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 01. 06. 2012 - 31. 07. 2012

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BeitragThema: 01. 06. 2012 - 31. 07. 2012   Di Jul 31 2012, 18:15

Datum real: 1. Juni – 31. Juli 2012
Datum inplay: Juni / Juli 2014
Anomalien: vom Hafen in Cherbourgh, Frankreich (1912) nach Southampton (2014)


… Fortsetzung

Was bisher geschah:
Nachdem sich Helen und Ethan aus dem Elefantengehege haben befreien können und in die Zukunft geflüchtet sind, erkennt Lester, dass seine erholungsbedürftigen Teams unbedingt einmal eine Auszeit brauchen und genehmigt ihnen eine Woche Urlaub, den die Kollegen nutzen, um gemeinsam nach Southampton zu fahren. Während sich ein Teil der Gruppe auf dem dortigen Straßenfest entspannen möchte, planen die anderen, das Titanic-Museum am Hafen zu besuchen.
Für die zweite Gruppe kommt es dann allerdings ganz anders, als sich neben dem Museumsgebäude eine Anomalie öffnet, durch die sie alle hindurchgehen und sich auf der Titanic wiederfinden, dem Schiff, das vier Tage später sinken wird. Und noch bevor sie irgendetwas unternehmen können, schließt sich die Anomalie wieder und die Titanic legt ab. Nachdem sie sich vom ersten Schreck erholt haben, besorgt Emily für alle zeitgemäße Kleidung und Kabinenschlüssel für die Zweite Klasse, während die anderen auf dem Oberdeck auf sie warten.

In London schleppt sich Ethan, der nach einem Streit von Helen angeschossen wurde, mit einer Oberschenkelverletzung zu Dannys Wohnung, wo er von seinem Bruder gefunden wird, als der nach Hause kommt. Während sie sich unterhalten, überfallen Ethan wieder diese unerträglichen, bohrenden Kopfschmerzen, die er in letzter Zeit schon häufiger hatte und er fordert seinen Bruder auf, ihn in ein Krankenhaus zu bringen.

~*~
Auf dem Straßenfest in Southampton suchen Nick, Jess und Jenny noch immer ihren Kollegen Richard, mit dem sie sich eigentlich vor Ort treffen wollten. Allerdings haben sie nicht damit gerechnet, dass sich dort solche Menschenmassen zwischen den Buden hindurchschieben und deshalb keinen genauen Treffpunkt mit ihm ausgemacht. Nachdem sie eine Weile vergeblich nach ihm Ausschau gehalten haben, macht Jess den Vorschlag, ihn einfach auf dem Handy anzurufen.
Nick, der wie die anderen froh ist, mit seinen Kollegen auf dem Straßenfest zu sein, fernab jeglicher Dinosaurier und verbrecherischer Zeitreisender, macht sich immer noch Vorwürfe wegen der Flucht von Helen und Ethan, obwohl er eigentlich weiß, dass er und die anderen Teamleiter nichts dagegen hätten tun können. Durch Jess´ Bemerkung aus seinen Gedanken gerissen, nimmt er die Sache mit dem Anruf selbst in die Hand.
Richard erschrickt zunächst, als er das Klingeln seines Handys hört, da er befürchtet, dass sie zu einem neuen Einsatz gerufen werden. Erleichtert stellt er dann aber fest, dass es nicht Lester, sondern nur Nick am anderen Ende ist, der ihn sucht. Durch den Lärm der unzähligen Besucher und kreischenden Kinder um ihn herum, ist die Verständigung allerdings etwas schwierig, deshalb stellt sich Richard kurzerhand auf einen der Tische eines Cafés, in der Hoffnung, dass die anderen ihn dann sehen können und bittet den ziemlich verdutzt dreinschauenden Gast, doch bitte nicht am Tisch zu wackeln, solange er dort oben steht. Als er seine Kollegen tatsächlich entdeckt, winkt er ihnen zu und die beobachten seine Aktion genauso amüsiert, wie die um sie herumstehenden Passanten.

Während sie auf Richard warten, wird Jenny von einem anderen Festbesucher angerempelt, der ein paar herumtobenden Teenagern ausweicht, so dass sich dessen Wein über ihre helle Bluse ergießt. Kurz davor, ihm empört eine Standpauke zu halten, besinnt sie sich darauf, eigentlich hierhergekommen zu sein, um zu entspannen und so lässt sie den armen Kerl lächelnd ziehen und nimmt, zufrieden mit sich, stattdessen die von Nick angebotene Packung Taschentücher entgegen.
Aus dem plötzlichen Gefühl heraus, sie beschützen zu müssen, hätte der sich den Typ am liebsten geschnappt und ihm die Leviten gelesen, aber dann hält auch er sich zurück, da er schließlich weiß, dass sich Jenny ganz gut selbst helfen könnte und lässt die Sache auf sich beruhen.
Jenny ist Nicks wütender Blick allerdings nicht entgangen und kurz denkt sie daran zurück, dass, wenn das Schicksal es nicht anderes vorgesehen hätte, sie beide jetzt mehr sein könnten als nur Kollegen und Freunde.
Aber dann wird sie auch schon wieder durch Richards Vorschläge abgelenkt, die sich von gebrannte Mandeln essen, über Zielscheiben schießen, bis hin zu Riesenrad fahren erstrecken.
Da Nick nicht gerne eine Waffe in die Hand nimmt, schließlich ist er Akademiker und kein Soldat oder Polizist, würde er einen Dosen-Schießstand vorziehen, den er in ihrer Nähe entdeckt hat und so einigen sie sich darauf. Gespannt fragt sich Jess, ob wohl einer der Männer in der Lage ist, ihr eine Rose zu schießen oder ob sie das selbst in die Hand nehmen muss.

