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 01. 10. 2012 - 31. 10. 2012

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BeitragThema: 01. 10. 2012 - 31. 10. 2012   Mi Okt 31 2012, 19:26

Datum real: 1. Oktober – 31. Oktober 2012
Datum inplay: Juni 2015


Was bisher geschah:
Jack the Ripper ist es durch einen Trick gelungen, seinen Verfolger Captain Becker abzuhängen und im Eastend unterzutauchen.
Während sich ein Teil der Mitarbeiter im Atrium des ARCs erfolgreich gegen den Angriff des Andrewsarchus wehren kann, hat die Ärztin auf der Krankenstation mit den Verletzten, die dort nach und nach eintrudeln, alle Hände voll zu tun.
Im Aufenthaltsraum findet ungeachtet der misslichen äußeren Umstände, ein Bewerbungsgespräch statt. Joyce Cova soll in Zukunft Jess in ihrer Funktion als Koordinatorin unterstützen.
Ethan erfährt von Emily, dass sie schwanger ist, und dass auch seine Beziehung zu Charlotte nicht ohne Folgen geblieben war, was ihn gefühlsmäßig ziemlich durcheinanderbringt. Als sie im Anschluss an dieses Geständnis vorschlägt, dem Ripper gemeinsam eine Falle zu stellen, schließt er sie kurzerhand zusammen mit Daniel im Elefantengehege ein, um sie nicht in Gefahr zu bringen und den Plan alleine durchzuführen. Allerdings läuft ihm in dem Moment Scarlet über den Weg, was die Sachlage wieder ändert.

… Fortsetzung

~*~
Nachdem Scarlet von Ethan erfahren hat, dass sich Jack the Ripper in der Gegenwart aufhält und warum er Emily im Elefantengehege eingesperrt hat, ist sie kurz sprachlos, erklärt sich dann aber sofort bereit, statt ihrer den Lockvogel für den Mörder zu spielen. Mit ihrem Vorschlag, Lester nichts von dem Plan zu erzählen, weil der im Moment auch so schon genug um die Ohren hat, läuft sie bei Ethan offene Türen ein. Er denkt nämlich gar nicht daran, den Chef des ARCs zu informieren, sondern beabsichtigt, nach der ganzen Aktion kurzerhand zu verschwinden, bevor man ihn festnehmen und für den Rest seines Lebens einsperren kann.
Da Scarlet sich für ihren Einsatz als Lockvogel noch dementsprechend umziehen muss, will sie sich mit Ethan etwas später in der Tiefgarage treffen. Auf dem Weg dorthin macht sie noch einen Abstecher in die Waffenkammer und besorgt sich ihre beiden zu Soundwaffen umgebauten Mini-Uzis und eine EMD.
Ethan kennt den Weg auf das Parkdeck recht gut. Dort hat er damals Calvins Auto gestohlen, bevor er zusammen mit Helen die Sache mit den Klonen durchgezogen hat. Er lässt Scarlet ein paar Minuten Vorsprung und folgt ihr dann.

Dass Ethan ihn und Emily im Elefantengehege eingesperrt hat, beunruhigt Daniel nicht weiter. Er zieht Peanut in aller Ruhe weiter eine Glasscherbe nach der anderen aus dem Fuß. Zum einen weiß er, dass sie hier sicher vor irgendwelchen randalierenden Raubtieren sind und zum anderen, dass Ethan den Riegel nur locker in die Halterung zurückgeschoben haben kann, da die Automatik ohne Strom nicht funktioniert, sodass das Gehege leicht wieder zu öffnen sein wird.
Als Emily ihm dann jedoch mitteilt, dass sie ziemlich sicher schwanger ist, bringt ihn das wesentlich mehr aus der Fassung. Trotz des Schocks ist ihm aber klar, dass er jetzt bloß nichts Falsches sagen sollte. Allerdings hat er auch den Eindruck, dass sie nicht besonders glücklich darüber zu sein scheint.
Und tatsächlich gibt sie dann auch zunächst zu bedenken, dass sie eigentlich geplant hatten, noch so viel vorher zu unternehmen und fragt ihn, ob er den Zeitpunkt nicht für zu früh hält. Dann wird ihr jedoch mit einem Mal klar, dass das eigentlich egal ist und sie einfach nur ihren Zeitplan ändern müssen. Und dass sie auf jeden Fall einmal Kinder haben werden, dafür ist Finn ja der beste Beweis. Plötzlich ist sie sich ganz sicher, dass sie sich auf das Baby freut und auch Daniel hat, nachdem der erste Schock vorbei ist, mit einem Mal das Gefühl, dass er vor Freude platzen könnte und die Neuigkeit am liebsten sofort jedem erzählen würde. Aber sie beschließen, erst einmal zu Dr. Jordan zu gehen, wenn sich die Lage im ARC wieder normalisiert und die Ärztin etwas mehr Zeit hat.

