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 01. 12. 2011 - 31. 12. 2011

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BeitragThema: 01. 12. 2011 - 31. 12. 2011   So Jan 01 2012, 12:52

Datum real: 1. Dezember – 31. Dezember 2011
Datum inplay: Dezember 2013
Zeiten: The Present (London) – The Past (Kreidezeitliches China) – The Future (London)
Anomalien: in das kreidezeitliche China und in die Zukunft (künstlich geöffnet)
Kreaturen: Therizinosaurus und Borogovia (in der Kreidezeit), Predator (in der Zukunft)



The Present

N.O.C.

Die Anomalie im N.O.C ist geschlossen und nur Connor, Saichania und die zwei Neuen, Cat und Jack halten sich noch für letzte abschließende Handgriffe und Aufräumarbeiten dort auf, als Captain Becker schließlich aus seiner Bewusstlosigkeit aufwacht und feststellt, dass der Einsatz bereits beendet ist. Er und Connor, den es ja doch ein bisschen wurmt, dass er seinen Anomaly-Closer nicht zum Einsatz bringe konnte, fahren mit Abbys Mini zurück ins ARC, was sich als nicht ganz einfach herausstellt, da das Wetter plötzlich umschlägt und das Auto keine Winterreifen hat.


Anomaly Research Centre

Samantha, die noch letzte mikrobiologische Tests in Bezug auf den mutierten Virus durchgeführt hat, übernimmt gemeinsam mit Rayann und Reece das Aufräumen der Krankenstation. Die beiden Frauen verabreden sich nach getaner Arbeit auf einen Kaffee, während Dr. Freeman noch dort bleibt und so Cat Brown, die neue Krankenschwester kennenlernt, die nach ihrem Einsatz im N.O.C. ebenfalls dort eintrifft. Auch der neu eingestellte Dr. Owen Steel, Jack Steels jüngerer Bruder, taucht dort auf, um seinen neuen Arbeitsplatz zu inspizieren.

In der Zwischenzeit tobt draußen ein Schneesturm, der die Straßen Londons langsam unpassierbar macht. Bevor sie den Heimweg antreten, treffen sich einige der Teammitglieder noch im Aufenthaltsraum, um sich einen warmen Kaffee oder Tee zu gönnen oder auch nur, um einfach diesen vorweihnachtlichen Abend für ein paar Stunden in Gesellschaft zu verbringen. Lester, der im Gegensatz zu den anderen, nach einer kurzen Erholungspause gerade erst wieder im ARC eingetroffen ist und das Bedürfnis hat, sich mal unter das „Gemeine Volk“ zu mischen, ist der Erste dort, bekommt aber schon bald darauf Gesellschaft von Rayann und Samantha, die sich zu ihm setzten. Auch Nick hat nach einem kurzen Abstecher auf der Krankenstation, wo er nach dem Rechten geschaut hat, noch Lust auf einen Tee. Jenny, die sich auf einen gemütlichen Abend am Kamin mit ihrem Mann gefreut hat, der aber nach einem auswärtigen Konzert aufgrund der Schneemassen nicht nach Hause kommen kann und Calvin, auf den ohnehin niemand wartet, erreichen als nächste den Aufenthaltsraum, nachdem sie noch pflichtbewusst ihre Berichte von den letzten Einsätzen fertig geschrieben haben. Auch Matt ist Lester noch einen solchen schuldig und bringt ihm seine getippten Seiten persönlich vorbei. Stephen, der als letzter zu der Gruppe stößt, ist wortkarg wie immer, verflucht in Gedanken das nasskalte Wetter und schlägt vor, mal den Wetterbericht anzuschalten, um zu hören, ob sie überhaupt noch eine Chance hätten, nach Hause zu kommen. Allerdings muss Rayann gleich darauf feststellen, dass sogar der Radiosender schon gestört ist, was auf alle nicht gerade sehr aufmunternd wirkt.

Gemeinsam spekulieren die Anwesenden über mögliche Gefahren, die von den im ARC untergebrachten Tieren ausgehen könnten, wenn die in Panik geraten und ausbrechen würden.
Wenig Interesse an der Diskussion hat dagegen Samantha, die an ihrer Entscheidung, die Stelle im ARC der in der Uni vorgezogen zu haben, zweifelt und ernsthaft überlegt, diesen Schritt nachträglich zu korrigieren. Kurz nachdem Calvin den Raum verlassen hat, verabschiedet auch sie sich und will genau wie er versuchen, doch noch durch das verschneite London nach Hause zu kommen.

