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 01. 04. 2012 - 30. 04. 2012

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BeitragThema: 01. 04. 2012 - 30. 04. 2012   Di Mai 01 2012, 13:00

Datum real: 1. April – 30. April 2012
Datum inplay: April 2014


was zuletzt geschah …

Die Expedition im Kongo wurde vom Ministerium für beendet erklärt und das Team zurückgerufen. Danny Quinn hatte zudem die Order bekommen, seinen zu ihnen gestoßenen Bruder zu verhaften und mit nach London zu bringen, damit er dort für seine Verbrechen verantwortlich gemacht werden kann.
Währenddessen konnte Nick Cutters Team den toten Carcharodontosaurus, gut abgedeckt und festgezurrt auf einem Sattelschlepper, ohne einen Zwischenfall und ohne größere Beachtung von Seiten der Passanten, vom Thorpe Park ins Anomaly Research Centre transportieren.
Helen wurde von Lester, vor seinem zerstörten Büro, überwältigt und von dem neueingestellten Soldaten Akkarin Rahl, in Ermangelung anderer passender Räumlichkeiten, in das Elefantengehege gesperrt, bevor sie die Gelegenheit hatte, den ADD zu manipulieren.

Somit sind jetzt beide Teams wieder vor Ort und hätten sich nach dem Trubel der letzten Wochen eigentlich ein paar Tage Ruhe verdient. Aber da haben sie die Rechnung ohne Lester gemacht, der gleich wieder für alle eine Aufgabe hat. So beordert er Nicks Team zu einer sofortigen Krisensitzung in den großen Besprechungsraum, während das Team um Danny den Auftrag bekommt, sich um die Rückführung der beiden Dinosaurier in die Kreidezeit zu kümmern.
Ethan wird ebenfalls in das Elefantengehege gebracht, wo er zu seiner Überraschung auf Helen trifft. Dort sollen die beiden bleiben, bis geklärt ist, was weiter mit ihnen geschehen soll.

~*~
Nick und Richard, die es beide sehr bedauern, dass der Carcharodontosaurus hatte getötet werden müssen, werfen noch einen letzten wehmütigen Blick auf den toten Theropoden, bevor sie sich auf den Weg in den großen Besprechungsraum machen, indem Lester die Krisensitzung abhalten möchte. Da sie die ersten sind, setzen sie sich an den halbrunden Tisch und spekulieren darüber, was wohl der Grund für diese Zusammenkunft sein könnte. Allerdings müssen sie nicht lange auf eine Antwort warten, da Lester kurz nach ihnen den Raum betritt und sich zu ihnen setzt, nachdem er seine Unterlagen fein säuberlich gestapelt, vor sich abgelegt hat.

Die Themen, die er ansprechen möchte, sind unter anderem die Gefangennahme von Ethan und Helen, was weiter mit ihnen geschehen soll und das Versagen des Lockdown-Systems, als der Carcharodontosaurus und die Zeitreisende ins ARC eingedrungen waren, weswegen er Connor am liebsten lynchen würde.
Der bekommt die letzten Worte seines Chefs gerade noch mit, als er nach einigen Umwegen, die er unbewusst gemacht hat, um seinen Kopf freizubekommen, im Besprechungsraum ankommt. Vor Schreck verschluckt er sich an seinem gerade getrunkenen Wasser und lässt sich, möglichst weit weg von Lester, gedrückt auf einen Stuhl zwischen Nick und Becker, der kurz vor ihm eingetroffen ist, sinken.
Schließlich betreten auch Saichania und eine ziemlich nervöse Jess, die erfreut feststellt, dass auch der Securitychef anwesend ist, den Raum und sind genauso neugierig wie schon die Männer vor ihnen. Als letzte trifft Jenny ein, die auf dem Weg hierher noch unbedingt mit Emily reden wollte, wohl wissend, dass die anderen dann auf sie würden warten müssen. Aber ihr war wichtig, dass die Zeitreisende von ihrem Verdacht, dass Sophie mit Helen unter einer Decke stecken könnte, sofort erfährt. Nachdem sie die Türe dann endlich hinter sich geschlossen hat, kann die Besprechung beginnen.