Bevor Daniel noch etwas sagen kann, macht Peanut ihn jedoch wieder auf sich aufmerksam und möchte beachtet werden. Während er seine Arbeit abschließt und ihr einen Lederschuh über den Fuß zieht, um eine Infektion der Wunden zu verhindern, schafft Emily es mit einiger Anstrengung, den Riegel am Gatter wieder zurückzuziehen. Nebenbei erzählt sie ihrem Verlobten, warum sie überhaupt mit Ethan ins ARC gekommen war und dass sie eigentlich zusammen Jack the Ripper hatten eine Falle stellen wollen. Daniel hört ihr ungläubig zu und kann nicht ganz verstehen, wie sie so ein gefährliches Vorhaben in Erwägung ziehen kann, wenn sie vermutet, dass sie schwanger ist. Jetzt ist er Ethan sogar dankbar, dass er sie hier eingesperrt hat, um das zu verhindern.
Emily, die schon bereut, dass sie den Teil mit dem Lockvogel in ihrem Bericht nicht einfach weggelassen hat, vermutet inzwischen, dass Ethan gar nicht vorhat, wie ursprünglich von ihr geplant, mit Lester zu reden, sondern die Sache alleine durchziehen will. Sie möchte ihn nicht verraten, weiß aber, dass der Ripper gefährlich ist. Daniel bekräftigt sie darin, dass sie aus diesem Grund besser ihren Chef informieren sollte, damit der Soldaten zur Unterstützung ins Eastend schickt. Er selbst will sich in der Zwischenzeit um den Elefantenbullen Suru kümmern, der noch immer im Fitnessraum steht, damit auch der endlich wieder zurück in sein Gehege kommt.

Auf dem Weg zu Lester überlegt sich Emily, wie sie es schaffen könnte, dass dieser zwar ein paar Soldaten losschickt, sie Ethan aber warnen kann, damit der die Möglichkeit hat, noch rechtzeitig zu verschwinden. Sie weiß, dass sie in dem Punkt nicht mit Daniels Hilfe rechnen braucht. Da fällt ihr ein, dass Danny seinem Bruder möglicherweise ein Handy gekauft hat, damit er ihn im Notfall erreichen kann. Also muss sie sich nur die Nummer besorgen und darauf vertrauen, dass Ethan das Handy bei sich hat. Sie geht in Dannys Büro, das aufgrund des Stromausfalls nicht verschlossen ist, in der Hoffnung, dass der sie dort irgendwo notiert hat. Und sie hat Glück, tatsächlich hat er einen Zettel mit der Nummer an seine Pinnwand geheftet. Sie speichert sie in ihrem eigenen Handy ab und geht dann zum Aufenthaltsraum, nachdem sie von einem der Soldaten erfahren hat, dass er Lester vor einiger Zeit dort hat hineingehen sehen.