~*~

Calvin Lancaster kommt auf dem Parkdeck an und nimmt sich fest vor, trotz der Wetterverhältnisse, das ARC zu verlassen, selbst wenn er notfalls zu Fuß gehen müsste. Kaum sitzt er im Auto, zieht er sich ein Amulett vom Hals, worauf hin er sich augenblicklich als Ethan Dobrowski entpuppt. Es handelt sich bei dem Medaillon um das gleiche Hologramm-Amulett, dass Helen schon für ihre Verwandlung in Eve benutzt hatte. Dass sie es ihm überlassen hatte, war seine Chance gewesen, sich als Calvin Lancaster, den er überwältigt und aus dem Verkehr gezogen hat, ins ARC zu schmuggeln, um das Gebäude, das Team und dessen Arbeit auszuspionieren, aber vor allem, um sich an seinem Bruder zu rächen. Deshalb beschließt er auch zu Danny, der noch immer wegen seiner Verletzungen durch die Camos im Städtischen Krankenhaus liegt, zu fahren und ihn zu töten.
Aber noch bevor er das Auto starten kann, wird er von Connor und Becker gestört, die endlich das ARC erreichen und den Mini am anderen Ende des Parkdecks abstellen. Um nicht doch noch erkannt zu werden, legt er die Kette mit dem Amulett schnell wieder um.

Noch jemand hält sich, bis jetzt unentdeckt, in der Garage auf und versteckt sich, als er die beiden aus dem Auto steigen sieht. Helen Cutter, die es schließlich doch wieder geschafft hat, aus dem Devon, wo Lester und die anderen sie zurückgelassen hatten, über Umwege zurück in die Gegenwart zu kommen. Ihr Plan ist es, einen der Mitarbeiter zu entführen, um sich durch ihn Zugang zum ARC zu verschaffen.
Im Gegensatz zu Connor und Becker erkennt sie jedoch, was sich dort in Lancasters Auto abspielt.

Kurz darauf betritt auch Samantha die Garage, aber noch bevor sie bei ihrem Auto ankommt, schleicht sich Helen von hinten an sie heran und betäubt sie mit Chloroform, ehe sie einen Ton von sich geben kann. Obwohl Helen sich bemüht leise zu sein, wird sie von den beiden Männern am anderen Ende des Parkdecks entdeckt. Becker traut sich jedoch nicht zu schießen, da Helen Sam als Schutzschild vor sich zieht.
Und dann bekommt sie auch noch von anderer Seite unerwartete Hilfe. Ethan startet das Auto und öffnet mit einem Knopfdruck den Kofferraum und die Beifahrertüre. Helen versteht die Einladung und zerrt die betäubte Frau, ohne lange zu zögern, in den Kofferraum und steigt selbst in das Auto.

Connor, dem sofort klar ist, dass er verhindern muss, dass die beiden das ARC mit Sam verlassen können, entschließt sich in Sekundenschnelle einen Lockdown auszulösen, da ihm das im Moment als die einzige Möglichkeit erscheint, die beiden Flüchtenden aufzuhalten und schlittert über den vereisten Boden Richtung Schaltkasten. Nachdem er sich durch das Kabelgewirr darin gewühlt hat, drückt auf den roten Knopf und augenblicklich beginnt sich das Tor zu schließen.
Aber Ethan lässt sich davon nicht aufhalten und schafft es, den Wagen mit quietschenden Reifen und ohne Rücksicht auf die Karosserie aus der Garage zu lenken, bevor das Tor komplett zu ist. Selbst Becker, der auf die Reifen des Autos schießt, kann das nicht verhindern.
Kaum draußen, öffnet Helen mit ihrer Fernbedienung eine Anomalie und sie verschwinden, ohne dass sie jemand aufhalten kann.