Nick greift Lesters Vorwurf auf, dass das Lockdown-System nicht richtig funktioniert hat. Seines Wissens nach, hätte beim Eindringen nicht angemeldeten oder registrierten Lebens, egal ob Mensch oder Tier, eigentlich die Sauerstoffzufuhr unterbrochen werden müssen, was aber zum wiederholten Mal nicht der Fall gewesen war. Was die daraus resultierenden Folgen angeht, denkt er weniger an die Zerstörung von Lesters Büro, als dass er wesentlich mehr Wert darauf legt, eine Wiederholung der vergangenen Ereignisse im Oligozän, zu verhindern. Deshalb möchte er von Connor wissen, ob der eine logische Erklärung für das erneute Versagen des Systems hat.
Richard findet dagegen, dass bei dem Vorfall im Oligozän Connor und Lester einfach nur Pech gehabt hatten, als sie durch das Portal gestolpert waren und dass sie zudem natürlich auftretende Anomalien schlecht würden verhindern können. Außerdem überlegt er, dass Lester doch eigentlich von Glück reden konnte, dass der Lockdown diesmal ausgeblieben war. Andernfalls wären er und der Dinosaurier womöglich erstickt. Helen zwar auch, aber bei ihr hätte es ihm nicht allzu viel ausgemacht. Ganz im Gegensatz zu Nick, der sich darüber allerdings selbst wundert, nach allem was seine Exfrau immer wieder anrichtet hat. Aber beide behalten diese Gedanken lieber für sich.
Allerdings ist Richard von der Tatsache, dass die beiden Verbrecher, Ethan und Helen, zusammen in einen Raum, noch dazu im Elefantengehege, eingesperrt worden waren, sehr beunruhigt. Als er es anspricht, rechtfertigt Lester die Entscheidung damit, dass schließlich zwei Soldaten zur Sicherheit abgestellt worden seien und sie sich deshalb keine Gedanken machen müssten. Trotzdem ist auch Becker nicht davon überzeugt, dass das eine gute Lösung ist und würde am liebsten sofort nach dem Rechten schauen, was aber leider aufgrund der Besprechung nicht möglich ist.

Schließlich wirft Saichania noch eine ganz andere Frage auf, die Ursache für das Versagen des Lockdowns betreffend. Sie erwägt die Möglichkeit, dass Helen die Regelung des Sauerstoffsystems blockiert hat. Sie fragt Connor, ob man nicht zurückverfolgen kann, ob und wer sich möglicherweise in den Computer des ARCs gehackt hat.
Der ist jedoch noch mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Er überlegt, warum in letzter Zeit so viel schiefläuft und er manchmal das Gefühl hat, nicht mehr mithalten zu können. Er merkt, wie Wut in ihm aufsteigt, weil immer alle ihn dafür verantwortlich machen, wenn etwas nicht klappt, aber keiner etwas dazu sagt, wenn mal was gut funktioniert.
Connor erklärt Nick, dass er nicht weiß, was da eigentlich falsch gelaufen ist und deshalb auch keine logische Erklärung dafür hat. Außerdem stellt er klar, dass das schließlich Philipps System ist und er nur von einem Bruchteil des Ganzen Kenntnis hat. Er schlägt vor, es zunächst einmal komplett zu deaktivieren und dann durch eine manuelle Aktivierung zu ersetzen, bis sie den Fehler gefunden haben.
Auf Sais Frage, ob sich jemand in den Computer gehackt haben könnte, hat er im Moment auch keine Antwort und wendet sich hilfesuchend an die Koordinatorin, die sich durch ihre täglichen Backups mit dem System des ADDs auch gut auskennt.

