Ein PRIMEVAL-rpg nach Staffel 5 (+ New World)
 
StartseiteStartseite  PortalPortal  KalenderKalender  FAQFAQ  SuchenSuchen  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Austausch | 
 

 01. 12. 2012 - 31. 12. 2012

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Evening News
News Korrespondent
avatar

Anzahl der Beiträge : 110
Englische Pfund : 2601
Anmeldedatum : 08.04.11
Ort : London

BeitragThema: 01. 12. 2012 - 31. 12. 2012   Di Jan 01 2013, 17:16

Datum real: 1. Dezember – 31. Dezember 2012
Datum inplay: Juni 2015
Anomalien: Gemischtes Kloster – St. Katharinen, Schwedisches Möbelhaus >>> beide Oberkreide
Kreaturen: Kloster: Oviraptoren, Schwedisches Möbelhaus: Saichania


Noch ist man im ARC nach den letzten Vorkommnissen mit den Aufräumarbeiten und der Versorgung der Verletzten beschäftigt, als sich herausstellt, dass es keine Stunde zu früh war, dass Jess den ADD wieder hat hochgefahren können.
Bewaffnet mit einer Tasse Kaffee, sitzt die Koordinatorin vor dem Computer und sinniert darüber, dass sie zwar immer die Erste ist, die erfährt, wenn eine neue Anomalie auftaucht, dass sie dadurch aber auch jedesmal als Erste handeln muss. Und in Anbetracht dessen, was da so manches Mal durch die Portale kommt, hat sie damit nicht selten eine sehr große Verantwortung, was sie auf eine gewisse Weise jedoch auch stolz macht.

Als hätte sie mit ihren Gedanken das Schicksal herausgefordert, geht plötzlich der Alarm los und schrillt unüberhörbar durch das ganze Gebäude. Mit großen Augen schaut sie auf den Monitor, als sie feststellt, dass sie es nicht nur mit einer Anomalie, sondern gleich mit zweien zu tun haben. Ein Zeitportal hat sich in einem Kloster, außerhalb Londons geöffnet und eines in dem allseits beliebten und immer gut besuchten schwedischen Möbelhaus am Stadtrand.
Da sie nicht abschätzen kann, ob eines der Zeitportale wichtiger, beziehungsweise gefährlicher ist als das andere, teilt Jess die alarmierten Mitarbeiter kurzerhand in zwei Teams auf, damit sie beiden Anomalien gerecht werden können.

~*~

Schwedisches Möbelhaus
Connor, der sich noch immer mit Nick und Phil in Lesters Büro aufhält, erkennt bei Ertönen des Alarms sofort die günstige Gelegenheit, ohne Anschiss aus dieser Situation herauszukommen. Da stört es ihn nicht einmal, dass das wieder Arbeit bedeutet. So zögert er nicht lange, stürzt aus dem Büro und lässt sich von den beiden Koordinatorinnen seinen Einsatzort mitteilen. Nachdem er sich aus dem Technikraum noch den Verschließungsapparat besorgt hat, rast er mit Abbys Mini allen anderen voraus zu dem Möbelhaus, wo er schließlich völlig außer Atem ankommt.

Für Jenny dagegen kommt der Einsatz zu einem eher ungelegenen Zeitpunkt, unterhält sie sich doch gerade mit Melina über deren Probleme mit ihrer Persönlichkeitsänderung. Aber immerhin hat sie ihr das Wichtigste bereits sagen können und ihre Kollegin auch schon vor Helen gewarnt. Deshalb hat sie nicht ganz so ein schlechtes Gewissen, als sie ihre Blackbox und das Earpiece aus der Schublade zieht und Melina, die, wie sie weiß, die Außeneinsätze möglichst meidet, zurücklassen muss. Nachdem sie sich noch eine EMD organisiert und den Ort der Anomalie erfahren hat, macht sie sich unverzüglich auf den Weg und quält sich durch Londons verstopfte Straßen.
Kaum bei dem Möbelhaus angekommen, drängen sich die Menschenmassen schon panisch schreiend durch die Türen ins Freie, sodass sie achtgeben muss, niemanden zu überfahren. Allerdings sieht sie durchaus den Vorteil, dass ihnen dadurch eine Evakuierung des Gebäudes wohl erspart bleibt. Denn den Anzeichen nach scheint es ausgeschlossen, dass sich kein Tier zwischen die Möbel verirrt hat.