Währenddessen macht sich Daniel, der die soeben erfahrenen Neuigkeiten erst einmal verdauen muss, auf den Weg, um Suru vom Fitnessraum abzuholen, da Peanut langsam unruhig wird, weil sie ihren Sohn vermisst. Dort angekommen stellt er beruhigt fest, dass die Wirkung des Betäubungsmittels noch nicht ganz abgeklungen zu sein scheint, was jetzt den Vorteil hat, dass sich Suru mit einem Apfel bestechen und widerstandslos von ihm durch die dunklen Gänge in sein Gehege führen lässt.
Nachdem Daniel die beiden Elefanten gefüttert hat, setzt er sich auf das Gatter, um sie noch ein bisschen im Auge zu behalten.

~~~
Zur selben Zeit ist Becker im Atrium noch immer mit der sehr anhänglichen Katze aus der Vergangenheit beschäftigt. Dass auch Dr. Trapp noch hiergeblieben ist, um sich um den Andrewsarchus zu kümmern, bemerkt er deshalb erst, als der ihn darum bittet, sich um ein Transportmittel für den Rücktransport des Raubtieres in dessen Gehege zu kümmern. Becker selbst hätte den Andrew ja lieber erschossen, er weiß jedoch auch, dass einige seiner Kollegen damit ganz und gar nicht einverstanden wären. Da er aber unbedingt wegen Jack the Ripper mit Lester reden will, befiehlt er ein paar seiner inzwischen herbeigeeilten Männer, dem Tierarzt mit dem Transport des Raubtieres zu helfen. Auch die Katze übergibt er Noah, damit der sich um sie kümmert und er selbst zum Aufenthaltsraum gehen kann.

Allerdings reichen die fünf zu Hilfe geholten Soldaten nicht aus, um den tonnenschweren Andrew wegzutragen, das wird dem Tierarzt nach zwei missglückten Versuchen sehr schnell klar. Also muss eine andere Lösung her. Schließlich macht einer der Männer den Vorschlag, einen Anhänger aus der Garage zu holen, um das Raubtier damit zu transportieren. Als sie diesen Plan umsetzen, haben sie in zweifacher Hinsicht Glück. Einmal, dass das Gefährt überhaupt durch den Eingang des Atriums passt und zum anderen finden sie dort den bis jetzt immer noch vermissten zweiten Bärenhund, der es sich in einer Plane bequem gemacht hat und schläft. Zufrieden stellt Noah fest, dass sie so langsam alle entlaufenen Tiere wieder zusammenbekommen, und schickt einen der Männer vor das ARC, um den ersten Bärenhund zu holen, den er bei einem der Soldaten zurückgelassen hat, bevor er mit Ryan zum Atrium geeilt war.
Gemeinsam mit seinen Helfern schiebt er den Anhänger, beladen mit Hund, Katze und Andrew, in den Tiersektor. Dort kippen sie das noch immer schlafende Raubtier vorsichtig auf den Boden des Andrewsarchusgeheges. Der Bärenhund und die Katze nutzen dann auch sofort die Gelegenheit, nachdem sie sich schon auf der Fahrt die ganze Zeit über angefaucht haben, und jagen sich gegenseitig durch den Stall. Noah beobachtet die beiden kurz, widmet sich dann aber wieder dem dringenderen Problem, dem Andrew, und überprüft erneut seine Vitalwerte, wobei er feststellt, dass sie noch immer unverändert sind.

~~~
Auf dem Parkdeck durchwühlt Scarlet derweil den Kofferraum ihrer mattschwarzen Corvette C6, bis sie endlich findet, was sie sucht. Ihr Outfit für ihre Rolle als Lockvogel: einen Spitzen-Bra, eine Hotpants aus Leder und ein paar Overkneestiefel mit Zwölf- Zentimeter-Absätzen.
Als sie plötzlich Schritte hinter sich hört, hebt sie aus einem antrainierten Reflex heraus sofort ihre Waffe, stellt dann aber fest, dass es sich nur um Ethan handelt, der ihr wie verabredet gefolgt ist. Sie gibt ihm die von ihr mitgenommene, aber für ihn bestimmte EMD und stellt ihn scherzhaft vor die Wahl, ihr beim Umziehen zu helfen oder vor dem Auto zu warten, bis sie fertig ist.
Ethan mustert die von ihr ausgewählten Klamotten und kann nicht fassen, dass sich Frauen so anziehen können. Er ist sich ganz sicher, dass er Charlotte niemals erlaubt hätte, so rumzulaufen, genauso wenig, wie er sich das bei Daniel in Bezug auf Emily vorstellen kann. Ein weiterer Grund, warum sich seine Entscheidung, sie nicht mitzunehmen, als vollkommen richtig erweist.

Obwohl er Scarlet, auf deren Anspielung hin, vorhin noch erklärt hat, dass er durchaus schon eine Frau nackt gesehen hat, auch wenn sie sich das nicht vorstellen kann, versucht er jetzt trotzdem angestrengt woanders hinzuschauen und fixiert verlegen eine der Säulen auf dem Parkdeck, während sich die Zeitreisende umzieht. Die kann sich dann auch einen ironischen Kommentar nicht verkneifen, als sie fertig umgezogen aus dem Auto steigt und bemerkt, dass ihm sie Situation sichtlich peinlich ist. Allerdings fühlt sie sich in dem knappen Spitzen-BH, der viel zu wenig verdeckt, selbst ziemlich unwohl und fragt Ethan deshalb nach einer Jacke.
Als der sich zu ihr umdreht, stellt er murmelnd fest, dass sie für seinen Geschmack zu kantig ist und versucht seinen Blick möglichst unbeteiligt auf ihrer Augenhöhe zu halten, was ihm nicht so ganz leicht fällt. Schließlich gibt er ihr seinen eigenen Parka, um sich abzulenken und sie nicht weiter anstarren zu müssen.