Jess´ anfängliche Freude, dass auch Becker bei der Besprechung dabei ist, weicht schnell einer Resignation, als sie von den ganzen Störungen und Gefahren hört, wobei sie der Ansicht ist, dass gewisse Menschen manchmal schlimmer und gefährlicher sind als irgendwelche Tiere. Ihre Phantasie geht mit ihr durch und nachdem sie daraufhin Ethan und Helen sogar auf einem Elefanten reitend den Besprechungsraum stürmen sieht, versucht sie sich wieder unter Kontrolle zu bekommen. Auf Connors fragenden Blick und Sais Frage hin, bemüht sie sich um eine Antwort, ohne dabei panisch zu klingen.
Sie schließt die Möglichkeit, dass sich jemand in den ARC internen Computer gehackt haben könnte, nicht ganz aus, zumal es schon Leute gab, die es geschafft hatten, sich sogar in die Datenbank des FBI einzuhacken. Wobei sie die größte Gefahr nicht einmal darin sieht, wenn nur das Lockdown-System betroffen ist, sondern eher, wenn sämtliche Daten in die Hände von Fremden gelangen sollten. Trotzdem stimmt sie Connors Vorschlag zu, dass es wohl besser wäre, das System erst einmal von Automatik auf Handbetrieb umzustellen, damit nicht am Ende noch alle erstickten, falls von außen weiter daran herumgepfuscht würde. Außerdem will sie versuchen, einen möglichen Angriff auf ihre Datenbank zurückzuverfolgen.

Jenny hört der ganzen Diskussion, über die Sicherheit des ADDs, die Möglichkeit eines Hackerangriffs und das Versagen des Lockdown-Systems, zunächst nur wortlos zu, da sie sich mit dem ganzen Technikkram nicht besonders gut auskennt. Allerdings ist sie ebenfalls der Meinung, dass ihnen das System nur etwas nützt, wenn es einwandfrei funktioniert und sie anderenfalls Gefahr laufen, sich irgendwann noch selbst umzubringen.
Außerdem findet sie, dass man Connor für das Versagen der Anlage nicht alleine verantwortlich machen kann und nimmt ihn vor Lester in Schutz. Sie weist ihn darauf hin, dass schließlich Philipp Burton das System ursprünglich entwickelt und immer dafür gesorgt hat, dass andere nicht zu viel darüber erfahren. Aber sie ist sich fast sicher, dass das Lester nicht davon abhalten wird, weiter auf Connor herumzuhacken, nur weil der, im Gegensatz zu Philipp, greifbar ist.
Was die gemeinsame Unterbringung von Helen und Ethan im Elefantengehege angeht, teilt sie, genauso wie Richard und Becker, den Optimismus ihres Chefs nicht.

Nick, den die ganze Diskutiererei langsam ermüdet, macht schließlich noch den Vorschlag, den Kreis der Personen, die autorisiert sind, einen Lockdown wieder aufzuheben, um die Teamleiter und deren Vertreter zu erweitern, falls weder Philipp, noch James zu erreichen sind.
Genau in dem Moment klingelt Richards Handy und während Lester, aufgrund der Störung, genervt die Augen verdreht, entnimmt Nick dessen knappen Worten, dass es sich um Danny handeln muss, der einen Rat braucht.
Rick, der vergessen hatte sein Handy auszuschalten, ist die Unterbrechung peinlich und gibt die entsprechenden Daten in knappen Worten durch, nicht ohne sich vorzunehmen, Danny nachher dafür zur Rede zu stellen.
Aber immerhin kann er den anderen verkünden, dass die Dinosaurier in ein paar Minuten wieder in ihrer Zeit sein würden.

~*~
Währenddessen muss Helen feststellen, dass sie schneller wieder im Elefantengehege gelandet ist, als sie erwartet hätte und dass es im ARC keine andere Möglichkeit zu geben scheint, unliebsame Gäste unterzubringen. Gelangweilt setzt sie sich in das Stroh, sich sicher, dass sie nicht lange hier bleiben würde und überlegt, welche Möglichkeiten sie zur Flucht hat. Zu ihrer Beruhigung stellt sie fest, dass der Soldat ihr zwar die Fernbedienung, die jedoch ohnehin defekt war, abgenommen, aber bei dem Hologramm-Amulett, das in ihrer Tasche steckt, keinen Verdacht geschöpft hat. Wahrscheinlich hatte er angenommen, dass es sich dabei um ein gewöhnliches Schmuckstück handelt, was ihm aber nichts nützen würde, wenn Lester davon erfuhr. Trotzdem würde sie Hilfe bei ihrer Flucht brauchen und da kamen eigentlich nur Ethan oder Logan Pym, der ihr noch einen Gefallen schuldet, in Frage. Ihr war nicht entgangen, dass der Lester, vor dessen Büro, nicht geholfen hatte, was wahrscheinlich bedeutete, dass er nicht auf der Seite des ARCs stand.