Während Jenny hofft, dass bald Verstärkung eintrifft, da sie keinen Sinn darin sieht, zu zweit loszulaufen, holt Connor den Verschließungsapparat aus dem Kofferraum und überlegt dabei schon mal laut, ob sie im Anschluss an den Einsatz vielleicht noch Zeit zum Einkaufen haben würden, eventuell sogar verbunden mit einem Freundschaftsrabatt … wegen Rettung des Hauses vor dem Untergang.
Als kurz darauf ein Toyota Hilux des ARCs mit quietschenden Reifen hinter ihren Autos hält, ist die PR-Managerin doch erstaunt, als ausgerechnet ihr Chef aussteigt, der sich von einem der Soldaten hat herfahren lassen, und überlegt, ob sie jetzt schon so unter Personalmangel litten, dass er persönlich mit zu den Einsätzen musste.
Lester ist jedoch ganz freiwillig hier. Genervt von seinem engen Büro, verstaubten Aktenstapeln und verletzten Serienmördern, hat er das Gefühl gehabt, mal rauszumüssen und deshalb seine übliche Abneigung gegen die Außeneinsätze ignoriert, da ihm ein freies Wochenende gerade als unpassend erschien. Außerdem hat er darin eine gute Möglichkeit gesehen, sich erst einmal um die Entscheidung zu drücken, was mit diesem Phil Jackson passieren soll, da er nicht vorhat, ihm jetzt schon zu viel über das ARC zu verraten, obwohl er weiß, dass er um eine Einstellung wohl nicht herumkommt.
Nun steht er also hier auf dem Parkdeck des Möbelhauses und fühlt sich irgendwie an Jurassic Park erinnert: … immer den Schreien folgen.
Allerdings wäre er doch froh über ein paar mehr Mitarbeiter mit Nahkampferfahrung, die hier eindeutig noch fehlen, wie er sofort mit einem Blick über die bereits Anwesenden feststellen muss.
Er schnappt sich den erstbesten Passanten, der fluchtartig das Gebäude verlassen will, ohne Rücksicht darauf, dass der vielleicht um sich schlagen könnte, und versucht von ihm nähere Informationen zu kommen.
Währenddessen meint Jenny etwas weiter hinten Saichanias Auto zu erkennen und hofft, dass sie junge Kollegin vielleicht auch schon da ist. Und sie soll recht behalten.

~~~
Saichania hat sich eigentlich auf den freien Tag gefreut und ist in das Möbelhaus gefahren, um ihre Wohnung mal wieder umzugestalten. Aber gerade, als sie sich zu einem Probeliegen in einem Doppelbett entschließt, vernimmt sie das Piepen des Mini-ADDs, den sie wie immer in ihrer Handtasche mit sich trägt. Ihr ist sofort klar, dass ihr Einkauf damit mal wieder ein vorschnelles Ende gefunden hat, zumal sie mit einem Blick auf das Display erkennt, wo sich die Anomalie geöffnet hat.
Genervt, dass sie nicht einmal ihre Ruhe haben kann, packt sie das Gerät wieder ein und läuft in die Richtung, aus der jetzt auch die Schreie der Besucher zu ihr durchdringen. Auf der Suche nach dem Zeitportal wünscht sie sich zur Abwechslung mal irgendein kleines Tier wie zum Beispiel ein Meerschweinchen.

~~~
Derweil verfolgt Jess das Ganze im ARC über Monitor und bekommt langsam berechtigte Zweifel, ob vier Mitarbeiter in so einem großen Gebäude überhaupt ausreichen werden. Beunruhigt nimmt sie über das Earpiece Kontakt mit Jenny auf und fragt sie nach dem Stand der Dinge.
Die PR-Managerin erklärt ihr, dass sie dringend weitere Unterstützung durch Soldaten brauchen und ihnen mit einer genaueren Lokalisation der Anomalie sehr geholfen wäre.
Die Koordinatorin sichert ihr zu, sofort ausreichend Securitypersonal auf den Weg zu schicken. Dann bemüht sie noch einmal den ADD und kann Jenny schließlich auch den ungefähren Erscheinungsort des Zeitportals durchgeben.

~~~
Mit ihrer Angabe, dass es sich ziemlich sicher um den zweiten Stock und dort eventuell die Lampenabteilung handelt, bestätigt sie Connors Vermutung. Der sieht es durchaus als Vorteil, dass sich die Anomalie nicht im Erdgeschoss, in der Nähe der Kassen befindet, da die Besucher so eine reelle Chance habe, noch fliehen zu können, denn dem lauten Gekreische nach, schließt er auf ein etwas größeres, angsteinflößenderes Tier.
Als er allerdings Lester sieht, bekommt er einen Schreck, zumal er keinen seiner waffenvernarrten Kollegen, wie Stephen oder Becker, entdecken kann. Irgendwie lässt ihn das hoffen, dass man ihm vielleicht diesmal eine Waffe anvertrauen könnte.
Jenny, die nirgendwo weitere Waffen entdecken kann, will nicht glauben, dass sie als Einzige eine EMD mitgenommen haben soll, aber da holt der Soldat auch schon drei der größten Modelle aus dem Kofferraum und übergibt sowohl Lester als auch der PR-Managerin eine davon.

