
das verlassene ARC, zurück. Verärgert darüber, dass ihr Vorhaben, den Minister mit Lesters Entführung zu erpressen, vereitelt wurde, denkt Ethan in einem der Büros frustriert über weitere Pläne nach, während Helen sich im Aufenthaltsraum an der Dartscheibe abreagiert.
Überrascht hören sie, dass plötzlich eine Stimme nach Emily und Daniel ruft und so begeben sie sich beide in die Eingangshalle. Zu ihrem Erstaunen steht dort eine junge Frau, die von Ethan auch sofort erkannt wird. Es ist Sophie, die der lärmenden Gegenwart, in der sie sich extrem unwohl gefühlt hat, entflohen ist und sich dabei in den Zeiten verirrt hat, bis sie schließlich hier in der Zukunft gelandet ist. Sie hat in dem verlassenen Gebäude die Einrichtung wiedererkannt, in der ihres Wissens Emily und Daniel gearbeitet haben. Aber ihre Hoffnung, einen der beiden hier anzutreffen, wird in dem Moment zunichte gemacht, als ihr Ethan mit gezogener Waffe und diabolisch grinsend gegenübersteht. Helen entnimmt dem darauffolgenden Wortwechsel zwischen den beiden, dass sie sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim Time Tribe kennen und schon damals nicht sonderlich gut leiden konnten.
Da Sophie auch Mitarbeiter des ARCs mit Namen kennt, vermutet sie hinter der jungen Frau zunächst eine von Lester geschickte Spionin, verwirft diesen Gedanken aber sofort wieder. Dafür verhält sie sich, ihrer Meinung nach, zu schüchtern und zu unsicher. Helen weist Ethan an, seine Waffe wegzustecken und bittet Sophie mit ihnen mitzukommen, da sie sich die angebliche Naivität der jungen Frau zunutze machen möchte und sich von ihr neue Informationen in Bezug auf das Team erhofft. Ethan, der ahnt, was Helen vorhat, lässt die EMD auch tatsächlich wieder sinken, wenn auch ungern und warnt ihre Besucherin davor zu laut zu sein, um keine Predatoren anzulocken.

Sophie kennt Ethans aggressives Verhalten und seine Verschlagenheit zur Genüge, genauso wie sie über seine Wut auf Emily Bescheid weiß und so traut sie auch Helen nicht, da die beiden offensichtlich zusammenarbeiten. Sie beschließt aber, das Spiel der beiden erstmal mitzuspielen, um aus dieser Sache irgendwie wieder heil herauszukommen. Sophie gibt vor, selbst sehr wütend auf Emily und deren Freund zu sein, da die sie immer wieder alleine lassen würden und sie langsam die Nase davon voll hätte, ihnen ständig hinterherreisen zu müssen.
Als sie den Aufenthaltsraum betreten, entdeckt Helen eine, von ihr bis jetzt immer ignorierte Schautafel über die verschiedenen Raubtiere der Vergangenheit und als ihr darauf einer der Dinosaurier, ein Carcharodontosaurus, besonders ins Auge sticht, ändert sie ihre Pläne sofort wieder. Mit ihrer Idee, mit dem zweitgrößten Theropoden aus der Oberkreide an einem belebten Platz in London für Chaos zu sorgen, kann auch Ethan sich sofort anfreunden. Endlich würde die Bevölkerung mal so aufgemischt werden, dass das Team Schwierigkeiten mit der Öffentlichkeit bekommen würde. Es wäre dann nicht mehr möglich, so wie sonst üblich, alles abzuleugnen und unter den Tisch zu kehren.
Was für Helen und Ethan die ideale Rache für ihr vereiteltes Vorhaben mit der Erpressung des Ministers ist, versuchen sie Sophie, die sie fälschlicherweise für ziemlich naiv halten, als „kleinen Denkzettel“ für das Team zu verkaufen. Obwohl der durchaus bewusst ist, um was für einen gefährlichen Räuber es sich bei dem Carcharodontosaurus handelt, geht sie zum Schein darauf ein. Und um glaubhaft rüberzukommen, schlägt sie zusätzlich selbst den Vergnügungspark im Westen Londons vor, in der Annahme, dass sich dort zu dieser kalten Jahreszeit noch nicht viele Menschen aufhalten würden.
Helen dagegen erinnert sich, dass der Thorpe Park schon immer ein beliebtes Ausflugsziel für Familien war und somit am Wochenende, selbst im Winter, immer sehr gut besucht ist. Deshalb erklärt sie sich sofort mit dem Vorschlag einverstanden.