Auf der einen Seite wäre es ihm jetzt fast recht, wenn Scarlet alleine weitermachen würde, damit er die Gelegenheit nutzen und das Weite suchen kann, um so einer Verhaftung durch Lester zu entgehen. Auf der anderen Seite reizt es ihn aber auch, den Ripper zu fangen. Also setzt er sich neben sie auf den Beifahrersitz und überlässt ihr das Steuer, um nicht zu riskieren, ohne Führerschein in eine Polizeikontrolle zu geraten.
Erst, als sie bereits Richtung Eastend unterwegs sind, wird Scarlet bewusst, dass ihr Vorhaben ziemlich gefährlich ist. Während der Fahrt gesteht sie Ethan dann, dass sie doch ein wenig Angst hat und nicht gerne sterben und ausgeweidet werden möchte. Sie fragt ihn nach seinem Plan, aber ihr Begleiter muss leicht beschämt zugeben, dass er nicht so wirklich einen hat. Dafür war alles zu überstürzt gelaufen. Nicht so wie damals, als er Danny umbringen wollte, und jahrelang Zeit gehabt hatte, irgendwelche Pläne dafür zu schmieden.

Trotzdem ist er davon überzeugt, dass der Ripper heute sterben muss. Im 19. Jahrhundert hatten die Morde, die man ihm zuschrieb, nach dem fünften, also dem, den er mit Becker beobachtet hat, plötzlich aufgehört. Es hatte damals verschiedene Spekulationen über den Verbleib des Rippers gegeben. Aber was wäre, wenn sie das wahre Schicksal von Jack heute und hier miterleben würden?
Nach Scars Geständnis ist sich Ethan nicht mehr sicher, ob es nicht doch besser wäre, wenn er das alles hier ohne sie machen würde. Allerdings weiß er auch, dass man alleine leichter Fehler machen kann, wenn man irgendetwas übersieht. Also beruhigt er Scarlet und verspricht ihr, den Mörder davon abzuhalten, sie zu töten, nachdem sie ihn aus seinem Versteck gelockt hat, auch wenn er zugegebenermaßen kein so guter Schütze wie Danny ist.

~~~
Im Aufenthaltsraum hat Joyce inzwischen den Arbeitsvertrag und die Geheimhaltungserklärung unterschrieben und ist somit eingestellt. Daraufhin legt Lester der neuen Koordinatorin nahe, nicht zu vertrauensselig zu sein und gewisse Menschen, die ihr hier begegnen könnten, zu meiden. Jess findet das ein bisschen übertrieben, zumal sie die dort im Dunkeln frei herumlaufenden Tiere im Moment sehr viel mehr beunruhigen. Aber da ihrer Meinung nach der Job mit ein bisschen Humor viel leichter zu bewältigen ist, schlägt sie scherzhaft vor, sich zusammen mit den anderen im Aufenthaltsraum bei Tee und Keksen zu verschanzen.
Joyce ist über Lesters Warnung ein wenig verwundert, nimmt sich aber trotzdem vor, sich die Bilder der betroffenen Personen auf der Pinnwand bei Gelegenheit mal genauer anzuschauen. Dass er einige ihrer zukünftigen Kollegen als Rebellen und Querdenker bezeichnet, spricht ihrer Ansicht nach außerdem nicht gerade für sehr großes Vertrauen. Aber ungeachtet dessen freut sie sich schon sehr darauf, die anderen kennenzulernen.

Jenny sieht die Entschlossenheit der neuen Kollegin als ein Zeichen dafür, dass sie sehr genau weiß, was sie will und genau solche Mitarbeiter brauchen sie hier. Sie ist sich sicher, dass Joyce ihr Vertrauen nicht enttäuschen wird.
Als Lester sie nach dem aktuellen Stand der Dinge fragt, damit ihre neue Kollegin nicht gleich einem der entlaufenen Tiere über den Weg läuft, wenn sie den Aufenthaltsraum verlässt, gibt sie ihm einen ungefähren Lagebericht. Außerdem bittet sie Jess, ihre Androhung, sich hier zu verschanzen, nicht wahrzumachen, da sie sich endlich wieder nach Licht, einem funktionierenden PC, einer einsatzfähigen Kaffeemaschine und vor allem ausbruchsicheren Tiergehegen sehnt.
Joyce, die auch nicht besonders scharf darauf ist, die Bekanntschaft der fremden Tiere ausgerechnet im Dunkeln zu machen, atmet auf, als Jenny durch ihren Bericht Entwarnung gibt, und fragt Jess, ob sie nicht Lust hat, ihr den ADD zu zeigen und zu erklären. Wenn sie mit Hilfe des Computers den Systemabsturz beheben und damit wieder für Strom sorgen könnten, wären sicher alle Mitarbeiter im ARC froh und sie ist sich sicher, dass das Jess, die sie als sehr freundlich, hilfsbereit und vor allem zuverlässig, was die Arbeit angeht, einschätzt, genauso sieht.