Connor erkennt, dass damit genau das eingetreten ist, was er eigentlich hatte unbedingt vermeiden wollen. Die beiden waren fort und sie saßen dafür hier in der Garage und ihre Kollegen im Innengebäude fest. Lester würde ihm den Kopf abreißen.
Allerdings haben sie im Moment ganz andere Probleme, da sie hier keinen Handyempfang haben und sich so nicht bemerkbar machen können. Und dann fängt Becker auch noch an zu schwächeln, weil seine alte Wunde an der Schulter wieder aufgeplatzt ist. Connor der sich zwar hervorragend mit allem, was mit Technik zu tun hat, auskennt, aber nicht mit Erster Hilfe, verbindet Beckers Schulter, nach dessen Anweisungen, mehr schlecht als recht.
Dann überlegen die beiden Eingeschlossenen, wie sie sich aus ihrer misslichen Lage befreien können, nachdem ein Versuch, sich mit Hilfe der Überwachungskameras bemerkbar zu machen, vergeblich war.
Sie hoffen darauf, dass sie endlich jemand vermissen und nach ihnen suchen würde und gehen sich gegenseitig, auf Grund der tatenlosen Rumsitzerei inzwischen ziemlich auf die Nerven. Und die Tatsache, dass sie das Ganze mal wieder Helen und ihrem Komplizen, der der Mann in dem Auto wohl gewesen war, zu verdanken haben, heitert ihre Stimmung auch nicht gerade auf.
Während sie sich über Beckers Vornamen, der das bestgehütetste Geheimnis im ganzen ARC zu sein scheint und über seinen Eindruck von Jess unterhalten, hat Connor eine Idee, wie er sie eventuell mit Hilfe des Autoradios aus ihrer misslichen Lage befreien kann. Auch als das Licht plötzlich ausfällt, lässt er sich davon nicht aufhalten und benutzt die Scheinwerfer des Minis, um die Verbindungstüre zum Innenbereich zu beleuchten.
Irgendwie schafft es das Technikgenie schließlich tatsächlich mit ein paar Kabeln, dem Radio und dem Motor des Autos einen Kurzschluss an der Metalltüre zu erzeugen und sie so für sie zu öffnen. Allerdings erst nachdem er sich selbst einmal einen Stromstoß verpasst hat, den er aber zum Glück nur leicht lädiert übersteht.

~*~

Zur selben Zeit im Aufenthaltsraum ist es nicht ein in Panik geratener Elefant oder Andrewsarchus, der die zurückgebliebenen Mitarbeiter aufschreckt, sondern der plötzlich ertönende Lockdown-Alarm.
Stephen, bewaffnet mit einem Revolver und Nick, der sich einen in der Ecke stehenden Baseballschläger greift, wollen der Sache gemeinsam auf den Grund gehen und schleichen auf den Gang hinaus, um die Ursache für den Alarm ausfindig zu machen. Da sie kein entlaufenes Tier entdecken können, ziehen sie eine Anomalie und sogar Helen, die in das ARC eingedrungen sein könnte, in Betracht, wobei Stephen in dem Fall selbst einen T-Rex oder eine Säbelzahnkatze liebend gern vorziehen würde.

Während noch immer die nervende Durchsage „Lockdown“ durch das Gebäude hallt, prallen sie im Halbdunkel mit Connor zusammen, der mit Becker auf dem Weg zum Aufenthaltsraum ist, wo der hofft, einen der Ärzte vorzufinden, damit er seine Schulter behandeln lassen kann.
Im Gegensatz zu Connor, der noch überlegt, wie er den beiden schonend beibringen kann, dass Helen der Grund für den Lockdown ist, lässt Becker die Bombe gleich und ohne Umschweife platzen. Connor erzählt ihnen daraufhin was vorgefallen ist und dass Helen zusammen mit einem Komplizen Samantha entführt hat. Nick und Stephen überlegen, was wohl der Grund dafür sein könnte und wer sie alle so hasst, dass er Helen geholfen hatte zu fliehen. Schließlich tippt der Labortechniker auf Calvin, da der kurz vor Sam den Aufenthaltsraum verlassen hatte und vermutet auch vollkommen richtig, dass sich die beiden mit Sicherheit nicht mehr hier, in dieser Zeit, aufhalten.
Nick versucht Connors schlechtes Gewissen zu beruhigen und überlegt gleichzeitig, dass sie dringend bessere Sicherheitskontrollen benötigten. Connor erklärt ihm, dass das, noch von Philipp installierte System, nur bei Tieren und schädlichen Organismen einen Lockdown auslöst, nicht aber bei Menschen.

Noch während sie dort stehen und diskutieren, stößt Abby, mit einem Kuchen, den sie für das Team gebacken hat, in der Hand, zu ihnen und möchte wissen, was sie verpasst hat.
Stephen erklärt ihr daraufhin in knappen Worten was in den letzten Stunden passiert ist.
Nick schlägt vor, erst einmal den durch die Schneemassen ausgefallenen ADD wieder zum Laufen zu bringen, um die letzten gespeicherten Anomalien zurückzuverfolgen, damit sie einen Anhaltspunkt bekommen, wohin Helen und ihr Komplize geflohen sein könnten.
Connor vermutet, dass die Außenantenne vollkommen vereist ist und der ADD deshalb nicht funktioniert. Jemand muss sich also zu der Antenne vorarbeiten und sie vom Eis befreien, wobei er vergeblich hofft, dass er nicht derjenige sein würde.