Nach einer Diskussion, wer in die Kreidezeit gehen und den Carcharodontosaurus in die Gegenwart locken soll und gegenseitigen Sticheleien, fällt die Entscheidung schließlich auf Sophie und Ethan, kurz bevor Helen endgültig die Geduld verliert. Die junge Frau fordert dafür allerdings eine Waffe zu ihrem Schutz, worauf Helen ihr auch bereitwillig eine der EMDs überlässt. Da sie jedoch vermutet, dass sich Sophie mit dieser neumodischen Waffe nicht auskennt, stellt sie die Stromstärke auf die niedrigste Stufe ein und zeigt ihr nur den Auslöser mit der Bemerkung, dass sie damit jedes Tier und jeden Menschen erledigen könne. In Wahrheit würde sie damit allerdings niemandem gefährlich werden, schon gar nicht einem Dinosaurier. Ethan, der die zweite EMD an sich nimmt, öffnet daraufhin mit der Fernbedienung eine Anomalie in die Kreidezeit und verlässt zusammen mit Sophie die Zukunft.
Helen notiert sich die entsprechenden Daten für das Portal, falls sie den beiden im Notfall zu Hilfe kommen muss. Entspannt kocht sie sich einen Kaffee und freut sich schon auf das zu erwartende Chaos und die damit verbundenen Probleme für das Team. Spontan beschließt sie, nach ein paar Stunden Wartezeit in die Gegenwart zu gehen, um sich das Spektakel persönlich anzuschauen.

~*~
Sophie und Ethan gelangen wie geplant in die Kreidezeit Afrikas, um einen Carcharodontosaurus in die Gegenwart zu locken. Die junge Frau wundert sich, wie er das Datum und den Bestimmungsort mit der Fernbedienung so exakt voreingeben konnte und wie es überhaupt möglich ist, diese Anomalien künstlich zu öffnen. Beim Time Tribe hatten sie oft wochenlang suchen müssen, bis sie endlich eines dieser Portale fanden.
Es dauert nicht lange, da ist Ethan von ihrer Fragerei total genervt und fordert sie auf, endlich den Mund zu halten. Schon bedauert er, ihr Vorhaben nicht alleine durchzuführen.
Sophie dagegen stellt fest, wie schön es dort in der Kreidezeit ist und bemerkt auf der vor ihnen liegenden Grasebene, eine am Fluss weidende Hadrosaurierherde. Auch sie weiß aus Erfahrung, dass sich in der Nähe von Pflanzenfresser in den meisten Fällen auch Raubtiere befinden und gleich darauf entdeckt sie tatsächlich einen ausgewachsenen Spinosaurus. Ethan, der sich sicher ist, dass wenn einer einen Fehler macht, es dann sie und nicht er sein würde, versteckt sich bei dem Anblick des sieben Meter hohen Tieres hinter einem Baum, wobei ihm ziemlich egal ist, was mit Sophie passiert. Aber er unterschätzt deren Wissen, was das Verhalten der Tiere angeht. So weiß sie zum Beispiel, dass sie nichts zu befürchten haben, solange die Herde Hadrosaurier, genauer gesagt Ouranosaurier, nicht nervös wird und damit den Spinosaurus aufschreckt. Auch, dass sich zwei Theropoden im gleichen Revier aufhalten, ist eher unwahrscheinlich.
Ethan drängt die junge Frau, endlich etwas zu unternehmen, damit sie ihr Vorhaben so schnell wie möglich zu Ende bringen können, aber die ist nicht auf den Mund gefallen und weiß sich durchaus gegen seine Provokationen zu wehren. Als er schließlich von ihren spöttischen Bemerkungen genug hat, beschließt er genervt die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Aber kaum erscheint dann tatsächlich der von ihnen gesuchte Carcharodontosaurus, der ungewöhnlicher Weise doch in das Jagdrevier des Spinosaurus eingedrungen ist, hinter ihm, überlässt er Sophie ihrem Schicksal, öffnet eine Anomalie und setzt sich nach Afrika in die Gegenwart ab. Durch seinen Aufenthalt im ARC, als Calvins Kopie, weiß er, wen er dort antreffen wird und mit diesen Personen hat er noch eine Rechnung offen. Und ihm scheint die Gelegenheit günstig, sie jetzt zu begleichen.