Schließlich erscheint auch noch Becker als Nachzügler auf dem Straßenfest. Nachdem er eine Weile planlos zwischen den Buden umhergelaufen ist, die anderen aber trotzdem nicht finden konnte, zieht er genervt sein Handy aus der Tasche und ruft Jenny an. Die erklärt ihm, wo sie sich gerade befinden und dass sie auf dem Weg zu einem Schießstand sind, was ihm sehr entgegenkommen dürfte. Dass es sich um einen Dosenschießstand handelt, verschweigt sie ihm wohlweißlich erst einmal.
Bei seinen Kollegen angekommen, erweist er sich allerdings, im Gegensatz zu den anderen, auch darin als exzellenter Schütze und räumt mit einem einzigen lässigen Wurf den Hauptgewinn ab, den er jedoch ignoriert, um lieber nach einem richtigen Schießstand Ausschau zu halten. Seinen Gewinn, ein rosa Plüschnashorn, bekommt stattdessen Nick von dem Budenbesitzer in die Hand gedrückt, der ihn aber schnell an Jenny weitergibt. Verdutzt überlegt die, was sie jetzt damit anfangen soll und beschließt, das Stofftier ihrer fünfjährigen Nichte zu schenken.

Nick hat den Eindruck, dass Beckers nicht gerade übermäßig gute Laune hat und überlegt, ob das vielleicht noch immer an den Fotos liegen könnte, die Connor bei ihrem Ausflug in den Thorpe Park von ihm gemacht hatte. Bei der Gelegenheit fällt ihm auch wieder ein, dass sie geplant hatten, alle zusammen essenzugehen und so versucht er seine Kollegen, die, wie er von Emily weiß, das Titanic-Museum besuchen wollten, telefonisch zu erreichen, um mit ihnen eine Zeit und einen Treffpunkt dafür auszumachen. Achselzuckend muss er allerdings feststellen, dass weder Daniel, noch Abby oder Connor an ihr Handy gehen und vermutet, dass sie zu beschäftigt sind.
Dagegen ist Jenny doch etwas besorgt, auch wenn sie versucht, sich einzureden, dass bei einem Museumsbesuch wohl kaum etwas passieren kann. Da sie aber befürchtet, dass sie sich sowieso nicht mehr entspannen und amüsieren kann, solange sie nicht sicher weiß, dass es den anderen gutgeht, schlägt sie Becker und Cutter vor, nach dem Rechten zu sehen. Die beiden Männer sind auch sofort damit einverstanden, zumal sich Nick sicher ist, dass sie durch Helen und Ethan, die wieder frei da draußen herumlaufen, immer einer potentiellen Gefahr ausgesetzt sein werden.
Beckers Frage, was sie machen sollen, wenn sie nicht da sind, trägt nicht gerade dazu bei, Jenny zu beruhigen, das will sie sich lieber gar nicht erst vorstellen. Da hört sich Nicks Einwand, dass sie vielleicht die Handys ausgeschaltet haben, um im Museum niemanden zu stören, doch wesentlich beruhigender an.

Da sich der Rest der Gruppe inzwischen über das ganze Fest verteilt hat, gehen Jenny, Nick und Becker alleine zum Hafen hinunter. Kaum dort angekommen, stellen sie fest, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann, nachdem sie die Autos ihrer Kollegen noch alle auf dem Parkplatz haben stehen sehen. Also sind sie zumindest noch nicht zum Hotel zurückgefahren, sondern müssten sich irgendwo hier aufhalten. Nur, wo sind sie?
Jenny geht in das Museum, um dort nach ihnen zu suchen, kommt aber kurz darauf mit der enttäuschenden Nachricht zurück, dass sich die Vermissten nicht im Gebäude befinden und, laut der Dame an der Kasse, die letzten Stunden auch gar nicht hineingegangen sind.
Der nächste Weg führt die drei hinunter zum Kai, aber auch dort halten sie vergeblich nach ihren verschollenen Freunden Ausschau.

~*~
Inzwischen haben sich die Kollegen auf der Titanic damit abgefunden, dass sie erst einmal auf dem Schiff festsitzen. Ihnen allen ist klar, dass sie sich etwas einfallen lassen müssen, wenn sie nicht in vier Tagen ertrinken oder alternativ dazu im Eiswasser des Atlantiks erfrieren wollen.
Emily hat ein schlechtes Gewissen, dass sie einfach durch die Anomalie gelaufen ist, als die vor ihr aufgetaucht war, so dass die anderen ihr gefolgt sind. Die meisten, weil sie selbst neugierig waren und andere, wie Daniel
und Akkarin, weil sie sie nicht alleine lassen wollten. Aber da sie es aus ihrer Zeit beim Time Tribe gar nicht anders gewohnt ist, hat sie sich nichts dabei gedacht.

Nachdem sie sich alle umgezogen und ihre Kleider gegen die zeitgemäße Kleidung getauscht haben, erklärt Emily ihnen noch, wie sie sich Anfang des 20. Jahrhunderts verhalten sollten, um möglichst nicht aufzufallen. Keine Handys, digitalen Kameras oder Modewörter benutzen, kein Rumknutschen in der Öffentlichkeit und als Passagiere der Zweiten Klasse dürfen sie auch nur den dafür vorgesehenen Speisesaal benutzen.
In dem Moment kommt eine junge Frau mit ihrem Gepäck auf das Oberdeck und wird auf die seltsame Gruppe, die dort in einer Ecke zusammensteht und tuschelt, aufmerksam. Elisabeth Louise Winter weiß, dass sich das nicht gehört, aber sie ist zu neugierig, um den Blick von ihnen abwenden zu können.
Emily bemerkt zwar irgendwann, dass sie beobachtet werden, aber da sie sich kurz darauf sowieso trennen und über das ganze Schiff verteilen, erledigt sich das Problem von selbst.