Kurz darauf wird auch Ethan in das Elefantengehege gebracht und zusammen mit ihr dort eingeschlossen. Er kocht vor Wut, in die er sich auf dem Weg vom Flughafen Heathrow, wo er sofort von Soldaten in Gewahrsam genommen wurde, bis ins ARC immer mehr hineingesteigert hat. Er schwört, sich an Danny, der versprochen hatte, dass er nicht verhaftet und eingesperrt werden würde, für dessen Lügen zu rächen. Auch er wundert sich über den ungewöhnlichen Ort für seine Unterbringung und kann sich die gehässige Bemerkung, dass sie im ARC ein bisschen schlecht organisiert seien, nicht verkneifen.
Genauso wie Helen, hat man auch ihm sein Amulett, das er an einer Kette um den Hals trägt, gelassen, während Danny seine Fernbedienung und sein Messer an sich genommen hat. Kaum schließt sich die Türe des Geheges hinter ihm, sieht er sich einem Elefanten gegenüberstehen. So eingequetscht zwischen Wand und Tier, versucht er den Dickhäuter von sich wegzuschieben, muss aber einsehen, dass seine Kraft dazu nicht ausreicht und wartet, bis Peanut von selbst zurückweicht, nachdem sie seine Taschen nach etwas Fressbarem durchsucht hat.
Helen fragt sich inzwischen, wo sie ihn wohl geschnappt haben und spricht ihn schließlich auf die Vorkommnisse in der Kreidezeit an, als er Sophie dort einfach alleine gelassen und sich aus dem Staub gemacht hat. Er behauptet, dass sie bedauerlicherweise getrennt worden waren und zufällig eine Anomalie nach Afrika aufgetaucht war, wo er dann seinem Bruder und dessen Team begegnet ist. Aber Helen weiß, dass er sie in Bezug auf das `bedauerlicher Weise getrennt´ anlügt und sagt ihm das auch. Eigentlich war ihr die Kleine egal gewesen, sie hätte ihn nur nicht für so feige gehalten.
Da Ethan Hunger hat, bedient er sich aus einem Eimer mit Obst, der eigentlich für die Elefanten gedacht war. Kaum hat er in den Apfel gebissen, bekommt er einen Schlag gegen den Kopf, mit dem Peanut ihn darauf hinzuweisen scheint, dass das ihr Obst ist. Der Hieb mit dem Rüssel löst bei ihm den gleichen grellen Schmerz aus, wie er ihn schon aus dem Camp in Afrika kennt. Er lässt sich in das Stroh sinken und lehnt seinen schmerzenden Kopf gegen die Metallwand, die zwar hart ist, aber angenehm kühlt. Trotzdem greift er wieder in den Eimer, um sich noch eine Banane zu nehmen, diesmal allerdings ohne unangenehme Folgen.