~*~
Im Regenwald des Kongos erkennt Danny, der sich, zeitgleich mit dem ohrenbetäubenden Brüllen, zu der Lichtung umdreht, sofort, mit was sie es hier zu tun haben. Vor ihnen steht ein ausgewachsener Tyrannosaurus Rex. Auch er reagiert ohne zu zögern und hält dem ortsansässigen Paläontologen, der noch ganz fasziniert auf das Tier starrt und versucht sein Erstaunen in Worte zu fassen, den Mund zu, um ihn gleich darauf mit sich hinter ein paar Büsche zu ziehen. Von dort aus beobachtet er, durch die Bäume hindurch, eine nur zu bekannte, flackernde Lichterscheinung, die aber gleich darauf schon wieder verschwindet.

Ethan, der in diesem kurzen Moment durch die Anomalie auf die Lichtung getreten ist, verschließt hinter sich das Portal sofort wieder, um damit zu vermeiden, dass ihm weder ein Tier, noch Sophie folgen können.
Erleichtert, die anstrengende junge Frau endlich los zu sein, meint er etwas weiter weg Stimmen zu hören und überquert unvorsichtigerweise die Lichtung, nur um gleich darauf festzustellen, dass das ein fataler Fehler war. Nachdem er zweimal ein tiefes Knurren als Einbildung abgetan hat, da ihm der Carcharodontosaurus nicht gefolgt sein konnte, dreht er sich beim dritten Mal schließlich doch um und sieht sich einem Tyrannosaurus Rex gegenüberstehen. Als der Theropode nach ihm schnappt, kann er sich gerade noch rechtzeitig vor dessen messerlangen, scharfen Zähnen hinter einem Baum in Sicherheit bringen. Von dort aus sieht er eine Gruppe Menschen im Dickicht und erkennt, dass er hier genau richtig ist. Dort befinden sich unter anderem Danny, Matt und Emily und damit die Personen, wegen denen er hier ist.
Er weiß, dass die Annahme, ein Tyrannosaurus Rex würde nur das erkennen, was sich bewegt, nicht zutrifft und dass ihm totstellen somit nichts nützen würde. Da sein Wunsch nach Rache, an den von ihm so gehassten Menschen, größer ist als die nackte Angst um sein eigenes Leben, rennt er genau in deren Richtung, wohl wissend, dass er damit das Tier geradewegs auf sie zulockt.

Danny, der eigentlich das Auftauchen eines weiteren Tieres erwartet hat, muss feststellen, dass das Portal stattdessen von einem Menschen benutzt worden war. Und gerade in dem Moment, als der Tyrannosaurus Rex nach diesem Menschen schnappt, erkennt er in ihm seinen lange gesuchten Bruder Patrick Quinn. Obwohl Danny klar ist, dass der ihm wahrscheinlich noch immer feindlich gesinnt ist, beginnen seine Gefühle, vor Freude über das Wiedersehen, für einen Augenblick überzuschäumen. Allerdings wird sein Bruder gerade von einem wütenden, um sich beißenden und wild tretenden Theropoden verfolgt und rennt genau auf das Versteck seines Teams zu, für das er die Verantwortung trägt.
Danny erinnert sich, dass Matt es vor einiger Zeit schon einmal geschafft hat, einen T-Rex mit einer EMD zu erledigen, bezweifelt aber, dass der Akku seiner Waffe dafür ausreichend geladen ist. Auch Daniel, der die Flucht des für ihn unbekannten Mannes verwundert mit ansieht, umklammert, in Anbetracht des auf sie zustürmenden Theropoden, seine EMD noch etwas fester und ist froh darüber, dass so ein riesiges Tier ja fast nicht zu verfehlen ist.
Rayann, die es ihren Kollegen gleichgetan und sich nach Emilys Warnung ebenfalls im Dickicht versteckt hat, um sich in Sicherheit zu bringen und von dort aus das Geschehen zu beobachten, setzt dagegen auf eine ganz andere Waffe. Sie zieht aus ihrer Tasche eine noch festverschlossene Flasche mit Desinfektionsmittel heraus. Die Ärztin würde versuchen, den Tyrannosaurus Rex mit dieser stinkenden Chemikalie abzulenken, wenn der es wagen sollte, ihnen mit seinen riesigen, empfindlichen Nasenlöchern zu nahe zu kommen.