Nachdem das alles geklärt ist, findet Lester es an der Zeit, dass alle wieder an ihre Arbeit gehen. Jess zum Beispiel könnte ihre neue Kollegin am ADD einarbeiten, während er einen Techniker kontaktierte, damit der nach weiteren Ursachen für den Stromausfall sucht. Außerdem weist er die Koordinatorin an, ihm nach der Wiedererweckung des ADDs sofort mitzuteilen, ob ihnen in den letzten Stunden möglicherweise Anomalien entgangen sind. Noch zu gut kann er sich an den Spinosaurus in der Innenstadt und das Mammut auf der Autobahn erinnern, als dass er das noch einmal erleben möchte.
Jenny beauftragt er, einen Bericht zu schreiben, sobald die PCs wieder funktionieren, um den Minister über den Vorfall zu informieren. In dem Zusammenhang fällt ihm mit Schrecken seine letzte Mail, an eben diesen Minister, ein, die wahrscheinlich ein Opfer des Stromausfalls geworden ist. Irgendwie hofft er ja, dass man das Schreiben vielleicht doch noch retten kann.
Und als Letztes wüsste er dann noch gerne, wo Ethan Dobrowski steckt, um ihn endlich hinter Schloss und Riegel setzen zu können.

Allerdings soll er Ethans Aufenthaltsort dann schneller erfahren, als er gedacht hätte, da in dem Moment Emily den Aufenthaltsraum betritt und zu der kleinen Gruppe stößt. Selbst auf die Gefahr hin, dass sie gerade in eine wichtige Besprechung platzt und stört, drängt sie darauf, dass sie sofort mit Lester reden muss. Und nicht nur sie. Kurz nach ihr betritt auch Captain Becker den Raum, mit genau dem gleichen Ansinnen. Der wundert sich etwas über das Massentreffen in der Küche und überlegt, als er Emily sieht, warum die vorhin wohl so überstürzt das Atrium verlassen hat. Außerdem ärgert er sich bereits über sich selbst, dass er nicht einfach ein paar Soldaten zum Eastend geschickt hat, um den Bezirk absperren zu lassen, statt unnötig Zeit damit zu vergeuden, zunächst mit Lester zu sprechen. Denn irgendwie fühlt er sich nicht ganz unschuldig daran, dass sich einer der berüchtigtsten Serienkiller in London herumtreibt.

Unruhig geworden versichern Jenny und Jess den beiden, dass sie nicht stören, und drängen sie, endlich damit herauszurücken, warum sie so dringend mit Lester sprechen wollen. Denn dass etwas passiert sein muss, spüren sie alle instinktiv, wobei sich die PR-Managerin nicht sicher ist, ob es ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, dass sich Ethan nicht mehr bei Emily befindet. Allerdings tendiert sie eher zu Letzterem, zumal sie sich an die Worte der beiden erinnert, als sie so unvermittelt ins Atrium gekommen waren. In Gedanken sieht sie schon die Schlagzeilen vor sich, für die sie sich wieder alle möglichen Erklärungen würde ausdenken müssen, um sowohl die Medien, als auch die Bevölkerung zu täuschen.
Jess, die gerade im Begriff gewesen war mit Joyce den Aufenthaltsraum zu verlassen, reagiert etwas verlegen, als sie so plötzlich Becker gegenübersteht, macht sich dann aber doch Sorgen, dass Akkarin und Stephen von den herumstreunenden Tieren verletzt worden sein könnten, nachdem sie sich in der Waffenkammer von den beiden getrennt hat.
Und sogar Lester lässt sich von der Unruhe der Frauen anstecken. Obwohl ihm die Arbeit sonst selten über den Kopf wächst, bemerkt er, wie sein Stresslevel stetig ansteigt und just in diesem Moment seinen Höchststand erreicht. Nachdem auch sein Wunsch, dass sich die ganzen Probleme in Luft auflösen mögen, nicht in Erfüllung geht, startet er schließlich einen Versuch, das Chaos zu ordnen.
Er fordert Jess und Joyce zum wiederholten Mal auf, sich um den ADD zu kümmern, sieht gnädigerweise von einer zunächst geforderten Termineinholung bei seiner Sekretärin ab, für die ohnehin keiner der Anwesenden Verständnis hat, und verlangt von Captain Becker, dass er als der Gentleman, für den Miss Parker ihn zu halten scheint, zunächst Miss Merchant reden lässt.