Helen die den Vorfall grinsend beobachtet und feststellt, dass sich die Elefantenkuh besser mit den Zehn Geboten auszukennen scheint wie er, bemerkt seinen anschließenden kurzen Schwächeanfall, schiebt ihn aber auf eine Unterzuckerung.
Worüber sie sich allerdings wundert, ist, dass Ethan von seinem eigenen Bruder ausgeliefert worden war und fängt langsam an zu verstehen, warum er so wütend auf Danny ist.
Sie kehrt mit den Gedanken zu ihren Fluchtmöglichkeiten zurück und erinnert sich an ihr Amulett. Sie erkennt an der dünnen Kette, die sie an Ethans Hals entdeckt, dass er seins ebenfalls noch besitzt und sie so eigentlich nur noch ein paar Haare zweier ARC-Mitarbeiter brauchen würden, um sich perfekt zu tarnen. Allerdings benötigen sie Hilfe von außen, um an die Haare zu kommen und Helen spricht Ethan auf Logan Pym an, der ihnen möglicherweise helfen könnte. Es stellt sich heraus, dass auch er ihn, aus einer gemeinsamen Zeit in Russland, kennt.
Aber als Peanut dann wieder anfängt mit ihrem Rüssel an Ethan herumzuzupfen, schubst der ihren Rüssel weg und hat spontan eine ganz andere Idee. Mit der Bemerkung, dass er Tiere hasst, holt er mit einem diabolischen Grinsen mit seinem Fuß aus und tritt dem Tier mit der harten Schuhsohle so fest er kann gegen den Knöchel, so dass die Elefantenkuh erschrocken das Bein anzieht und aufgebracht trompetet. Als zweiten Schritt seines Plans ruft Ethan die beiden Wachen und macht sie darauf aufmerksam, dass das Tier sich wohl etwas in den Fuß getreten und deshalb Schmerzen hat.
Sowie der Soldat in das Gehege kommt, um nach dem Rechten zu schauen, schlägt er ihn mit einem Handkantenschlag bewusstlos. Die Soldatin, die ihrem Kollegen leichtsinnigerweise zu Hilfe kommen will, statt Alarm zu schlagen, ereilt das gleiche Schicksal, als Helen ihr geistesgegenwärtig den halbvollen Obsteimer gegen den Hinterkopf schlägt. Sie und Ethan reißen den beiden Bewusstlosen ein paar Haare aus, die sie in die Medaillons legen und ziehen sich deren Uniformen an. Dann fesseln und knebeln sie ihre Opfer und bedecken sie mit Heu, bevor sie das Elefantengehege, als Securitypersonal getarnt, verlassen. Da sie für die Flucht eine ihrer beiden Fernbedienungen brauchen, Helens aber defekt ist, schickt Ethan sie schon mal nach draußen, als ihm einfällt, dass Danny seine Sachen hat. Und da er neben der Fernbedienung auch unbedingt sein Messer zurückhaben möchte, beschließt er, sich beides von ihm zurückzuholen.

Während die Besprechung noch im vollen Gange ist, passiert so genau das, was ein Teil der Mitarbeiter befürchtet hat. Helen schafft es, unbehelligt das Gebäude zu verlassen, wo sie in einiger Entfernung auf Ethan wartet, der seinerseits Richtung Atrium läuft, um, perfekt getarnt, sein Eigentum von Danny zurückzuholen.

~*~
Im Atrium liegt neben dem toten Carcharodontosaurus inzwischen auch das betäubte Jungtier, das aus Lesters Büro hier her geschafft wurde. Ohne etwas von den Ereignissen im Elefantengehege mitzubekommen, machen sich die aus dem Kongo zurückgekehrten Mitarbeiter auf den Weg, um die beiden Tiere zurück in die Kreidezeit zu bringen.

Danny kommt zuerst im Atrium an und hängt seinen Gedanken nach, da er im Moment noch alleine dort ist. Es geht ihm hundsmiserabel, da er sich schwerste Vorwürfe macht, Patrick verraten zu haben. Er sieht noch immer vor sich, wie sie seinen Bruder gefesselt und getrennt von den anderen ins ARC gefahren hatten. Auch wenn er sich bewusst ist, dass er durch den Beamten des Innenministeriums dazu gezwungen worden war und dass er anderenfalls selbst wegen Vaterlandsverrats angeklagt worden wäre, macht das die Sache für ihn nicht besser. Zumal ihm klar ist, dass Patrick ihn jetzt noch mehr als vorher hasst.
Schließlich reißt er sich von diesen Gedanken los und wendet sich den beiden Dinosauriern zu. Noch während er überlegt, wie sie die beiden Tiere von hier fortbekommen könnten, fällt ihm Patricks Fernbedienung ein, die er zusammen mit dessen Messer bei sich trägt. Allerdings hat er keine Ahnung, aus welcher Zeit genau die Carcharodontosauren stammen und wie das Gerät zu bedienen ist.
Plötzlich kommt ein Soldat auf ihn zu, den er vorher noch nie gesehen hat, der von ihm sowohl die Fernbedienung, als auch das Messer haben möchte, um beides Connor Temple zu bringen, der die Sachen untersuchen möchte. Danny schöpft keinen Verdacht und Ethan überlegt für einen kurzen Moment, seinen Bruder gleich hier und jetzt zu töten, entscheidet sich dann aber doch dagegen, da seine Rachepläne keine Eile haben.