Jack überlegt sich nach einer kurzen Ruhepause in seiner Kabine, dass er sich eigentlich auch noch die anderen leeren Kabinen anschauen könnte. Gleich in der ersten, die gar nicht so unbewohnt ist, wie er zunächst dachte, trifft er auf Saichania, die sich gerade umzieht und Schwierigkeiten mit einem Reißverschluss hat. Die junge Frau geht eigentlich davon aus, dass ihr Bruder die Kabine betritt, erkennt dann aber im Spiegel, dass es Jack ist, der da hinter ihr steht und bittet ihn, ihr mit dem Kleid zu helfen. Sie freut sich, dass sie nach langer Zeit endlich mal wieder mit ihm alleine sein kann. Gerade, als sie ihm vorschlägt, zusammen das Schiff zu erkunden, erscheint auch Noah vor der Türe und wundert sich, dass sie schon offen ist, woraus er schlussfolgert, dass die Kabine wohl bereits belegt ist. Er will sich schon wieder heimlich verdrücken, da erkennt er seine Schwester mit einem ihrer Kollegen, dessen Namen ihm peinlicherweise entfallen ist. Als er Sai mit `Kleine´ anredet, weist sie ihn empört zurecht, was ihm aber ziemlich egal ist, da er gerade ganz andere Probleme hat. Obwohl er das Meer liebt, ist er von dem Geschaukel, das er auf diesem großen Schiff so stark nicht erwartet hätte, fürchterlich seekrank. Als er dann auch noch an das Schicksal denkt, das der Titanic bevorsteht, bricht ihm zudem der kalte Schweiß aus und so lässt er sich einfach auf das Bett fallen. Er nimmt sich vor, dort liegenzubleiben und für den Rest des Abends nicht mehr aufzustehen.

Inzwischen haben auch Daniel und Emily den Gang zur Zweiten Klasse erreicht und suchen die Kabine, die zu ihrem Schlüssel passt. Da Dan sich sicher ist, dass der Kapitän niemals auf sie hören würde, wenn sie versuchen sollten, ihn zu warnen, hofft er, dass sie wenigstens die vielleicht letzten vier Tage ihres Lebens noch gemeinsam genießen können, wenn sie schon einem so ungewissen Schicksal entgegengehen. Bei dem Gedanken daran, wie viele Menschen sich hier an Bord aufhalten und wie wenige Rettungsboote es nur gibt, erfasst ihn eiskalte Beklemmung. Aus den Berichten über die Titanic weiß er, dass die Frauen nur geringe und die Männer so gut wie gar keine Chance haben, das Unglück zu überleben.
Als sie ihre Kabine schließlich am Ende des Ganges gefunden haben und Emily gerade die Türe aufschließt, fällt Daniel etwas ein, das sie doch noch retten könnte. Bevor die Titanic den Atlantik überquert, legt sie am folgenden Tag noch einmal in Cherbourgh, in Frankreich an, wo einige Passagiere der Dritten Klasse, die das Schiff nur zur Überquerung des Ärmelkanals nutzen, von Bord gehen. Denen könnten sie sich anschließen und so die Titanic verlassen, ohne großartig aufzufallen.
Sie besprechen diese Neuigkeit sofort mit ihren Kollegen und sie sind sich alle einig, dass sie diese Gelegenheit unbedingt wahrnehmen müssen, wenn sie überleben wollen. Auch wenn sie alle Gewissensbisse haben, weil sie die anderen Passagiere leider nicht warnen dürfen, genauso wenig wie die Mannschaft, damit die den sicheren Untergang der Titanic noch verhindern könnte. Aber damit würden sie in den Lauf der Zeit eingreifen und was das bedeuten kann, wissen die meisten von ihnen nur zu gut … wenn sie Pech haben, machen sie alles nur noch schlimmer.

Währenddessen möchte auch Elisabeth Louise Winter endlich ihre Kabine aufsuchen und stellt sich an der Rezeption in die Warteschlange, um ihren Schlüssel abzuholen. Als sie an der Reihe ist, erfährt sie von dem zuständigen Offizier, dass der schon längst an eine Mrs. Elisabeth Winter ausgehändigt wurde und so wird sie als Betrügerin und angebliche Schwarzfahrerin in eine ziemlich heruntergekommene Kabine gesperrt und soll am folgenden Tag ebenfalls in Frankreich von Bord geschickt werden.

So schwer es ihnen auch fällt, dass sie nicht alle Menschen hier mit von Bord nehmen können, verlassen sie dann am nächsten Mittag in Cherbourgh das Schiff. Beim Überqueren der Gangway entdeckt Emily auch die junge Frau, die sie gestern am Oberdeck so unverhohlen beobachtet hat und freut sich für sie, dass sie dem Unglück ebenfalls entkommt.
Sie schauen, noch am Kai stehend, der Titanic hinterher, als diese wieder ablegt, da entdeckt Daniel plötzlich eine Anomalie, die sich nur ein paar Meter von ihnen entfernt gebildet hat. Er meint, auf der anderen Seite Stimmen zu hören und ist sich deshalb ziemlich sicher, dass sie auf jeden Fall nicht in der Urzeit landen werden, sondern eine reelle Chance haben, nach Hause zu kommen. Deshalb schlägt er den anderen vor, sie zu durchqueren und passiert die Anomalie ohne lange zu zögern auch gleich als erster, worauf ihm die anderen folgen und kurz darauf wieder die Gegenwart betreten.