Abby macht sich inzwischen Vorwürfe, dass sie von dem Ganzen nichts mitbekommen hat und auf Stephens Frage hin, ob sie herausbekommen könnten, in welche Zeit Helen verschwunden ist, schlägt sie vor, den Ort, an dem sich das Portal geöffnet hatte, zu untersuchen, da selbst kleine, kaum sichtbare Partikel aus der Anomalie auf dem Boden verstreut sein könnten. In dem Fall würde sie diese untersuchen, um Anhaltspunkte für ihren Ursprung zu finden, damit sie Samantha so schnell wie möglich helfen konnten.
Nick stimmt Abbys Vorschlag zu und überlegt, dass sie zumindest vorübergehend auf die Handdetektoren zurückgreifen könnten, da die ihre Signale nicht über die Antenne bekommen, auch wenn deren Reichweite wesentlich geringer ist als beim ADD.
Er entschließt sich, während Abby und Connor diese Untersuchungen durchführen, zusammen mit Stephen die anderen im Aufenthaltsraum über die aktuelle Lage zu informieren.

~*~

Lester, der sich sehnlichst wünscht, dass der Lockdown nur eine seiner regelmäßig angesetzten Übungen für das Personal ist, muss leider einsehen, dass das gar nicht der Fall sein kann, da er sich sicher ist, keine angeordnet zu haben. Als Nick und Stephen den Aufenthaltsraum verlassen, beweist das, dass diesmal nicht die einzelnen Bereiche, sondern nur die Außenverriegelung betroffen ist. Jenny muss einsehen, dass ihr diese verschiedenen Stufen eines Lockdowns noch immer ein Rätsel sind und dass wahrscheinlich nur Lester darüber Bescheid weiß.
Der stellt inzwischen resignierend fest, dass seine Angestellten und ganz besonders die Teamleiter, immer wieder zu diesen Einzelgängeraktionen neigen. Allerdings muss er ihnen zugestehen, dass sie gute Arbeit leisten.

Jenny, die sich ebenfalls Sorgen macht, will gerade die Sicherheitskräfte zu Nicks und Stephens Unterstützung alarmieren, da steht plötzlich Becker bleich im Türrahmen und Rayann läuft sofort zu ihm hinüber, um ihn zu stützen und zur Couch zu bringen. Dort untersucht sie seine verletzte Schulter und stellt fest, dass es wieder die alte Wunde ist, die zudem auch noch furchtbar aussieht und stark blutet.
Als sie sich nach einem Erste Hilfe Kasten umschaut, sieht Jenny ihren fragenden Blick und versteht, was sie sucht. Sie bringt der Ärztin den Verbandskasten und Handschuhe, damit sie Beckers Verletzung versorgen kann und fordert dann Lester auf, endlich mal den Lockdown aufzuheben. Der schreckt aus seinen Gedanken hoch und beendet an einem Schaltpult neben der Tür mittels Handabdruck, Augenscan und einer Zahlenkombination den Alarm.

Beckers ganze Schulter ist um die Verletzung herum stark geschwollen und gerötet und während sie seine Schulter säubert und die Wunde behandelt, macht Dr. Jordan macht ihm Vorwürfe, wie er nur so leichtsinnig mit seiner Gesundheit umgehen kann, was er aber als harmlos abtut. Jenny, die diese Diskussion mitbekommt, teilt den Sicherheitschef daraufhin kurzerhand für den Innendienst ein und zwar so lange, bis er von Rayann oder einem der anderen Ärzte wieder grünes Licht bekommt. Sie konnten es sich nicht erlauben, dass der Chef des Sicherheitsteams eine Sepsis bekam und seine Schulter im schlimmsten Fall versteifen würde. Bevor Becker noch etwas dagegen einwenden kann, bekommt sie Unterstützung von Lester und Dr. Jordan und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich zu fügen, auch wenn er über die Dauer der Anordnung entsetzt ist.