~~~
Von allen unbemerkt war dem Team vom ARC aus ein alter Bekannter gefolgt, mit dem schon lange niemand mehr gerechnet hat. Die ganze Nacht hat sich Mick Harper um die Ohren gehauen, um anhand von Berichten über ungewöhnliche Tiersichtungen und Einsätzen von Sondereinheiten das neue ARC zu finden. Als er endlich fündig geworden und zu dem Gebäude gefahren ist, waren die Teams gerade auf dem Weg zu ihren Einsätzen. Nachdem er die schwarzen SUVs erkannt hat, ist er ihnen nachgefahren und so schließlich hier vor dem schwedischen Möbelhaus gelandet.

Da er sich nicht vorstellen kann, dass es um den Kauf von Möbeln geht, parkt er sein Auto etwas weiter weg, um nicht aufzufallen, und schleicht sich neugierig, mit Kamera und Block bewaffnet, durch einen Notausgang in das Gebäude. Er weiß nicht genau, nach was er suchen soll, aber sein Unterbewusstsein holt lange verdrängte Bilder von einem riesigen Tier und einem leuchtenden Gebilde nach oben.
Während er durch die Gänge schleicht, hört er Schritte auf sich zukommen und versteckt sich. Er bemerkt eine junge dunkelhaarige Frau, die ebenfalls etwas zu suchen scheint und vermutet richtig, dass sie eine von ihnen ist. Nachdem sie aber gleich wieder um die nächste Ecke verschwindet und auch keine weiteren Mitarbeiter des ARCs zu sehen sind, stellt er sich neben den Aufzügen an ein Geländer. Als er mit seinem Blick den Luftraum überbrückt und durch die verschiedenen Bereiche schweifen lässt, entdeckt er eine völlig zerstörte Bäderabteilung. Überall Porzellan- und Spiegelscherben und mitten in dem Chaos dieses leuchtende Gebilde, das er aus seiner Erinnerung kennt.

~~~
Inzwischen ist Connor so mit seinem Detektor beschäftigt, dass er gar nicht merkt, wie er sich von den anderen entfernt und erschrickt, als er sich schließlich am oberen Treppenabsatz vorfindet und feststellt, dass keiner seiner Kollegen mehr hinter ihm ist. Allerdings dauert seine Verwirrung nicht lange an, denn als er in einem der Modellwohnzimmer eine bequeme Couch sieht, ist es mit seiner Konzentration vorbei. Er lässt sich auf das beigefarbene Sofa fallen, das er sich sehr gut für den Hauptraum des ARCs vorstellen könnte und träumt schon von dem einen oder anderen Filmabend vor dem ADD.
Als Jenny ihn schließlich einholt, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen und scheucht den Nerd gleich wieder hoch. Trotzdem überlässt sie ihm aber ihre etwas kleinere EMD, da sie die große Variante von dem Soldaten bekommen hat und nicht zwei Waffen braucht. Allerdings warnt sie ihn, sich bloß vorzusehen und niemanden von ihnen oder sogar einen der Passanten zu verletzen. Dabei hofft sie inständig, dass sie diesen Entschluss nicht noch bitter bereuen wird.

James, der Connor und Jenny großzügig den Vortritt gelassen hat, stellt die Stromstärke seiner EMD auf die mittlere Stufe und ist sich sicher, dass sie ein Problem bekommen werden, falls sie auf etwas Größeres als einen T-Rex treffen sollten. Er holt die beiden gerade noch rechtzeitig ein, um Connor beim Faulenzen auf der Couch zu erwischen und macht dessen Vorfreude auf dieses Möbelstück mit einem seiner üblichen sarkastischen Kommentare gleich wieder zunichte.
Plötzlich hören sie alle das laute und tiefe Brüllen eines Tieres, das sie zusammenfahren lässt. Ihnen wird klar, dass die versprochene Verstärkung jetzt langsam mal eintreffen sollte. Lester weiß zwar, dass er ganz passabel schießen kann, auch wenn das kaum einer glaubt, allerdings würde er sich doch wünschen, dass das Tier sich nicht allzu schnell bewegt, so wie die Pappfiguren des Schießstands, auf dem er ab und zu übt.

Als sie sich suchend umschauen, entdecken Lester und seine PR-Managerin schließlich den Mann, an den sie keine sehr guten Erinnerungen haben und bei dem sie liebend gern auf ein Wiedersehen verzichtet hätten. Da sie keine Zeit haben, sich auch noch um einen nervtötenden, leichtsinnigen Journalisten zu kümmern, versucht Jenny ihn zum Verlassen des Gebäudes zu bewegen. Dass die Sache damit nicht ausgestanden ist, je nachdem, was Harper schon alles gesehen hat, ist ihr allerdings auch klar.
Mick, der völlig überrumpelt ist, da er sich die ganze Zeit nur auf seine Fotos konzentriert hat, ist dennoch so geistesgegenwärtig, die Speicherkarte aus der Kamera zu entfernen und beides einzustecken. Fast will er schon gehen, als Lester ihm androht, ihn im Namen des Ministers festnehmen zu lassen, wenn er nicht augenblicklich verschwindet und ihm klarmacht, dass er kein Recht hat, hier zu sein.
Bei Letzterem hat Haper jedoch eine ganz andere Meinung, da er findet, dass die Öffentlichkeit sehr wohl das Recht hat, alles zu erfahren. Außerdem macht ihn die Erwähnung des Ministers stutzig, hat er doch bis jetzt nicht geahnt, wie weit hoch diese ganze Sache geht.
Er weiß, dass er dringend wieder einen guten Artikel braucht, allerdings ist er sich fast sicher, dass auch der neue Redaktionsleiter ihm nicht glauben wird, selbst wenn er ihm noch so scharfe Bilder liefert.