~*~
Am Hafen von Southampton beobachtet Nick gerade eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter, die ungefähr im gleichen Alter ist wie sein Sohn Tyler, als sich zwischen zwei Schuppen eine Anomalie bildet. Sowohl er, als auch Becker stellen verärgert fest, dass keiner von ihnen eine Waffe bei sich hat, um auf eventuelle Eindringlinge aus einer anderen Zeit zu reagieren. Aber wie hätten sie auch mit so etwas rechnen sollen, wo sie doch eigentlich nur das Straßenfest hatten besuchen wollen.
Allerding können sie wenige Augenblicke später erleichtert aufatmen, als sich die Schemen, die sich aus den Fragmenten lösen, nicht als Urzeittiere, sondern als ihre Kollegen entpuppen und somit Waffen gar nicht nötig sind.

Die Heimkehrer stellen zufrieden fest, dass die Anomalie sie erfreulicherweise genau dorthin zurückgebracht hat, wo ihre unfreiwillige Reise auch ihren Ursprung genommen hatte, an den Town Quay von Southampton. Irgendwie scheint es sich mal wieder zu bewahrheiten, dass manche Orte für die Zeitportale prädestinierter sind als andere. Aber obwohl auf der Titanic inzwischen fast ein ganzer Tag vergangen ist, scheinen es hier seltsamerweise nur ein paar Stunden gewesen zu sein.
Kurz nach ihrem Auftauchen erlischt die Anomalie dann auch schon wieder, ohne dass sie von irgendwelchen Passanten bemerkt worden wäre, da sich die meisten Bewohner und Besucher Southamptons auf dem Straßenfest amüsieren, worüber besonders Jenny sehr froh ist. So braucht sie sich nicht wieder irgendwelche Ausreden für das Phänomen einfallen lassen.

Emily will schon auf das überraschte Empfangskomitee zulaufen, als sie kurz zögert. Ihr ist klar, dass es wohl Ärger geben wird, weil sie sich einfach selbständig gemacht hat und ihr die anderen gefolgt waren. Aber dann wirft sie ihre Bedenken über Bord, und überlegt sich, dass sie schließlich nicht zum Team gehört und deshalb machen kann, was sie für richtig hält.
Tatsächlich empfängt Nick die Zurückgekehrten dann mit dem Vorwurf, was sie sich eigentlich dabei gedacht hätten, einfach durch eine Anomalie zu laufen. Gerade, als er noch anmerken will, dass es eine ihrer Regeln sei, dass niemand durch ein Portal geht, ohne jemanden dabeizuhaben, der sich damit auskennt, besinnt er sich. Wenn nicht Abby, Connor und Emily, wer kannte sich dann schon damit aus.
Auch Becker ist froh, seine Kollegen wiederzusehen und erkundigt sich sofort besorgt, ob auch keiner von ihnen verletzt ist, worauf Jenny über die verkehrte Welt schmunzeln muss. Eigentlich hätte sie die Reaktionen der beiden Männer eher umgekehrt erwartet, aber letztendlich haben sie sich alle nur, jeder auf seine Weise, Sorgen um ihre Freunde gemacht, die jetzt, Gott sei Dank, wohlbehalten hier vor ihnen stehen.
Sie macht den Vorschlag, dass sie ihnen alles in Ruhe, bei einem Glas Wein, erzählen könnten. Allerdings hätte sie auch Verständnis dafür, wenn sie lieber ins Hotel zurückfahren würden.

~*~
In der Zwischenzeit in London, findet Danny in seiner Hausapotheke kein geeignetes Medikament gegen Patricks Kopfschmerzen und da der ihn ohnehin drängt, ihn lieber in ein Krankenhaus zu bringen, gibt er schließlich nach, obwohl er sich nicht sicher ist, was mit seinem Bruder geschieht, wenn in ihm jemand den gesuchten Verbrecher Ethan Dobrowski erkennt.
Er macht Patrick insgeheim Vorwürfe, warum er nicht schon längst etwas von den immer wiederkehrenden Schmerzen erzählt hat und ihm wird klar, dass etwas Schlimmeres als eine einfache Migräne dahinterstecken könnte. Seine Vermutungen gehen von einem Sonnenstich, den er sich im Kongo geholt hat, über eine unheilbare Krankheit, bis hin zu einem Hirntumor.
Voll Sorge schnappt sich Danny seinen Autoschlüssel und seine alte Dienstmarke der Polizei, die ihm bis jetzt im Notfall immer wieder gute Dienste geleistet hat und bringt Patrick zu seinem Auto. Jegliche Geschwindigkeitsbegrenzungen missachtend, rast er Richtung Städtisches Krankenhaus, vor dem er schließlich mit quietschenden Reifen anhält.

Bereits im Eingangsbereich wird ein Arzt auf sie aufmerksam und kümmert sich sofort um die beiden Männer. Es kommt noch weiteres Personal hinzu und Danny stellt erleichtert fest, dass keiner der Anwesenden etwas von einem Ethan Dobrowski gehört zu haben scheint oder ihn zumindest nicht erkennt. Er erklärt, dass er seinen Bruder nicht wegen der Schussverletzung am Bein, sondern eigentlich wegen der unerträglich starken und langandauernden Kopfschmerzen hierhergebracht hat, worauf Patrick von zwei Pflegern auf eine Trage gelegt und mitgenommen wird, um ihn genaueren Untersuchungen zu unterziehen. Allerdings kann der Arzt nicht verstehen, warum sie erst jetzt in die Klinik gekommen sind, wenn er sich schon so lange damit herumplagt. Danny redet sich damit heraus, dass sein Bruder ein vielbeschäftigter Mann ist und bis vor kurzem noch in Zentralafrika war, was ja noch nicht einmal gelogen ist.