~*~

Abby, die in der Parkgarage entsetzt ihr zerstörtes Autoradio vorfindet und Connor, der die ganze Zeit leise vor sich hin flucht, warum er und nicht Stephen, als der Fährtenleser des Teams, hier in die Kälte raus muss, krabbeln durch das Loch, das Lancasters Auto am Unterrand des Garagentores hinterlassen hat, nach draußen. Dort findet er dann wider Erwarten auch relativ schnell die Reifenspuren von Calvins Auto, denen sie jetzt einfach nur noch folgen müssen. Connor dreht sich noch einmal zu dem Gebäude um und inspiziert die genaue Lage der Außenantenne des ADDs, die sich auf Höhe des 1. Stocks befindet.
Während er sich bei Abby für das kaputte Radio entschuldigt, sie feststellen muss, dass er anscheinend vergessen hat, dass Weihnachten ist und schließlich ein paar Schneebällen zwischen ihnen hin und her fliegen, gelangen sie schließlich an den Punkt, an dem die Reifenspuren plötzlich enden. Dort also musste aller Wahrscheinlichkeit nach die Anomalie gewesen sein.
Abby hebt mit einer Pinzette ein paar Partikel auf, die sich dort verteilt haben und auf dem weißen Schnee schwarz abheben. Sie gibt die Partikel in ein Reagenzglas, um sie im Labor zu untersuchen, auch wenn es die ganze Nacht dauern sollte. Connor schickt sie direkt wieder zurück ins Warme, damit sie sofort mit ihrer Arbeit beginnen kann, während er noch über eine Sprossenleiter zu der Antenne hochsteigt, um sie vom Eis zu befreien.


Johns Wohnung

John kommt nach Hause, muss aber feststellen, dass Mary Black verschwunden ist und auch ihre Habseligkeiten nicht mehr da sind. Ihm wird klar, dass sie wohl nicht mehr zurückkommt, sondern weitergezogen ist. Enttäuscht und nach dem vergeblichen Versuch, sich mit Aufräumen der Wohnung abzulenken, beschließt er in eine Bar zu gehen.


Daniel und Simon Howards WG

Nach dem Einsatz im N.O.C. freut sich Emily darauf, wieder nach Hause zu kommen und endlich die nassen Klamotten ausziehen zu können. Als sie die Wohnungstüre öffnet, hört sie, dass Daniel wohl Besuch hat und betritt, nachdem sie sich umgezogen hat, das Wohnzimmer. Zunächst ist sie noch amüsiert über den sich ihr bietenden Anblick, Daniel etwas hilflos zwischen zwei Teenagern sitzend, was sich allerdings ganz schnell ändert, als sie Sophie, ihre Ziehschwester erkennt. Dan ist froh, dass Emily endlich da ist, aber noch bevor er ihr schonend beibringen kann, wer Finn ist, erfährt sie es schon von der jungen Frau.
Geschockt läuft Emily aus dem Raum, um für ein paar Minuten alleine zu sein und ihre Gedanken sortieren zu können. Ihr wird bewusst, was das bedeutet und ist sich nicht sicher, ob sie erfreut oder enttäuscht darüber sein soll, dass sie jetzt schon weiß, wie ihr zukünftiges Leben aussehen wird. Als ihr aufgrund der Ähnlichkeit von Finn und Daniel schließlich klar wird, dass wahrscheinlich Dan der Vater ist und er genauso verwirrt sein muss wie sie selbst, geht sie wieder zu den anderen zurück.

Glücklich darüber, Emily endlich gefunden zu haben, umarmt Sophie sie erneut, macht ihr aber gleichzeitig auch Vorwürfe, warum sie sie alleine bei Time Tribe zurückgelassen hat. Bevor die jedoch noch irgendetwas erklären kann, öffnet sich plötzlich eine Anomalie hinter ihnen und Sophie wird, wie von unsichtbarer Hand, durch die glitzernden Fragmente gezogen und ist verschwunden. Auch Daniel, der gerade auf seine Freundin zugehen will, um sie in den Arm zu nehmen und mit ihr zu reden, befindet sich in dem Augenblick zu nahe an der Anomalie und so ergeht es ihm nicht besser. Emily, die von ihm dabei zur Seite gestoßen wird, überlegt noch, ob sie den beiden folgen oder lieber Hilfe holen soll. Allerdings wird ihr die Entscheidung in dem Moment abgenommen, als sie einen Schritt auf das Portal zugeht und ebenfalls von dem Sog erfasst wird. Der Einzige, der zurückbleibt, weil er weit genug von den Fragmenten entfernt steht und jetzt noch das Team informieren könnte, ist Finn.