Emily, die vermutet, dass Becker aus dem gleichen Grund hier ist wie sie, hat den Eindruck, dass Lester und Jenny anscheinend vollkommen verdrängt haben, was Ethan und sie den beiden schon im Atrium berichtet haben. In der Hoffnung, dass Lester ihr diesmal glaubt, und das Ganze nicht wieder für ein Täuschungs- oder Ablenkungsmanöver von Dannys Bruder hält, erzählt die Zeitreisende ihm noch einmal, dass sich Jack the Ripper in London aufhält und unter Umständen da weitermachen wird, wo er im 19. Jahrhundert aufgehört hat. Außerdem berichtet sie ihm von dem Plan, den Ethan nun offensichtlich alleine durchführen will, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Wie er das anstellen will, ist ihr allerdings nicht ganz klar, da er ihres Wissens ja wohl kaum in die bevorzugte Zielgruppe des Rippers gehören dürfte.
Becker, der überrascht registriert, dass Jess ihn aus ihm nicht bekannten Gründen anscheinend für einen Gentleman hält, kann diesmal zum Glück bestätigen, dass sich der Ripper tatsächlich in London befindet. Emilys Bericht ergänzend fügt er noch hinzu, dass sich der Mörder ins Eastend geflüchtet hat, wohin er ihm gefolgt war, bis Jack es geschafft hat, ihn abzuhängen. Er schlägt vor, sofort Soldaten dorthin zu schicken, und zwar nicht mit EMDs sondern mit scharfen Waffen, in Anbetracht der Tatsache, dass sie diesmal einen gefährlichen Serienkiller suchen.
Während Emily schon eine Standpauke von Lester auf sich zukommen sieht, warum sie ihn nicht informiert haben, wartet sie eigentlich nur darauf, den Aufenthaltsraum verlassen zu können, um Ethan zu warnen.

Die neue Koordinatorin, die die ganze Zeit interessiert zugehört hat, muss feststellen, dass alles, was Jenny und Lester ihr erzählt haben, absolut der Wahrheit entspricht. Wenn Jack the Ripper, dessen wahre Existenz sie bis jetzt immer angezweifelt hat, tatsächlich hier in London ist, dann muss es diese Zeitportale wirklich geben, und dass es durchaus auch um Leben und Tod gehen kann, steht dann außer Frage. Bei dem Gedanken läuft es ihr plötzlich eiskalt den Rücken hinunter und ihr wird bewusst, dass sie sich ganz schnell an diese Dinge gewöhnen sollte. Allerdings bemerkt sie auch, dass hier von einer solchen Nachricht niemand sehr überrascht ist und alle ruhig und professionell damit umgehen.

Nach all den Neuigkeiten muss Lester schließlich einsehen, dass es neben einem ARC ohne Strom, schlecht funktionierenden Gehegeabsperrungen und verletzten Mitarbeitern, noch weitere Probleme gibt, die keinen Aufschub dulden. Wenn Emily und Becker recht behalten, dann würde der Ripper seiner Meinung nach allerdings viel zu tun bekommen, wenn er bedenkt, wie die jungen Frauen heutzutage teilweise rumlaufen. Alle die gleiche Frisur, die Haut unter einem Haufen Make-up versteckt und viel zu leicht bekleidet. Fast tut ihm der arme Kerl leid, als er sich vorstellt, wie verwirrt er sein muss.
Lester stimmt Beckers Vorschlag zu, sofort Soldaten ins Eastend zu schicken und möchte, dass der Captain mit seinen Männern mitgeht, da er den Ripper bis jetzt als Einziger gesehen hat. Außerdem soll er ihm Mr. Dobrowski zurückbringen, wenn der ihm dort über den Weg läuft. Damit ist klar, dass Ethan aus seiner Sicht recht hatte, sich heimlich aus dem Staub zu machen. Emily kann auf der einen Seite zwar Lesters Beweggründe durchaus verstehen, versucht aber irgendwie auch Ethans Seite zu sehen.
Von der von ihr erwarteten Standpauke sieht Lester allerdings ab, da er weiß, dass sie ohnehin ihren eigenen Kopf hat und von Autorität nicht viel hält.

Als die anderen diese ganzen Informationen erst einmal sacken lassen müssen, scheucht er sie auf, damit sie endlich seine Anweisungen befolgen. Daraufhin bittet Jenny die beiden Koordinatorinnen sich jetzt gleich dem ADD zu widmen und fordert Emily auf, an die frische Luft oder besser noch endlich zu einem ihrer Ärzte zu gehen, um den Grund herauszufinden, warum sie immer so blass ist. Sie selbst beschließt, sich um die Techniker zu kümmern, da Lester jetzt anderes zu tun hat und verlässt den Aufenthaltsraum, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Und auch Joyce und Jess, sehen die dringende Notwendigkeit zu handeln ein und folgen ihr, um ins Atrium zu gehen.
Auch Emily lässt sich nicht lange bitten, nachdem Jenny ihr unbewusst die Ausrede, um hier verschwinden zu können, mehr oder weniger in den Mund gelegt hat. So gibt sie vor, ganz gehorsam erst einmal an die frische Luft zu gehen, da Dr. Jordan bestimmt noch mit den Verletzten beschäftigt ist, um dann vor dem ARC unbeobachtet telefonieren zu können.