Daniel, der bei seinem Eintreffen die letzten Worte des Soldaten mitbekommen hat, macht Danny darauf aufmerksam, dass das noch etwas warten müsse, da sie das Gerät zunächst noch brauchen würden, um die beiden Theropoden in ihre Zeit zurückzubringen. Begeistert davon, einen Carcharodontosaurus aus der Nähe zu sehen, fotografiert er die beiden Exemplare aber erst einmal in aller Ruhe von allen Seiten.

In der Zwischenzeit macht sich auch der Soldat Akkarin Rahl, nach einer Dusche, etwas Schlaf und der Durchsicht einiger alter Einsatzberichte, auf den Weg ins Atrium. Insgeheim hofft er, dort auch Jess wiederzutreffen, muss aber bei seinem Eintreffen feststellen, dass das nicht der Fall ist. Da Akkarin Team 2 zugeteilt worden ist, will er die Gelegenheit nutzen und sich bei Danny, den er aufgrund eines Fotos, das bei einem der Berichte gelegen war, erkennt, als neuen Sicherheitschef vorstellen.
Nachdem sich die beiden Männer begrüßt haben, teilt Danny dem ersten Soldaten mit, dass er sich noch etwas gedulden muss. Ohne zu ahnen, dass es sich bei dem Mann um Patrick handelt, erklärt er ihm, dass er auch dann nur die Fernbedienung mitnehmen kann, weil er ihm das Messer seines kleinen Bruders auf keinen Fall überlassen wird, da es sich dabei um die einzige Erinnerung an dessen verstorbene Freundin handelt. Allerdings erwartet er von einem Soldaten, der in Patrick nur einen zeitreisenden Kriminellen sieht, nicht allzu viel Verständnis.

Als Emily das Atrium betritt, sieht sie Danny sofort an, wie miserabel es ihm geht und wirft Lester in Gedanken vor, dass er seinen Mitarbeitern mal wieder keine Ruhepause gönnt, so wie auch schon nach dem Vorfall in der Psychiatrie und auf der Krankenstation. Sie unterstellt ihm, dass es ihm gleichgültig ist, wie es seinen Mitarbeitern geht, da er Danny nur hätte anschauen müssen, um zu sehen, wie der sich fühlt.
Allerdings tut sie ihm damit … wenigstens ein bisschen … unrecht. Wäre sie früher ins Atrium gekommen, hätte sie gesehen, dass Lester sehr wohl Dannys gedankliche Abwesenheit bemerkt hat, als er ihn auf dem Weg in den Besprechungsraum dort hat stehen sehen. Aber sie selbst war von Jenny aufgehalten worden, die unbedingt hatte mit ihr reden wollen, bevor sie zu der Sitzung ging. Sie wundert sich über den Verdacht der anderen, dass Sophie Helen angeblich kennen und an den Ereignissen im Thorpe Park nicht ganz unschuldig sein sollte. Allerdings unsicher geworden, überlegt Emily, was sie bei der Erziehung der jungen Zeitreisenden und ihrem Sohn Finn wohl falsch gemacht hat, wenn beide mit Menschen wie Ethan und Helen Kontakt haben. Sie beschließt, den Vorwürfen in jedem Fall nachzugehen, wendet sich aber zunächst den beiden Theropoden zu, um sie genauer zu betrachten.

Auch die Ärztin Rayann, die nach kaum zwei Stunden Halbschlaf und deshalb nicht in allerbester Laune bei den anderen im Atrium eintrifft, erkennt sofort mit geschultem Blick, dass es zwar allen nicht besser geht als ihr, dass die vergangenen Ereignisse Danny aber aus verständlichen Gründen am meisten getroffen haben. Auch wenn er sich bemüht, es sich nicht zu sehr anmerken zu lassen. Die Tatsache, dass er gezwungen worden war seinen Bruder zu verraten, empfindet sie geradezu als unmenschlich, ist aber, in Anbetracht der Bürokratie dieses Rechtsstaates, darüber nicht weiter verwundert. Obwohl sie eigentlich das Bedürfnis hat, etwas dazu zu sagen, will sie Danny und die beiden Soldaten, die sie zudem gar nicht kennt, nicht stören und gesellt sich lieber zu Daniel und Emily.
Die beiden Frauen bekommen die Frage des Soldaten nach Ethans Sachen ebenfalls mit, aber während Ray, wieder ganz die Ärztin, feststellt, dass Connor einfach zu viel arbeitet, fragt sich Emily, was er daran denn untersuchen wolle.