The Past
Kreidezeitliches China

Gerade als Sophie wieder durch die Anomalie zurück in die Gegenwart laufen will, kommt ihr zunächst Daniel und dann auch Emily entgegengestürzt. Besorgt fragt sie nach deren Befinden, aber beide sind unverletzt, wogegen sie sich das Handgelenk beim Sturz verstaucht hat. Bevor sie allerdings noch irgendetwas unternehmen können, um zurückzugehen, schließt sich vor ihren Augen das Portal wieder.
Daniel, der bisher noch nie in eine andere Zeit gereist ist, macht sich Sorgen, wie lange sie wohl dort bleiben müssen und überlegt, wer es seiner Familie schonend beibringt, wenn er jahrelang nicht nach Hause kommen kann oder womöglich sogar sterben sollte. Währenddessen erkennen Emily und Sophie mit erfahrenem Blick, anhand eines riesigen Pflanzenfressers, der in ihrer unmittelbaren Nähe die Blätter von einem Baum abfrisst, dass sie sich im kreidezeitlichen China befinden müssen. Der etwa 4 Meter große Herbivore ist ein Therizinosaurus, eine Sichelechse, mit 70cm langen, messerscharfen Krallen.
Sophie und Daniel beobachten das Tier und er schlägt vor, sich ein Versteck zu suchen, da sich in der Nähe von Pflanzenfressern meistens auch Raubtiere aufhalten, was sich leider schneller bestätigt, als ihnen lieb ist.

Nicht weit von ihnen entfernt, hat sich in der Zwischenzeit eine junge Frau, die ebenfalls hier gestandet ist, einen bemoosten Platz im Wald zum Schlafen gesucht, als sie Stimmen hört. Erfreut darüber, so unerwartet auf Menschen zu treffen, läuft sie laut rufend auf die kleine Gruppe zu.
Während Daniel und Emily sich durch das Auftauchen der fremden Frau ablenken lassen, entgehen der aufmerksamen Sophie die verdächtigen Laute ganz in ihrer Nähe, die sich anhören, wie ein abgehacktes Bellen, nicht und fordert alle auf, unverzüglich eine der Fichten hochzuklettern. Mit Hilfe von Daniel schaffen es seine beiden Begleiterinnen und die neu hinzugekommene Frau sich auf den Baum zu retten, als Emily einen Raubsaurier, einen Borogovia, auf sie zukommen sieht. In letzter Sekunde können sie gemeinsam Daniel helfen, auch auf die Fichte zu klettern.

Aus dem einzelnen Borogovia sind inzwischen fünf geworden und Sophie, wie immer von den urzeitlichen Tieren fasziniert, beobachtet gespannt den ungleichen Kampf der Theropoden gegen den Therizinosaurus, der sich mit seinen langen Krallen allerdings sehr wohl zu wehren weiß. Mit gemischten Gefühlen schaut auch Daniel dem Schauspiel zu, während Emily, die solche Kämpfe zwar als natürlich ansieht, ihnen aber trotzdem nicht allzuviel abgewinnen kann, versucht, aus der jungen Frau herauszubekommen, wer sie ist.
Die bestätigt ihre Vermutung, dass sie keine Ahnung hat, was genau mit ihr passiert ist. Sie stellt sich als Mademoiselle Helena Bleu, Tochter von Chevalier Louis Bleu, vor und will von Emily wissen, wo sie hier ist und wie sie am schnellsten wieder nach Frankreich zurückkommen kann.
Sophie beobachtet derweil, wie der Therizinosaurus den Kampf für sich entscheiden kann, indem er drei der Theropoden tötet und die beiden verbleibenden in die Flucht schlägt. Dann klettert sie den Baum etwas höher, um nach einem Versteck Ausschau zu halten.


The Future
Verlassenes ARC

Unmittelbar nachdem Ethan den Wagen durch die Fragmente gelenkt hat, bremst er ab und Helen stellt zufrieden fest, dass die Anomalie sie in die gewünschte Zeit gebracht hat, nämlich in die Zukunft. Sofort lässt sie die Anomalie wieder verschwinden, damit ihnen nicht doch noch jemand folgen kann. Erst jetzt bemerkt sie den verschnürten Mann, der auf der Rückbank des Autos liegt. Sofort ist ihr klar, dass er als Tarnung für Ethan hatte herhalten müssen, was der ihr auch bestätigt. Sie schlägt vor, dass sie das alte verlassene ARC als Unterschlupf und Arbeitsplatz wählen sollten, womit sich ihr Begleiter einverstanden erklärt, obwohl er eigentlich ursprünglich vorgehabt hatte, in der Gegenwart zu Danny in die Klinik zu fahren und er zudem an die Zukunft keine besonders gute Erinnerungen hat.