Ethan ist die ganze Situation sehr unangenehm. Zum einen, dass er in seiner momentanen Lage von seinem Bruder abhängig ist und sich von ihm behandeln lassen muss, als wäre er ein kleines Kind und nicht Mitte Dreißig, wobei er allerdings einsehen muss, dass er es wohl nicht ohne seine Hilfe schaffen würde.
Zum anderen, dass er jetzt hier im Krankenhaus ist. Seit seiner Kindheit war er in keiner Klinik mehr gewesen und er fühlt sich eingesperrt, als säße er in einem Gefängnis. Außerdem hat er den Eindruck, dass er hier nicht sicherer ist als in der Zukunft unter Predatoren. Aber ihm ist gleichzeitig auch klar, dass er nicht einfach verschwinden kann, ohne erneut Dannys Misstrauen zu wecken, nachdem er gerade erst beschlossen hat, ab jetzt für die Guten zu arbeiten. Und außerdem, wenn sich herausstellen sollte, dass er mit der Schussverletzung doch nicht alleine zurechtkam, wäre diesmal keine Charlotte als sein rettender Engel da, die ihm wie damals helfen würde, als er verletzt aus Russland durch die Anomalie nach England gestolpert war.
Obwohl Ethan am ganzen Körper Narben hat, wird anscheinend keiner der Ärzte misstrauisch, zumindest fragt ihn niemand danach. Dagegen muss er einen ganzen Katalog von Fragen beantworten, die ihm in Bezug auf seine Kopfschmerzen gestellt werden und außerdem eine Untersuchung nach der anderen über sich ergehen lassen, bevor er Stunden später im Bett auf ein Zimmer geschoben wird.

Währenddessen sitzt Danny, vor Nervosität zitternd, im Warteraum der Klinik und wartet auf das Ergebnis der Untersuchungen. Er ist sich sicher, egal was dabei herauskommt, dass Patrick als Überlebensexperte das durchstehen wird, so wie jeden anderen Schicksalsschlag auch. Außerdem überlegt er sich schon einmal eine Ausrede, falls einer der Angestellten des Krankenhauses ihn auf die vielen Narben seines Bruders ansprechen sollte und entscheidet sich für einen Safaritrip mit bösen Folgen.
Allerdings kommt es dann gar nicht so weit, als der Arzt, nach Stunden des Wartens, endlich erscheint.
Nachdem er sich vergewissert hat, dass Danny ein Familienangehöriger ist, erklärt er ihm den Befund. Er zeigt ihm das CT vom Kopf seines Bruders und den auf dem Bild eindeutig erkennbaren Hirntumor, den Grund für die ständigen unerträglichen Kopfschmerzen. Er erläutert ihm die Symptome, die damit einhergehen und die schlimmer werden würden, wenn der Tumor immer weiterwächst und auf das umliegende Gewebe drückt. Das bedeutet aber, dass Patrick möglichst schnell operiert werden muss, damit die Ursache beseitigt werden kann, auch wenn der Tumor selbst primär nicht tödlich ist. Der Arzt beruhigt Danny dahingehend, dass das eine Routineoperation ist, die er und seine Kollegen schon dutzende Male durchgeführt haben. Zwar kann es nach dem Eingriff noch zu vorrübergehenden Ausfällen, wie Amnesie oder Wesensveränderungen, kommen, die aber in der Regel vollständig reversibel sind. Er sorgt dafür, dass der nächste freie OP-Termin für Patrick reserviert wird.
Danny ist schockiert, als er die Diagnose erfährt, nimmt sich aber vor, alles dafür zu tun, dass Patrick wieder gesund wird. Allerdings hat er noch keine Ahnung, wie er die Operation und die Klinikkosten finanzieren soll, hofft aber im Ernstfall auf die Hilfe seiner Kollegen im ARC und auf Lester.
Die Möglichkeit der Wesensveränderung nach der Operation beunruhigt ihn etwas, da er befürchtet, dass Patrick seinen Vorsatz, auf ihre Seite zu wechseln, dann vergessen haben könnte und wieder der kalte, unberechenbare Mörder sein würde, der er vorher war und somit ein Risiko für die Allgemeinheit. Trotzdem beschwört er den Arzt, alles zu tun, was nötig ist, egal wie lange es dauert. Er selbst will Patrick so oft wie möglich besuchen, damit der nicht wieder das Gefühl bekommt, einsam zu sein.

~*~
Am nächsten Tag, die Urlauber sind inzwischen wieder in London, steigt vor dem ARC eine junge, blonde Frau aus ihrer mattschwarzen Corvette und mustert das verglaste Gebäude. Es ist Scarlet Jones, die darauf wartet, dass einer der Mitarbeiter zur Arbeit kommt, damit der ihr vielleicht Zutritt zum ARC verschaffen kann, da sie weiß, dass sie einen Lockdown auslösen würde, wenn sie es auf eigene Faust versuchte.
Schließlich bemerkt sie einen jungen Mann, der auf das Gebäude zuläuft und spricht ihn an. Es ist der neu eingestellte Tierarzt Noah Trapp, der sich nach dem etwas chaotischen Urlaub in Southampton auf seinen ersten Arbeitstag freut. Um ihn nicht zu sehr zu verunsichern, legt Scarlet ihre Waffen ab, die sie ansonsten recht offen mit sich herumträgt und erzählt ihm, dass sie aus dem Jahr 2045 kommt, Predatorenjägerin ist und sich bei der Jagd auf diese Zukunftstiere in den Zeiten verirrt hat, weshalb sie jetzt nicht mehr alleine zurückfindet. Auch wenn sie das nur ungerne zugibt, so hofft sie doch, dass ihr hier jemand bei diesem Problem helfen kann. Sie schildert ihm die herrschenden Zustände in ihrer Zeit, dass die Predatoren damit begonnen hatten, die Menschheit auszurotten und bereits das halbe ARC zerstört haben, worauf sich ein Teil der Menschen zusammengeschlossen hat, um sich gegen sie zu wehren.
Bei diesen schlechten Neuigkeiten flüchtet sich Noah gedanklich erst mal in Sarkasmus und überlegt, dass ihm nach dem Urlaub auf der Titanic jetzt nur noch ein paar Urzeittiere zu seinem Glück fehlen, dann klärt er die junge Frau darüber auf, dass er nicht der richtige Ansprechpartner für ihr Problem ist. Da sie ihn aber irgendwie fasziniert, wobei er nicht weiß, ob es vielleicht nur daran liegt, dass sie aus der Zukunft kommt, nimmt er sie mit ins ARC, in der Hoffnung, dass ihr hier tatsächlich jemand helfen kann.