~~~
Von alldem bekommt Rayann auf der Krankenstation nichts mit, da sie tatsächlich noch genug mit den Verletzten zu tun hat. Kaum hat sie die Wunde an Captain Ryans Unterschenkel versorgt und verbunden, da will der schon wieder aufstehen, um zu Lester zu gehen. Die Ärztin glaubt, nicht richtig zu hören und kann das eigentlich auch nicht befürworten. Seine Schmerzen werden durch das lokale Betäubungsmittel nur unterdrückt, sodass er das Bein ungewollt zu stark belasten könnte. Sie kann diese testosterongesteuerten, unverbesserlichen Adrenalinjunkies nicht ganz verstehen, weiß jedoch auch, dass er mit seinem Einwand nicht ganz unrecht hat. Dort auf den Gängen treiben sich noch immer die entlaufenen Tiere herum, die eigentlich wieder in ihre Gehege gehören. Außerdem möchte sie nicht schuld daran sein, dass er womöglich mit Lester Ärger bekommt. Sie windet sich ein bisschen, lässt ihn dann aber mit den Auflagen, das Bein nicht zu stark zu belasten und weitere Kamikaze-Aktionen zu unterlassen, schließlich gehen.

Bevor sie sich Stephen und Matt widmen kann, bekommt die Ärztin mit einem Mal dann doch noch unerwartet Hilfe. Von Nick Cutter.
Der ist endlich im ARC ankommen, nachdem er seinen Sohn in der Schule abgeliefert hat. Bevor Tyler ihn hat weiterfahren lassen, musste er ihm allerdings erst noch versprechen, dass der am Nachmittag zu ihm kommen darf, als Ersatz für den ausgefallenen Besuch im Zoo.
Dabei ist ihm das eigentlich gar nicht so recht, wenn sich der Junge so häufig im ARC aufhält, da er Angst hat, er könnte sich irgendwann mal bei seinen Schulfreunden oder den Lehrern verplappern. Und darauf, dass er später auf die Idee kommen könnte, selbst hier arbeiten zu wollen, ist er auch nicht scharf.
Bei dieser Vorstellung wird Nick unweigerlich an Taylor erinnert. Das elfjährige Mädchen, das Stephen und er vor sieben Jahren aus dem Silur zurückgeholt hatten und das sich daraufhin in den Kopf gesetzt zu haben schien, bei ihnen im Team mitarbeiten zu wollen, sobald sie mit der Schule fertig war. Allerdings hat sie seither nie wieder etwas von sich hören lassen und er fragt sich, wie es Taylor wohl geht und ob sie ihren kleinen Hund noch besitzt.