Als sie in dem verlassenen ARC ankommen, sperren sie die Biologin und Calvin in einem der intakten Labore ein. Sowohl die Büros, die sie als Schlafplatz verwenden können, als auch der Aufenthaltsraum und ein weiteres Labor, zur Durchführung ihrer Pläne, sind noch erhalten. Und auch der Technik können sie sich noch bedienen, wie Helen bereits auf einem ihrer früheren Besuche hier feststellen konnte.
Sie erklärt Ethan, auf seine Frage hin, dass sie beabsichtigt Samantha zu klonen, um diesen dann zu Spionagezwecken wieder ins ARC zurückzuschicken und schildert ihm in groben Zügen den Ablauf dieses Vorgangs, allerdings ohne ihn zu sehr in die Details einzuweihen. Die fortgeschrittene Technik ihrer Nachfahren, die spezielle Klonkammern und Methoden für beschleunigtes Lernen und biologisches Wachstum erfunden haben, soll ihnen das Klonen erleichtern.
Um bei dieser diffizilen Arbeit, der DNA-Auskopplung und dem Nukleustransfer, ihre Ruhe zu haben und aus dem ihr typischen Misstrauen, jedem und allem gegenüber, heraus, schickt sie Ethan los, damit der in der Zwischenzeit Lebensmittel besorgen geht. Der schnappt sich die Fernbedienung, in der Meinung, dass es die einzige ist, damit Helen nicht ohne ihn von hier verschwinden kann, worüber die allerdings nur lächelt, da sie ihn bestimmt nicht damit gehen lassen würde, wenn sie nicht eine weitere hätte.

Beide fanatische, berechnende, rücksichtslose und gefühlskalte Persönlichkeiten, die nur von der Erreichung ihrer Ziele vorwärts getrieben werden, kommt es schon bald zu kleineren, unterschwelligen Machtkämpfen zwischen ihnen. Und obwohl sie im Moment so etwas wie Verbündetet sind, belauern und misstrauen sie sich gegenseitig.
Ethan ist wütend darüber, dass Helen ihn wie einen Laufburschen, der nur für die Drecksarbeit zuständig ist, behandelt und es so aussieht, als würde sie ihn für dumm halten, womit er auch gar nicht so falsch liegt. Aber noch beißt er die Zähne zusammen und versucht sich zu beherrschen, da er immerhin einsehen muss, dass sie die Wissenschaftlerin ist und er ohne ihr fachliches Wissen im Moment nicht viel weiter kommen würde.

Nachdem Helen im Labor die ersten Schritte, ohne von Ethan gestört zu werden, erledigen konnte und er die Lebensmittel organisiert hat, kommt es ihm nicht ganz ungelegen, dass sie ihn losschickt, um nach den Gefangenen zu schauen, während sie etwas zu Essen kocht.
Jetzt würde er ihr beweisen, dass er selbst Entscheidungen treffen konnte. Sie hatte ihm schließlich aufgetragen, dass er sich um die beiden kümmern sollte, also würde er das auch tun. Er befreit die inzwischen aus der Bewusstlosigkeit aufgewachten, aber noch benommenen ARC-Mitarbeiter von ihren Fesseln, um sie für einen kurzen Moment glauben zu lassen, dass sie frei wären. Aber noch bevor einer der beiden reagieren kann, lässt er einen bereits in der Ecke wartenden Predator, der sich auf Grund einer an seinem Kopf angebrachten Neuralklammer im Moment noch ruhig verhält und nur auf einen Befehl von ihm wartet, in das Labor und schließt die Türe hinter dem Tier.

Helen wundert sich inzwischen, wo Ethan bleibt und geht ihn suchen, da das Essen fertig ist. Schon von weitem hört sie panische Schreie und sieht ihn sadistisch lächelnd neben der Türe stehen. Als sie schließlich vor dem Labor ankommt, ist schon alles vorbei. Ein kurzer Blick in den Raum reicht aus und sie erkennt, was Ethan da gemacht hat. Ihr darauffolgender Wutausbruch und die Drohungen, dass er so etwas nie wieder versuche solle, andernfalls würde sie ihn erschießen, entlocken ihm allerdings nur ein hämisches Lächeln, worauf Helen wütend das Gebäude verlässt.