Kaum haben sie das Gebäude betreten, als Scarlet plötzlich aufschreit, worauf Noah sich sofort nach der Ursache umsieht und eine Zitterspinne entdeckt, die gerade hinter einem Rohr verschwindet. Auf Grund ihrer extremen Spinnenphobie fällt die sonst so taffe Predatorenjägerin in Ohnmacht und es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass ihr das passiert. Sie hat Glück, dass Noah gerade noch rechtzeitig aus dem Augenwinkel heraus sieht, wie sie in sich zusammensinkt und sie im letzten Moment auffangen kann.
Eigentlich ist er ja mit seiner Schwester Saichania verabredet, aber da er Scarlet schlecht hier liegenlassen kann, versucht er, sich an den Weg zur Krankenstation zu erinnern, um sie dort hinzubringen. Da angekommen, schickt er Sai sofort eine SMS, damit die ihm hilft. Während er auf sie wartet, stellt er beruhigt fest, dass die junge Frau wenigstens normal atmet.
Seine Schwester, die ihrerseits schon seit zwanzig Minuten im Tiersektor auf Noah wartet, erhält seine SMS und ist sich eigentlich sicher, dort eine seiner üblichen Ausreden vorzufinden, muss dann aber feststellen, dass er diesmal ihre Hilfe braucht. Sofort rennt sie zur Krankenstation, um nachzuschauen, was ihr Bruder wohl schon wieder angerichtet hat. Als sie dort ankommt, sieht sie jedoch erstaunt, dass er bei einer jungen, bewusstlosen Frau sitzt, die allerding kurz darauf schon wieder aufwacht. Da Scarlet noch etwas verwirrt ist und Schwierigkeiten hat, sich alleine aufzusetzen, hilft Noah ihr und fragt seine Schwester, zu wem sie sie denn jetzt am besten bringen sollten, zu dem launischen Typ, dessen Namen ihm nicht einfällt oder zu einem der Teamleiter.

~*~
Ungefähr zur gleichen Zeit, betritt auch Melina Sánches Pizjuán das ARC. Nach dem Vorstellungsgespräch und einem Probearbeitstag möchte sie heute nun ihren neuen Job antreten. Sie ist sehr aufgeregt und überprüft noch schnell ihre Frisur und ihr Make up, damit auch alles perfekt sitzt, bevor sie das Gebäude betritt und zielstrebig in Richtung Lesters Büro läuft.
Der schreibt gerade einen Bericht über die jüngsten Vorkommnisse an den Minister, per Hand und Kugelschreiber versteht sich, da er dem PC nicht traut und jederzeit einen Computerabsturz befürchtet, als Melina an die Glastür seines Büros klopft. Lester dreht sich leicht genervt um und befürchtet schon, dass es Connor ist, der ihn mal wieder stört, um ihm das Neueste über den Andrewsarchus zu berichten, muss dann aber feststellen, dass es die neue Mitarbeiterin, genauer gesagt, seine neue Bürohilfe ist, die vor ihm steht und auf die er bereits gewartet hat.
James ist froh darüber, dass er endlich den lästigen Papierkram los ist und sich in Zukunft um wichtigere Dinge kümmern kann. Er holt eines der flexiblen IT-Armbänder mit ihren persönlichen Biodaten aus seiner Schreibtischschublade und überreicht es ihr mit dem Hinweis, es möglichst nicht zu verlieren, worauf sie ihm erklärt, dass sie sich durchaus bewusst ist, in was für einer Einrichtung sie hier arbeitet. Da Lester im Moment nichts für sie zu tun hat, schlägt er der jungen Frau vor, die Zeit zu nutzen und sich mit dem Gebäude vertraut zu machen.