~~~
Währenddessen muss Saichania einsehen, dass es sich bei dem Tier keineswegs um ein Meerschweinchen handelt, als sie bei ihrer Suche auf die sieben Meter lange, schwer gepanzerte Echse, deren Schwanzende mit einer riesigen Keule bewehrt ist, trifft. Sie bewundert die Schönheit des schwarzen Ankylosauridae, der in dem künstlichen Licht des Möbelhauses leicht lila schimmert. Die junge Frau kann es fast nicht fassen, vor ihr steht tatsächlich ein Saichania, nachdem ihr Vater, der Entdecker dieses Dinosauriers, sie benannt hat.
Ohne groß zu überlegen und obwohl sie weiß, dass es ihr verboten ist, zieht sie ihr Smartphone aus der Tasche, um das Tier zu fotografieren. Dummerweise vergisst sie dabei den Blitz auszuschalten, bemerkt ihren Fehler aber erst, als der Saichania auf sie aufmerksam und schließlich ziemlich nervös wird.


~*~

Gemischtes Kloster St. Katharinen
Auch die Mitglieder des Teams, die Jess für die Anomalie in dem katholischen Kloster eingeteilt hat, werden in allen möglichen Bereichen des ARCs von dem Alarm überrascht.
Sophie wollte ursprünglich zu Emily, aber da die sich noch auf der Krankenstation aufhält, hat sie sich kurzerhand umentschieden und schaut nun Noah bei seiner Arbeit im Andrewsarchusgehege zu. Sie freut sich, dass sie, obwohl sie die Jüngste im ARC ist, von allen akzeptiert und ins Team integriert wird.
Stephen hat eigentlich vor, sich im Aufenthaltsraum ein bisschen von seinen Verstauchungen und Prellungen zu erholen, als plötzlich der Alarm losgeht.
Nick ist dagegen eher froh, als die rote Lampe über ihm zu blinken anfängt, hat er so doch einen Grund aus Lesters Büro und dem ARC zu kommen. Außerdem erhofft er sich durch den Einsatz von den Problemen, was Dr. Jordans Herkunft angeht, abgelenkt zu werden.
Auf der Krankenstation hilft Emily der Ärztin gerade bei der Versorgung von Ethans Schulterverletzung, wobei sie von Becker sehr genau beobachtet werden, da er trotz Rayanns Bedenken der Überzeugung ist, dass der Verbrecher es auch bis in die Tiefgarage schaffen würde, wenn er wollte.
Allerdings nur so lange, bis der durchdringende Ton der Sirene alle aufschrecken lässt. Der Captain verzichtet auf die weitere Überwachung und rennt sofort los. Emily lässt vor Schreck fast die Schere fallen und erinnert sich daran, dass sie mit Daniel ausgemacht hat, dass sie mit auf einen möglichen Einsatz geht, wenn er mit den Tieren beschäftigt sein sollte und Rayann sieht ein, dass sie ihr Gespräch aufgrund es schlechten Timings wohl verschieben müssen, es aber definitiv noch nachholen werden, wenn wieder etwas Ruhe eingekehrt ist. Emily verspricht der Ärztin sich bei ihr zu melden, wenn sie wieder zurück ist, und bittet Ethan, keinen Ärger zu machen und seinen Arm zu schonen, was der zu ihrem Erstaunen mit einem Grummeln bestätigt. Allerdings hat er das nur so lange vor, wie er unter persönlicher Beobachtung steht.
Eigentlich will Emily den Captain bitten, sie mitzunehmen, aber da der so schnell verschwunden ist, bittet sie einen seiner Soldaten darum, nachdem sie ihr Earpiece, die Blackbox und eine EMD geholt hat.