~*~
Helen, die währenddessen plötzlich unruhig wird und befürchtet, dass Sophie und Ethan den Auftrag ohne sie vermasseln, folgt den beiden, entgegen ihres ursprünglichen Plans, nun doch in die Kreidezeit Afrikas. Dort sieht sie sich auch sofort bestätigt, als sie außer Sophie und dem gewünschten Carcharodontosaurus nur noch eine verblassende Anomalie entdeckt. Sie kann sich denken, was hier abgelaufen ist und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Sache mal wieder selbst in die Hand zu nehmen. Sie öffnet eine Anomalie in die Gegenwart und fordert Sophie auf loszurennen, damit der Theropode ihr durch das geöffnete Portal in den Thorpe Park nach London folgt. Sind die beiden dann verschwunden, will sie ihnen folgen und die Anomalie von der Gegenseite aus verschließen.
Aber da hat sie die Rechnung ohne Sophie gemacht, die zu clever ist, um sich auf Helens Spielchen einzulassen. Die ignoriert deren Befehle, als sie sich daran erinnert, dass Emily ihr einmal von Matts Erfolg, einen T-Rex mit einer EMD zu betäuben, erzählt hat. Sie schaut sich die Waffe in ihrer Hand etwas genauer an, erkennt Helens Trick mit der heruntergestellten Stromstärke und dreht den Regler wieder auf die höchste Stufe. Dann lenkt sie die Aufmerksamkeit des Carcharodontosaurus durch Zurufen auf sich, der daraufhin auf sie zuläuft. Sophie wartet ruhig ab, bis er nur noch 80 Meter von ihr entfernt ist, dann beginnt sie mit der EMD auf ihn zu feuern. Zunächst sieht es so aus, als wenn sie keinen Erfolg hat, aber nach weiteren Schüssen, beginnt der riesige Theropode endlich zu taumeln, verliert kurz bevor er sie erreicht das Gleichgewicht und rutscht ihr schließlich betäubt durch die Anomalie hindurch nach.

Helen folgt den beiden in die Gegenwart, muss aber einsehen, dass es für sie hier nichts mehr zu retten gibt. Das riesige Tier ist betäubt und da sie es weder aufwecken, noch von hier fortschaffen kann, gibt sie sich geschlagen. Sie sendet Nick noch eine SMS, in der sie ihn darüber aufklärt, dass sie die Klone beerdigt haben und nicht Samantha und Calvin, die schon lange tot sind. Dann dreht sie um und verschwindet durch die Anomalie zurück in die Kreidezeit. Zunächst sauer über die ignorante Göre, muss sie dann doch über Sophies Aktion lachen und stellt fest, dass die, im Gegensatz zu Ethan, der sich aus dem Staub gemacht hat, ganz schön viel Mumm hat. Da sie Ethan die Schuld am Scheitern ihrer Pläne gibt, beschließt sie, in Zukunft lieber wieder alleine zu arbeiten.



Fortsetzung folgt …


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Zum Abschluss des Monatsberichts hier wieder die aktuellen Stellenausschreibungen der Personalabteilung:

Gesucht werden:
1 Sicherheitsbeamter
1 Tierarzt/Ärztin
1 PR-Manager/In
2 Teammitglieder

Bei Interesse senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte an die Personalabteilung.
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Hallo Fremder,
möchtest Du wissen, wie es weitergeht?
Dann kannst Du Anfang April, hier an dieser Stelle, die Zusammenfassung vom März lesen.
Oder Du schließt Dich uns an, um mit uns gemeinsam die Zukunft des Teams und des ARCs zu gestalten. Das Team freut sich über jede Unterstützung.




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