Melina verabschiedet sich von ihrem neuen Chef und wirft noch kurz einen Blick in ihr eigenes Büro, das direkt neben seinem liegt, als ihr einfällt, dass das ARC auch einige Tiere beherbergt und so schlägt sie den Weg Richtung Tiersektor ein.
Nach einigem Herumirren landet sie schließlich im Elefantengehege und dort ist sie nicht alleine. Auch Nick hat sich wieder hierhin zurückgezogen und füttert Peanut und Suru, wie er es oft macht, wenn er seine Ruhe haben möchte. Als Melina ihn entdeckt, ist sie der Meinung, dass er der Tierpfleger des ARCs ist und stellt sich ihm als neue Mitarbeiterin vor.
Sowie Nick ihre Stimme hinter sich hört, stutzt er und dreht sich erstaunt zu ihr um. Er kann es zunächst nicht glauben, aber es handelt sich bei der jungen Frau, die da vor ihm steht und ihm zur Begrüßung die Hand hinhält, eindeutig um seine frühere Freundin Stevie Trish. Allerdings benimmt sie sich ziemlich seltsam, gerade so, als würde sie ihn nicht kennen und außerdem sollte sie doch eigentlich zu diesem Zeitpunkt in Amerika bei ihrem gemeinsamen Sohn Tyler sein. Als er Melina darauf anspricht, ist die total verwirrt und versichert Nick, dass sie ihn weder kennt, noch eine Ahnung hat, von was er da redet.
Für einen kurzen Moment kommt in ihm die Erinnerung hoch, dass er so etwas doch schon einmal erlebt hat, verdrängt diesen Gedanken aber gleich wieder und schwankt bei ihr zwischen Schauspielerei, Lüge und dass sie vielleicht doch die Wahrheit sagen könnte.
Da sie sich jedoch jahrelang nicht gesehen haben, geht er davon aus, dass sie eigentlich keinen Grund hat, ihn absichtlich anzulügen und vermutet deshalb einen Schlag auf den Kopf oder einen Unfall, wodurch sie ihr Gedächtnis verloren hat. Aber auch das streitet Melina ab und erklärt Nick, dass sie erst vor kurzem aus New York nach Deutschland gekommen ist, wo sie ihr Studium beendet hat und jetzt hier im ARC arbeiten wird. Aus Angst, gleich wieder ihren Job, auf den sie sich so gefreut hat, zu verlieren, zieht sie ihren Ausweis aus der Tasche und zeigt ihn Cutter zum Beweis.

Nick muss schließlich einsehen, dass es sich mit der jungen Frau, die hier vor ihm steht und seiner früheren Freundin Stevie wohl doch genauso verhält, wie damals mit Jennifer Lewis und Claudia Brown. Aber auch Jenny hatte ihm das zunächst nicht geglaubt und alles erst eingesehen, als es für eine gemeinsame Zukunft für sie beide bereits zu spät gewesen war.
Dadurch vorsichtig geworden, setzt er zwar an, Melina den Sachverhalt mit einer anderen Zeitlinie zu erklären, unterbricht sich dann aber kurz darauf selbst, da er weiß, dass sie ihm ohnehin nicht glauben würde. Stattdessen fragt er sie, ob sie schon jemand im ARC herumgeführt hat, was sie verneint. Sie fragt ihn nach seinem Namen und erklärt, dass sie sich gerne von ihm das Gebäude zeigen lassen würde.
Als Melina erfährt, dass er Professor ist, ist sie ziemlich beeindruckt und die Fragen sprudeln plötzlich nur so aus ihr heraus. Sie möchte so viel wissen, über ihn, über das ARC und den Job und entschuldigt gleichzeitig ihre Neugierde damit, dass sich noch niemand richtig um sie gekümmert hat.
Nick gibt sich alle Mühe, ihr die Arbeit, die sie hier im ARC erwartet, zu erklären, warnt sie aber gleichzeitig vor den Anomalien und den damit verbundenen Gefahren, als sie gesteht, gerne einmal durch eine hindurchgehen zu wollen.
Bei Melinas Frage nach seiner Familie weicht er allerdings aus und erwähnt ihren gemeinsamen Sohn Tyler nicht, um sie nicht unvorbereitet mit der ganzen Wahrheit zu konfrontieren. So erzählt er ihr nur von seiner Exfrau Helen, dass die seit Jahren durch die Anomalien reist und das ARC verdächtigt, die Zukunft zu zerstören.
Die junge Frau ist von all dem total fasziniert. Vor allem, als er ihr berichtet, dass es das ARC eigentlich nur aufgrund der von ihm vor Jahren gemachten Entdeckung der Anomalien gibt. Sie meint sogar, den Namen Nick Cutter schon einmal gehört zu haben. Auf jeden Fall ist sie sich sicher, dass sie ihn mag, ganz im Gegensatz zu seiner Exfrau Helen, die sie zwar nicht kennt, aber für gestört hält. Nick reagiert etwas verlegen, als sie ihm das so sagt und schlägt ihr vor, im Aufenthaltsraum zusammen einen Kaffee trinken zu gehen und sich da weiter zu unterhalten.
Melina gibt ihm gegenüber zu, dass sie versucht, große Lücken in ihrem Gedächtnis zu füllen, aber das Gefühl hat, anderen mit ihrer Fragerei auf die Nerven zu gehen, worauf Nick sie dahingehend beruhigt, dass das doch verständlich ist.

Mitten in ihre Unterhaltung platzt Jenny in den Aufenthaltsraum, um sich einen Kaffee zu holen und erkennt in Melina ebenfalls Nicks frühere Freundin Stevie Trish. Sie wundert sich, was sie in England macht, wo sie doch von Cutter weiß, dass sein Sohn zur Zeit bei seiner Mutter in Amerika sein sollte.
Sie begrüßt Melina mit Mrs. Trish, worauf die ziemlich aufgebracht reagiert. Langsam wird der jungen Frau der Gedanke, dass sie hier jeder zu kennen scheint, ziemlich unheimlich. Irgendwie hofft sie jedoch, dass es sich dabei vielleicht doch nur um einen Einstellungsscherz handelt, den sich die anderen mit ihr erlauben.
Aufgrund von Jennys Begrüßung und Melinas darauffolgender Verwirrung, sieht sich Nick genötigt, Melina nun doch die ganze Wahrheit zu erzählen. Dass sie eigentlich Stevie Trish heißt, vor sechs Jahren mit ihm befreundet war und sie einen gemeinsamen Sohn namens Tyler haben, der eigentlich zur Zeit bei ihr in Amerika sein sollte.
Jenny, der das Ganze unangenehm ist, verlässt mit einer Entschuldigung und einem Kaffee den Aufenthaltsraum, während Stevie sich auf den Boden sinken lässt und versucht zu realisieren, was Nick ihr da gerade erzählt hat.
Ihre Überzeugung, auf den Arm genommen zu werden, weicht schließlich der Erkenntnis, dass das alles offensichtlich doch der Wahrheit entspricht, zumal er ihr auch noch Bilder von ihrem gemeinsamen Sohn zeigt, die sie aber relativ emotionslos betrachtet. Sie versucht irgendwie mit den Tatsachen klarzukommen, möchte aber trotzdem ihren jetzigen Namen behalten, da sie sich an ihre Vergangenheit überhaupt nicht mehr erinnern kann, worauf Cutter ihr versichert, dass das kein Problem ist.