Nach und nach treffen alle Mitarbeiter vor dem Kloster ein. Zunächst Emily, da der Soldat fährt wie ein Kamikaze, sodass sie schon fast bereut, nicht mit einem der anderen Teammitglieder gefahren zu sein. Während sie vor dem noch verschlossenen Tor auf die anderen wartet, stellt sie fest, dass es sich bei dem Kloster St. Katharinen um eine gemischte Glaubensgemeinschaft handelt.
Kurz nach ihnen stellt Nick seinen Toyota hinter ihrem Fahrzeug ab. Er hat Stephen mitgenommen, da er ihn mit seinen gerade erst eingerenktem Rücken nicht selbst fahren lassen wollte, wobei die Fahrt allerdings sehr schweigsam verlaufen ist, weil beide mit ihren Gedanken, Rayann und Sprat betreffend, beschäftigt waren.
Cutter und Emily wundern sich über diese verdächtige Stille, keine panischen Schreie, keine Hektik, sie hoffen jedoch, dass das nicht daran liegt, dass schon alle tot sind, sondern daran, dass die Anomalie vielleicht noch nicht entdeckt worden ist, oder es sich nur um ein kleines, harmloses Tier handelt.
Phil Jackson, der den beiden einfach nachgefahren ist, da ihm niemand genauere Informationen geben wollte, ist über die Tatsache, dass ihr Ziel ein Kloster ist, eher gelangweilt. Als er dann allerdings sieht, wie Cutter seine EMD aus dem Kofferraum holt, vermutet er, dass der Einsatz vielleicht doch noch ganz interessant werden könnte. Nick hofft jedoch, dass er die Waffe weder gegen ein Tier, noch gegen einen Menschen einsetzen muss.
Genauso sieht das der Tierarzt Dr. Trapp, der soeben ankommt und von Sophie begleitet wird, nachdem sie ihm schon den ganzen Tag Gesellschaft geleistet hat. Da das große Tor inzwischen geöffnet worden ist, kann er seinen Landrover direkt auf dem Innenhof parken.
Seit dem Vorfall im ARC, mit dem Andrewsarchus, hat er vorsichtshalber Betäubungsmittel und sein Blasrohr eingesteckt, bittet Stephen aber trotzdem um eine EMD, als er sieht, dass der sich bewaffnet, da er seine Abneigung gegenüber dieser Waffe inzwischen etwas abgebaut und eingesehen hat, dass ihr Einsatz manchmal nicht zu vermeiden ist. Und wenn es nur dazu dient, beide Parteien voreinander zu schützen. Außerdem ist es seiner Meinung nach eigentlich unerheblich, ob sie sich dabei eines Giftes oder eines Elektroschocks bedienen, im schlimmsten Fall konnte man an beidem sterben.
Als Becker bei seinem Eintreffen sieht, dass sich alle auf EMDs beschränken, lässt auch er sein Gewehr im Auto liegen, um die Nonnen und Mönche nicht unnötig zu erschrecken. Er ist sich allerdings sicher, dass, wenn es dumm läuft, die Elektrowaffen nicht ausreichen werden und sie sowas von geliefert sein können.

Während sich die Mitglieder des Teams noch in der Einfahrt sammeln und ihr Vorgehen besprechen, sitzt Nimoé, eine junge Nonne, in einem der hinteren Bereiche des Klosters, wo die Glaubensgemeinschaft einen kleinen Garten angelegt hat und denkt über ihr bisheriges Leben nach. Was keiner weiß, sie ist eine Zeitreisende, die erst vor einem Jahr in die Gegenwart gekommen ist. Nach Problemen, sich in der heutigen Gesellschaft zurechtzufinden, hatte sie beschlossen dem Kloster beizutreten, muss sich allerdings inzwischen eingestehen, dass auch dieses Leben nichts für sie ist. Trotzdem hat sie es bis jetzt nicht geschafft, wieder auszutreten.
Noch so mit ihren Gedanken beschäftigt, schreckt sie hoch, als sich plötzlich vor ihr ein Zeitportal öffnet. Da dies kein unbekannter Anblick für sie ist, bleibt sie im Gegensatz zu den anwesenden Nonnen und Mönchen
ruhig sitzen, während die anderen sofort niederknien und beten, da sie in diesem glitzernden Gebilde ein Zeichen Gottes sehen.
Allerdings ändert sich die Situation schlagartig, als eine Kreatur aus den Scherben herauskommt, in dem eine der Nonnen einen Basilisken zu erkennen glaubt. Nachdem ihre Schwestern und Brüder sie diesen Namen schreien hören, flüchten sie panisch in alle Richtungen, ohne zu merken, dass noch mehr Tiere durch die Anomalie kommen, die durch das laute Geschrei und die Hektik ziemlich nervös werden.
Und selbst Nimoé rennt jetzt los. Auf dem Weg zum Haupttor zieht sie ihre Kutte aus und wirft sie über das Tier, das sie verfolgt.