Nachdem sie sich langsam wieder beruhigt hat, entschließt Helen sich, mit ihm über ihre Visionen und Pläne zu reden, um solche Alleingänge in Zukunft möglichst zu vermeiden.
Ethan folgt ihr in den Aufenthaltsraum wo er vier Minikassetten und eine CD aus seiner Jackentasche zieht, die er vor Helen auf den Tisch legt. Sie sind sein Beweis dafür, dass sie kein Recht hat, ihm vorzuwerfen, er würde ihre Pläne boykottieren, da er sich monatelang den Arsch aufgerissen hat, nur um an Informationen über die Räumlichkeiten des Gebäudes und die Arbeit des Teams heranzukommen.
Während des Essens erklärt Helen ihm daraufhin, wie wichtig es ist, die Vergangenheit zu ändern, um die Erde vor ihrer sicheren Zerstörung zu retten. Allerdings ist Helen inzwischen auch klar geworden, dass es für die Rettung der Zukunft gar nicht unbedingt nötig ist, die komplette Menschheit auszurotten, sondern dass sie mit ihren Bemühungen würde viel später ansetzen können. Wahrscheinlich würde es reichen, wenn sie die Gründung des ARCs verhinderte, da dort ihrer Meinung nach das ganze Chaos beginnt.
Sie schildert Ethan ihre Gedanken und versucht ihm das Ganze noch schmackhafter zu machen, indem sie ihm erklärt, dass auch er davon profitieren könnte, weil ihm in dem Fall seine jahrlangen Entbehrungen, Enttäuschungen und der ständige Kampf ums Überleben erspart geblieben wären.

Ethan denkt darüber nach, ist sich aber gar nicht sicher, ob er das überhaupt will, da er inzwischen der Ansicht ist, dass ein normales Leben stinklangweilig wäre und er in dem Fall wahrscheinlich Charlotte, der einzige Mensch, den er jemals wirklich geliebt hat, nie kennenlernen würde.
Allerdings will er auch unbedingt vermeiden, dass sie etwas über seine wahre Identität und seine Familienverhältnisse erfährt, damit sie ihm nicht auch noch unterstellen kann, dass er gemeinsame Sache mit seinem Bruder und dessen Team machen würde.
Als Helen ihm gegenüber erwähnt, dass sie vielleicht nur den Minister davon überzeugen mussten, dass das ARC nicht gegründet werden dürfte, wenn es sein musste, auch gegen seinen Willen, kommt Ethan mit seinem Vorschlag, dass sie nur Lester entführen müssten, um an den Minister heranzukommen. Helen, die ihm eine solche Idee gar nicht zugetraut hätte, muss ihm recht geben. Die beiden sind seit Jahren eng befreundet.
Sie fordert ihn daraufhin auf, einen noch funktionierend PC zu suchen, damit sie die Kassetten und die CD auf verwendbares Material sichten können, während sie selbst den nächsten Schritt beim Klonen vornehmen und die bebrüteten Zellen in die Klonkammer bringen will.


Fortsetzung folgt …


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Die Leitung des ARCs bedankt sich:
Im Laufe des vergangenen Jahres galt es einige Hürden zu überwinden, was uns aber mit Hilfe des unermüdlichen Einsatzes aller Mitarbeiter gelungen ist. Deshalb bedankt sich die Leitung des ARCs bei jedem von Ihnen für die gute Zusammenarbeit und wünscht Ihnen ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr und hofft, dass sie auch 2014 wieder auf Ihre Loyalität zählen kann.
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Zum Abschluss des Monatsberichts hier wieder die aktuellen Stellenausschreibungen der Personalabteilung:

Gesucht werden:
1 Sicherheitsbeamter
1 Tierarzt/Ärztin
1 PR-Manager/In
2 Teammitglieder

Bei Interesse senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte an die Personalabteilung.

Das Team unterstützen wird:
Dr. Owen Steel als Humanmediziner
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Weitere Veränderungen:
Ethan Dobrowski ist aufgetaucht, um sich an seinem Bruder und allen, die er hasst zu rächen.
Helen Cutter ist es gelungen, aus dem Devon über Umwege wieder in die Gegenwart zu gelangen, um ihre Pläne doch noch zu verwirklichen.
Mademoiselle Helena Bleu stolpert durch eine Anomalie in die Vergangenheit und hat keine Ahnung was da wirklich mit ihr passiert ist.
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Hallo Fremder,
bist Du gespannt, wie es weitergeht?
Dann kannst Du Anfang Februar, hier an dieser Stelle, die Zusammenfassung vom Januar lesen.
Oder Du schließt Dich uns an, um mit uns gemeinsam die Zukunft des Teams und des ARCs zu gestalten. Das Team freut sich über jede Unterstützung.

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01. 12. 2011 - 31. 12. 2011
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