Trotzdem ist es dann Melina, die die Initiative ergreift, als es darum geht, nach Tyler zu suchen und beruhigt Nick, dass sie ihn schon wiederfinden werden. Als sie allerdings das Jugendamt erwähnt, reagiert der ziemlich ungehalten. Trotzdem gehen sie in Melinas Büro und sie ruft bei der Behörde an, während Nick nervös danebensitzt und auf das Ergebnis wartet. Nachdem sie der dortigen Beamtin die Beschreibung Tylers gegeben hat und nach langen Minuten des Wartens, erhält sie schließlich die erlösende Nachricht, dass tatsächlich ein Junge, auf den diese Beschreibung passt, mit Kratzspuren auf dem Rücken und einer seltsamen Geschichte, in das Städtische Krankenhaus eingeliefert worden ist. Die beiden machen sich sofort auf den Weg dorthin.

~*~
Kurz nachdem Melina und Nick das Elefantengehege verlassen haben, geht auch Daniel, dem die Ereignisse auf der Titanic noch ein bisschen zu schaffen machen, nach den Tieren schauen. Um den Andrewsarchus macht er allerdings lieber einen großen Bogen, seit der durch seine Schuld schon einmal entkommen ist und dabei die Explosion auf der Krankenstation verursacht hatte, so dass die komplett renoviert werden musste. Da geht er lieber zu den Elefanten, erkennt dort allerdings sofort, dass ihm bereits jemand zuvorgekommen ist und die Dickhäuter schon gefüttert hat. Er lässt sich auch nicht dadurch täuschen, dass Peanut wie üblich in seinen Taschen nach Futter sucht.

Auch Emily ist auf dem Weg Richtung Tiersektor, weil sie vermutet, dass Daniel bereits wieder über irgendwelchen Tierstudien für seine Doktorarbeit sitzt. Sie überlegt, ihn bei Gelegenheit auf ihre gemeinsamen Pläne in Bezug auf den Time Tribe anzusprechen, die sie bei ihrer ersten Begegnung geschmiedet hatten. Vor dem Elefantengehege angekommen, hört sie, wie ihr Freund sich mit den Dickhäutern unterhält und schleicht sich leise an ihn heran, um ihn zu erschrecken, aber durch Peanuts Reaktion weiß Dan sofort, dass es kein Feind sein kann.
Als Emily und er sich dann küssen, schlingt die Elefantendame eifersüchtig ihren Rüssel um die beiden und zieht sie in eine Gruppenumarmung. Das hat nur den Nachteil, dass sich die beiden Menschen fühlen wie in einer Umklammerung einer Boa constriktor, allerdings hat Daniel so seine Tricks, wie er sie wieder daraus befreien kann, bevor ihnen die Luft knapp wird. Emily zieht ihn schnell an den Rand des Geheges und presst sich mit ihm an die Wand, damit Peanut keine Chance mehr hat, sie erneut einzufangen. Aber die hat inzwischen schon eines ihrer Lieblingsspielzeuge entdeckt, einen großen roten Hartgummiball, denn sie jetzt durch die Gegend rollt und ist somit abgelenkt.
Daniel und Emily merken, dass sie jetzt eigentlich Lust auf mehr Nähe hätten. Ihm würden da zwei Wochen auf einer einsamen Insel gefallen oder vielleicht sogar eine andere Welt in einer anderen Zeit, aber dafür müssten sie ja wieder durch eine Anomalie gehen und darauf hat er erst mal keine Lust mehr. Da hier aber, wie auch sonst im gesamten ARC, Überwachungskameras hängen und es doch zu peinlich wäre, wenn Jess oder sogar Lester sie beim Rumknutschen am Arbeitsplatz beobachten würde, zieht Dan seine Freundin mit sich nach draußen, um mit ihr in seine Wohnung zu fahren.

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Neu hinzugekommen sind:
Noah Trapp, der Bruder von Saichania Trapp und neuer Tierarzt
Elisabeth Louise Winter, eine junge Frau von der Titanic aus dem Jahr 1912
Scarlet Jones, eine Zeitreisende und Predatorenjägerin aus dem Jahr 2045
Melina Sánches Pizjuán, Nick Cutters Freundin Stevie Trish aus einer anderen Zeitlinie und neue Bürokraft
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Hallo Fremder,
möchtest Du wissen, wie es weitergeht?
Dann kannst Du Anfang September, hier an dieser Stelle, die Zusammenfassung vom August lesen.

Wir werden dann einen Zeitsprung von einem Jahr gemacht haben. Das bedeutet, dass wir nicht nur alle ein Jahr älter geworden sind, sondern auch, dass sich vielleicht manches im Mitarbeiterbereich geändert hat, beruflich und privat.
Was sich allerdings wahrscheinlich nie ändern wird, sind Lesters Sarkasmus, Beckers Liebe zu seinen Waffen, Nicks Selbstzweifel und Helens Wahnsinn.
Über den Rest kann man noch spekulieren.

Du kannst Dich uns natürlich auch anschließen und über die Zukunft des Teams mitentscheiden.
Das Team freut sich über jede tatkräftige Unterstützung.


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01. 06. 2012 - 31. 07. 2012
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