Vor dem Hauptgebäude des Klosters will Sophie gerade zu Emily gehen, um sie zu fragen, was mit ihr los ist, als das Team die lauten Schreie hört, die vom hinteren Garten nach vorne dringen und ihnen wird klar, dass die Lage hier doch nicht so harmlos zu sein scheint, wie sie gehofft haben.
Becker befiehlt seinen Männer daraufhin sofort das Gelände zu stürmen, nachdem die bei dem Wort „Basilisk“ wie erstarrt stehen bleiben. Und auch die anderen rennen wie aufs Stichwort sofort los, allen voran mal wieder Stephen, seinen guten Vorsätzen, sich in Zukunft etwas mehr zurückzuhalten, zum Trotz.
So ist es auch er, dem Nimoé auf ihrer Flucht in die Arme läuft. Er stoppt die ungewöhnlich gekleidete Nonne, hält sie an den Armen fest und versucht etwas aus ihr herauszubekommen.
Emily, die einen Basilisken nur aus Daniels Harry Potter Büchern kennt, aber nicht als ein ihr bekanntes reales Tier, bleibt abwartend in der Nähe der beiden stehen und sucht, ihre EMD fest umklammert, mit den Augen die umliegende Gegend ab, bis sie zunächst die zappelnde Kutte entdeckt. Gerade als sie vorsichtig darauf zuläuft, bemerkt sie eine ganze Gruppe Oviraptoren, die aufgeschreckt ein paar fliehende Mönche verfolgen, und macht die folgenden Teammitglieder darauf aufmerksam.

Obwohl diese Tiere nicht besonders groß sind, weiß Nick, dass auch zunächst harmlos aussehende Kreaturen durchaus tödlich sein können, wie ihnen die Dodos und die Diictodons, die fast ein ganzes Krankenhaus lahmgelegt hätten, in der Vergangenheit gezeigt haben.
Als aus der Kutte mit Eigenleben schließlich ein schnabelbewehrter Kopf mit einem Knochenkamm auftaucht, kann er bestätigen, dass es sich tatsächlich um Oviraptoren handelt, die weder scharfe Zähne noch die tödlichen Sichelklauen der größeren Raptoren haben. Als er sie fast erleichtert als relativ ungefährlich bezeichnet, mischt sich sofort Phil ein.
Zunächst wundert er sich ja , da er weiß, dass es sich dabei um einen Dinosaurier, genauer gesagt einem nahen Verwandten der Vögel handelte. Aber Dinosaurier waren eigentlich ausgestorben. Als er den Oviraptor dann jedoch sieht, versucht er seine Überraschung mit mäßigem Erfolg zu überspielen und widerspricht Cutter, indem er ihm erklärt, dass dieses Tier mit seinem Schnabel immerhin Knochen brechen kann. Bevor er die Diskussion allerdings weiterführt, bring er vorsichtshalber lieber genug Abstand zwischen sich und die Tiere.
Und auch Nick, der unbedingt vermeiden will, dass eine Massenpanik ausgelöst wird, hält sich absichtlich mit seinen Äußerungen zurück.

Noah meint bei dem Anblick der Ovis, eine Ähnlichkeit mit einer Papageienart zu entdecken, als er sie fauchend einen Gang entlangrennen sieht. Der knöcherne Höcker auf dem Schädel, der kräftige Schnabel, der federnbedeckte Rücken und die armschwingenähnlichen Deckfedern und sogar das Fauchen, all das erinnert ihn an einen verwirrten, eingeschüchterten Helmkasuar.
Im Gegensatz zu den anderen glaubt er auch nicht, dass sie Tiere die Nonnen und Mönche angriffen, sondern, dass sie im Gegenteil, durch die ungewohnte Umgebung und die Panik unter den Menschen, nur verängstigt sind. Dass sie nur bluffen und durch das Fauchen und das gruppenweise Auftreten nur den Anschein geben wollen, gefährlich zu sein.