Im Gegensatz zu Jack, der als letzter zu ihnen stößt und die beiden Dinosaurier einfach durch die nächstbeste Anomalie, ungeachtet der Zeit, schieben würde, macht sich Danny Gedanken, dass sie damit womöglich den Verlauf der Erdgeschichte beeinflussen könnten. Deshalb ruft er kurz entschlossen Richard an, der ihn erst einmal verärgert darauf hinweist, dass er in einer Besprechung sitzt, ihm dann aber doch die erforderlichen Daten durchgibt. So weiß Danny jetzt, dass die Carcharodontosaurier aus dem Cenomanium Nordafrikas stammen und in einer Zeit zwischen 100 bis 93 Millionen Jahren lebten.
Als er die entsprechende Anomalie geöffnet hat, sichern ein paar Soldaten das Portal, legen das bewusstlose Jungtier auf den toten Theropoden und fahren die beiden Tiere mit dem Sattelschlepper durch die Fragmente. Als das Fahrzeug leer zurückkommt, schließt Danny die Anomalie wieder und überreicht dem Soldaten die Fernbedienung.

Ethan stellt grinsen fest, dass sein Plan aufgeht. Als er das Gerät entgegennimmt und dabei seinen Bruder mustert, entdeckt er jedoch plötzlich einen Ausdruck in Dannys Augen, den er nie erwartet hätte. Er erkennt, dass sich sein Bruder anscheinend schuldig fühlt, weil er ihn verraten hat. Gerade noch der Meinung, dass es in Ordnung wäre, wenn Danny litt, ist er sich plötzlich nicht mehr so sicher, dass wirklich alles wieder gut werden würde, wenn er seinen Bruder oder dessen Freunde quält und umbringt. Zumindest hatte ihm die Vergangenheit gezeigt, dass ihm nichts, was er bis jetzt unternommen hat, weder der Versuch, Becker in die Luft zu sprengen, noch die beiden Mordversuche an Emily, Charlotte zurückgebracht hat und er so auch seine verlorene Kindheit nicht zurückbekommen würde.
Gerade als er sich, durch eine Berührung ihrer Hände, an ihr Wiedersehen in dem geschlossenen Gefängnis zurückerinnert, bemerkt er an dem heißer werdenden Amulett, dass es Zeit wird zu gehen, bevor seine Tarnung auffliegt. Er verabschiedet sich hastig und verlässt das ARC unerkannt.

~*~
Zur selben Zeit läuft Abby, die bis jetzt einen furchtbar anstrengenden Tag hatte und das auch noch ohne Kaffee, Richtung Tiergehege. Endlich kann sie sich der Aufgabe widmen, die sie eigentlich immer gerne macht und zwar die Tiere füttern. Ziemlich müde, da sie die Nacht schlecht geschlafen hat, beschließt sie bei den Elefanten anzufangen und wundert sich über deren unerklärliche Unruhe. Aber dann wird sie schlagartig munter, als sie die beiden Soldaten entdeckt, die dort im Elefantengehege, noch immer bewusstlos und ihrer Uniform beraubt, im Stroh liegen. Als sie realisiert, was hier vorgefallen ist, rennt sie sofort zum Besprechungsraum, da sie von der Krisensitzung weiß, die Lester dort mit einigen Mitarbeitern abhält.

Gerade als Richard Nicks Vorschlag, was die Erweiterung der autorisierten Personen betrifft, zustimmen will, reißt Abby die Türe zum Besprechungsraum auf und stürmt völlig aufgewühlt herein. Atemlos berichtet sie von den bewusstlosen Soldaten im Elefantengehege und der Flucht ihrer beiden Gefangenen.
Rick sieht seine vorher geäußerte Befürchtung bestätigt und da er einen Verdacht hat, wie und mit was die beiden versuchen würden zu entkommen, verlässt er den Besprechungsraum, ohne auf die Reaktion der anderen zu warten und rennt Richtung Hauptraum, um die Flucht vielleicht noch verhindern zu können.