Cutter weiß, dass er jetzt eigentlich besser zu Lester gehen sollte, um sich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, als er jedoch an der Krankenstation vorbeikommt und einen prüfenden Blick hineinwirft, sieht er, dass Dr. Jordan dort alleine bei den Verletzten und somit ziemlich beschäftigt ist. Nach kurzem Zögern, da er sich für zu unqualifiziert hält, bietet er ihr dann doch seine Hilfe an.
Rayann, die eigentlich immer gedacht hat, dass sie gut mit Stress umgehen kann, ist erleichtert und nimmt seine Hilfe auch gerne an. Die Arbeit hier ist eben doch eine ganz andere, als die, die sie im Fitnessstudio als Sportärztin gewohnt war.
Als nächstes möchte sie sich nun um Stephens Verletzungen kümmern. Da sie vermutet, dass sich bei dem Sturz, als er von dem Andrew durch die Luft gewirbelt worden ist, ein paar Wirbel verschoben haben, will sie sich seinen Rücken genauer ansehen. Dafür muss sie ihn aber auf die Seite drehen, wobei ihr Nick gut helfen kann.
Rayann gesteht Cutter, dass ihr erst heute so richtig bewusst geworden ist, wie viel Schaden diese Raubtiere anrichten können. Dabei erwähnt sie auch, dass das einzige Tier, das sie bis jetzt besessen hat, ein Hund namens Sprat war und sie den schon damals immer für eine wilde Bestie gehalten hat.

Bevor sie Stephen umdrehen, dimmt Rayann das Licht ihrer Taschenlampe und leuchtet ihm damit in die Augen, um zunächst einmal die Pupillenreaktion zu überprüfen, worauf der, geblendet von der Helligkeit, wieder zu sich kommt.
Seine erste Sorge gilt der Gefahr durch die Tiere und er möchte wissen, ob sie schon wieder alle eingefangen werden konnten. Dann erkennt er auch Cutter, aber als er ihn anspricht, stellt er fest, dass ihm das Reden immer noch starke Schmerzen in der Brust bereitet.
Dr. Jordan nimmt die Taschenlampe zur Seite, um Stephen nicht weiter zu blenden, würde ihm jedoch gleichzeitig am Liebsten etwas mehr Vernunft und Vorsicht in seinen Kopf prügeln. Sich aber daran erinnernd, dass sich das mit ihrem Beruf wohl kaum vereinbaren ließe, beantwortet sie ihm stattdessen nur kurz seine Frage nach den Tieren mit dem Wenigen, das sie selbst weiß. Sie hofft, dass ihm seine Schmerzen Lehre genug sein werden. Stephen selbst ist dagegen allerdings klar, dass das bestimmt nicht die letzte Aktion in der Art war, egal, was auch immer er sich jetzt vornimmt.

Nick steht währenddessen abwartend daneben und wird bei dem Anblick seines verletzten Freundes plötzlich an die Vergangenheit erinnert, in der er Stephen immer wieder hat helfen müssen, wenn der verletzt worden war. Bis auf das eine Mal, dort in dem Bunker, wo er nichts hatte tun können. Noch immer sieht er manchmal, wenn er die Augen zumacht, die Bilder vor sich, wie sich die von Helen und Leek gesammelten Tiere auf ihn stürzen.
Erst als Rayann ihren Hund Sprat erwähnt, wird er wieder in die Gegenwart zurückgeholt. Er erinnert sich daran, dass der Hund des Mädchens auch auf den Namen Sprat gehört hat, schreibt diese Tatsache aber einem Zufall zu. Trotzdem fragt er nach, um sich zu vergewissern, dass er sich nicht verhört hat. Sie gibt ihm dann auch bereitwillig Auskunft und gibt zu, dass sie sonst eigentlich keinen besonderen Bezug zu Tieren hat.

Als Rayann merkt, dass sie in die Vergangenheit abschweift, dreht sie Stephen mit Nicks Hilfe endlich auf die Seite.
Während er von der Ärztin untersucht wird, verfolgt der Labortechniker das kurze Gespräch zwischen Nick und Dr. Jordan. Er kann sich ebenfalls noch gut an das kleine Mädchen mit dem Hund erinnern, das ihm gedroht hatte, ihn zu beißen, wenn er sie noch einmal hochheben würde.
Aber Stephen registriert auch, dass Cutter noch irgendetwas anderes beschäftigt. Etwas wehmütig denkt er an die Zeit zurück, als er und Nick auch ohne große Worte wussten, was der andere dachte. Bis dann die Anomalien und schließlich Helen aufgetaucht waren und sich alles geändert hat.


Fortsetzung folgt …








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