Da Stephen weiterhin Nimoé festhält und keine Hand freihat, um nach seiner EMD zu greifen, weicht er zusammen mit der jungen Nonne zurück, bis er Emily fast auf die Füße tritt. Und noch immer kommen die federtragenden Dinosaurier näher auf sie zu … bis Noah einschreitet.
Überzeugt davon, die Tiere richtig einzuschätzen, nimmt er ein Bild von der Wand und wirft es zu Stephens Verwunderung vor den Oviraptoren auf den Boden, um sie zu erschrecken. Und seine Rechnung geht zunächst auch auf, die Tiere laufen tatsächlich panisch in die andere Richtung. Dann spaltet sich die Gruppe allerdings und die Saurier verteilen sich auf die anderen Seitengänge. Als Noah sich enttäuscht abwendet, macht er plötzlich erstaunt eine Entdeckung. Einer der Ovis ist zurückgeblieben und steht regungslos vor der Glasscheibe und fixiert seinen eigenes Spiegelbild, geradeso wie ein Basilisk. Fasziniert von diesem Schauspiel, möchte er von Nick wissen, was sie jetzt machen sollen.

Stephen, der so etwas auch noch nie gesehen hat, versucht, die sich noch immer wehrende junge Frau zu beruhigen, als die plötzlich die Augen verdreht und ohnmächtig wird. Vorsichtig legt er sie auf den Boden.
Obwohl Emily bei der Einschätzung, die Gefährlichkeit der Tiere betreffend, dazu neigt, eher Cutter als Phil zu glauben, lässt sie sich trotzdem von Stephen und Nimoé zurückdrängen, als die vor den Ovis zurückweichen und so bekommt sie mit, wie die Nonne auf einmal in sich zusammensackt. Sie bietet Stephen an, sich darum zu kümmern, dass die junge Frau versorgt wird, damit er den anderen helfen kann, die Anomalie zu suchen und die noch immer über das ganze Gelände verteilten Oviraptoren einzufangen.
Nick bemerkt dagegen amüsiert, dass es seinem Freund gar nicht so unrecht zu sein scheint, dass die Ohnmächtige ausgerechnet in seine Arme gesunken ist.

~~~
Währenddessen läuft Sophie alleine durch die Gänge, nachdem sie zunächst Emily gefolgt war, diese dann aber verloren hat, als sie irgendwo falsch abgebogen ist. Ihre Suche führt sie schließlich in den kleinen Hinterhof mit dem angrenzenden Garten. Neben drei leblos daliegenden Menschen, die offensichtlich von den Tieren angegriffen worden waren, entdeckt sie inmitten des Hofs die Anomalie. Genau in dem Moment, als sie sich umdreht, um die anderen zu holen, kommt ein Oviraptor auf sie zugelaufen, sie weicht aus und das Tier läuft geradewegs durch die glitzernden Fragmente zurück in seine Zeit. Schließlich findet sie auch ihre Kollegen wieder und berichtet ihnen von ihrer Entdeckung.

~~~
Gerade als Stephen überlegt, wo sie mit der Suche nach der Anomalie beginnen könnten und Emily sich fragt, wo wohl ihre Ziehschwester abgeblieben ist, kommt Sophie um die Ecke, die sie endlich wiedergefunden hat, und berichtet ihnen von ihrer Entdeckung.
Daraufhin stoppt Emily zwei der nicht ganz so panisch aussehenden Mönche und bittet sie, ihre Mitschwester mit vor die Mauer zu nehmen, damit sie in Sicherheit ist und versorgt werden kann.
Dann richtet sie sich mit einer ganz anderen Frage an ihre Kollegen. Nämlich wer von ihnen ein Anomalienverschlussgerät mitgenommen hat.
Aber Nick kann ihr bestätigen, dass er eine in seinem Auto liegen hat und sie nur jemand holen muss.
Allerdings müssen sie zunächst einmal die Oviraptoren einsammeln, deren Schnäbel und Klauen nicht ganz ohne sind, wie er Phil recht geben muss. Als er vorschlägt, dass sich doch jeder einen der kleinen Saurier schnappen und zur Anomalie tragen könnte, hat der Neue die Idee, sie in einen Sack zu stecken, damit sie nichts mehr sehen können. Vielleicht werden sie so ruhiger, wie das auch bei den heutigen Vögeln der Fall ist. Außerdem könnte er sich vorstellen, die Tiere mit Spiegeln anzulocken, falls sie alle so darauf abfahren wie gerade eben der eine Ovi.
Noah findet den Vorschlag sehr gut und probiert die Sache mit der Glasscheibe auch gleich aus. Und tatsächlich, der Saurier folgt ihm fasziniert. Daraufhin bitte der Tierarzt Sophie ihm den Weg zu der Anomalie zu zeigen und dass jemand den Sack holt, der sich bei ihm im Kofferraum befindet.