Bei Danny im Atrium angekommen will er sofort wissen, wo die Fernbedienung ist. Der erklärt ihm, dass ein Soldat bei ihm aufgetaucht ist, der die Fernbedienung und Patricks Messer abholen wollte, damit Connor sie untersuchen kann. Dass er ihm aber nur das Anomaliengerät mitgegeben hat, weil er das Messer, das einzige Erinnerungsstück, das sein Bruder von Charlotte besitzt, nicht aus der Hand geben wollte.
Danny ist geschockt, als Richard ihn daraufhin von der Flucht der beiden Gefangenen in Kenntnis setzt. Der Paläontologe kann nicht verstehen, wie Quinn als Expolizist so leichtgläubig sein konnte und packt ihn wütend am Kragen, obwohl er im Ernstfall sicher der Unterlegene wäre. Danny bleibt jedoch ruhig und versucht sich damit herauszureden, dass sein Bruder vermutlich eines dieser Hologramm-Amulette benutzt hat und so schließlich nicht zu erkennen gewesen war. Rick hofft, dass sie Ethan und Helen noch aufhalten können, bevor sie ganz verschwunden sind.

Helen wartet inzwischen ungeduldig vor dem ARC, hinter einer Hecke versteckt, darauf, dass Ethan ihr endlich folgt und hoffentlich die Fernbedienung dabei hat. Schließlich muss auch er wissen, dass die Wirkung des Hologramm-Amuletts nicht ewig anhält. Sie selbst hat die Kette bereits abgenommen, da sie noch mitbekommen hat, dass beide Teams beschäftigt sind und so keiner von ihnen hier draußen auftauchen würde. Und auch sonst beachtet niemand die Frau in der Uniform, die wartend dort steht.
Als Ethan dann endlich um die Hecke biegt und auf sie zuläuft, empfängt sie ihn mit einer ziemlich bissigen Bemerkung darüber, dass er sich so lange Zeit gelassen hat, worauf er aber nur mit Sarkasmus antwortet. Inzwischen ziemlich von ihm genervt, nimmt Helen die Fernbedienung von Ethan entgegen und läuft in einen nahegelegenen Park, der zu dieser Uhrzeit nahezu menschenleer ist, um dort unbeobachtet eine Anomalie öffnen zu können. Sie gibt die gewohnten Daten der Zukunft ein, damit sie wieder ihren alten Rückzugsort, das verlassene ARC, aufsuchen können, da sie dieses Versteck für das sicherste hält.

Aufgrund der Anomalie wird im ARC Alarm ausgelöst, aber als Richard, der noch immer mit Danny im Atrium steht, bei dem ADD ankommt, ist er bereits wieder beendet. Aufgrund der kurzen Dauer ist eine genauere Analyse nicht möglich und er kann nur noch feststellen, dass die Anomalie in einem kleinen Park aufgetaucht war. Ihm ist sofort klar, dass sie zu spät kommen und die meistgesuchten Verbrecher Englands mal wieder entwischt sind.

Die sind inzwischen im verlassenen ARC angekommen und Ethan lässt seiner Wut freien Lauf. Jetzt erzählt er Helen auch den wahren Grund, warum sie so lange auf ihn warten musste. Dass ihn erst der Tierarzt unnötig lange aufgehalten hatte und sich dann auch noch Danny ihm widersetzt und die Herausgabe seines Messers verweigert hatte. Aber er würde sich holen, was er haben wollte und wie zur Bekräftigung seiner Worte, legt er die mitgenommene EMD mitsamt den beiden gestohlenen Akkus auf den Tisch.

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Hallo Fremder,
möchtest Du wissen, wie es weitergeht?
Dann kannst Du Anfang Juni, hier an dieser Stelle, die Zusammenfassung vom Mai lesen.
Oder Du schließt Dich uns an, um mit uns gemeinsam die Zukunft des Teams und des ARCs zu gestalten. Das Team freut sich über jede tatkräftige Unterstützung.

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Gesucht werden:
Siehe Aushang am Schwarzen Brett.

Das Team unterstützen wird:
Die freie Stelle des Tierarztes wurde mit Noah Trapp besetzt.
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