~*~

Krankenstation des ARCs
Nachdem Becker und Emily die Krankenstation so fluchtartig verlassen haben, verarztet Rayann ihren Patienten alleine weiter. Obwohl sie findet, dass ihr ein bisschen Abwechslung auch ganz gut tun würde, weiß sie, dass ihr Arbeitsplatz hier und nicht bei den Außeneinsätzen ist, solange sie nicht von Lester woanders eingeteilt wird. Nachdem die Wunde fertig vernäht ist, legt sie noch einen Verband an und ist zufrieden. Ethan wird, sobald die Wirkung des Schmerzmittels nachlässt, zwar noch eine längere Zeit Muskelschmerzen haben, aber er wird es auf jeden Fall überleben. Dr. Jordan ist sich durchaus bewusst, dass sie alle ziemliches Glück gehabt haben. Ethan wird nicht lange beeinträchtigt sein, sie selbst ist um eine größere Operation herumgekommen und Becker somit um eine längere Standpauke.
Gerade als sie überlegt, dass wahrscheinlich weder sie noch Ethan auf einen Smalltalk scharf sind, geht die Türe auf und Joyce betritt völlig übermüdet den Raum.
Die Koordinatorin hat nach einer anstrengenden Nachtschicht starke Kopfschmerzen. Sie schiebt das Pochen hinter ihren Schläfen auf den Schlafmangel und vor allem den vielen Kaffee, mit dem sie versucht hat, ihre Schicht zu überstehen. Nachdem die Schmerzen nach dem letzten Kaffee im Aufenthaltsraum, nur noch schlimmer geworden sind, möchte sie sich von Dr. Jordan eine Tablette geben lassen.
Aber als sie den Raum betritt, bemerkt sie als erstes Ethan. Sie sieht, dass dessen Schulter und das Bein verbunden sind und bereut es schon fast, nur wegen lächerlicher Kopfschmerzen hier aufzutauchen.
Dannys Bruder ist jedoch mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt, da er findet, dass er sich schließlich schon seit über einem Jahr ruhig verhält und die Sache mit dem Ripper immerhin Notwehr gewesen ist und sogar Lester endlich mal einsehen müsste, dass er etwas Gutes getan hat.
Plötzlich sieht er Joyce dort in der offenen Türe stehen und denkt für einen Moment … er weiß nicht, ob es an den Medikamenten, der falschen Lichteinstrahlung oder dem großen Blutverlust liegt … auf jeden Fall glaubt er für ein paar Sekunden, Charlotte vor sich zu sehen. Aber dann bemerkt er seinen Irrtum und wendet sich enttäuscht ab. Schließlich weiß niemand besser als er, dass sie vor vier Jahren gestorben ist.

Rayann erklärt Joyce, dass sie nicht stört, und bietet ihr an, sich doch ein bisschen in einem der freien Betten auszuruhen. Die Tabletten, die sie hier hat, sind ziemlich starke Hämmer und aus diesem Grund möchte sie die Koordinatorin ungern mit dem Auto nach Hause fahren lassen.
Sie überlegt, dass sie selbst auch ganz gut eine der Schmerztabletten brauchen könnte, so verspannt, wie ihr Nacken im Moment ist, beschließt aber darauf zu verzichten. Noch sind die Teams draußen auf ihren Einsätzen und solange sie nicht weiß, ob die ohne Verletzte ablaufen, muss sie als im Moment einzige Ärztin im ARC fitbleiben.


Fortsetzung folgt …
Nach oben Nach unten
 
01. 12. 2012 - 31. 12. 2012
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Allstar-Game 2012
» SGB II Fachliche Hinweise Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16d SGB II Stand: April 2012
» Anmerkung zu: BVerfG 1. Senat, Urteil vom 18.07.2012 - , 1 BvL 10/10, BVerfG 1. Senat, Urteil vom 18.07.2012 - 1 BvL 2/11 Verfassungswidrigkeit des Asylbewerberleistungsgesetzes und Rechtsfolgen bis zur Neureglung durch den Gesetzgeber
» Notwendige Existenzsicherung bei Auszahlungssperre im Januar 2012 Pfändungsschutz nur noch mittels P-Konto
» Aufteilung nach EVS-Abteilungen des Regel-Bedarfs – 2011 – 2012 – 2013 auf Basis Entwurf Regel-Bedarfs-Ermittlungs-Gesetz (RBEG) in BT-Drs. 17/3404 von Rüdiger Böker *

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
PRIMEVAL.rpg :: Bibliothek :: Monatsübersichten :: Monatsübersichten-
Gehe zu: